USA: Derek Chauvin im Gefängnis niedergestochen

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Der ehemalige US-Polizist Derek Chauvin wurde am vergangenen Freitag in einem Gefängnis in Arizona niedergestochen. Chauvin überlebte den Anschlag nur durch sofort eingeleitete lebensrettende Maßnahmen. Zur weiteren Behandlung kam er schwer verletzt in ein Krankenhaus. Es war nur eine Frage der Zeit, bis es zu einem solchen Anschlag kommen würde. Ehemalige Polizisten sind in US-Gefängnissen immer dauerhaft einer Gefahr ausgesetzt, ein Mann mit Chauvins Vorgeschichte natürlich noch viel mehr.

Chauvin sitzt derzeit eine Haftstrafe von 22 Jahren und 6 Monaten wegen Mord zweiten Grades ab. Dieser Vorwurf ist in etwa mit dem Totschlagdelikt in der BRD vergleichbar, wird aber in den Vereinigten Staaten mit deutlich drastischeren Strafen belegt als hierzulande. Vor allem natürlich, wenn Urteile im Voraus bereits feststehen und die öffentliche Meinung über den Fall Wochen und Monate vorher dementsprechend gelenkt wird.

Derek Chauvin wurde verurteilt, weil ihm vorgeworfen wurde, im Jahr 2020 den Afroamerikaner George Floyd bei einem Polizeieinsatz getötet zu haben. Der vorbestrafte Kriminelle geriet in seinem Leben immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt und musste wegen bewaffneten Raubes eine fünfjährige Haftstrafe absitzen.

In seinem Autopsie-Bericht wurden Methamphetamine in seinem Körper nachgewiesen, obwohl er mutmaßlich ein Fahrzeug an diesem Tag lenkte.
Trotzdem stieg er nach seinem Tod zu einer Art Galionsfigur der „Black Lives Matter“-Bewegung [BLM] auf. Eine Bewegung, die sich selbst als antirassistisch bezeichnet, deren Anführer und Mitglieder aber selbst durch rassistische Tiraden (Siehe: Seattle: „Black Lives Matter“ will Weiße vertreiben), die Zerstörung von Denkmälern (Siehe: Black lives Matter: Mob zerstört Christoph Kolumbus–Statue in Baltimore) und Korruption (Siehe: „Black Lives Matter“ Gründerin soll Spendengelder veruntreut haben) aufgefallen sind.

Zudem waren der Bewegung weltweit gewalttätige Demonstrationen und Plünderungen zuzuordnen. Distanzierungen gab es von Seiten der etablierten Politik so gut wie nie. Ganz im Gegenteil wurde „BLM“ von vielen sogar hofiert und für ihre Arbeit ausgezeichnet.

Ähnlich wie beim jetzigen Angriff auf Derek Chauvin muss immer die Rollenverteilung zwischen Opfer und Täter stimmen. Während der Mordanschlag im Gefängnis nur eine kleine Randnotiz in den Medien einnimmt, waren die Umstände, die zu George Floyds Tod geführt haben, wochenlang auf den Titelseiten.

Während Schwarze bei jeder Gelegenheit die „Rassismuskeule“ schwingen, um ihre Gegenüber zum Schweigen zu bringen, behaupten sie selbst, dass es „Rassismus gegen Weiße nicht gibt“.

Etablierte Politik, Medien, NGOs, Kirchen und Gewerkschaften arbeiten hier alle Hand in Hand, um dieses Denken in die Mitte der Gesellschaft zu treiben. Das lässt sich auch jetzt beobachten, da man den Angriff auf Chauvin vielmehr dafür nutzt, um noch einmal die theatralische Geschichte um Floyds Tod aufzurollen, anstatt über den Mordversuch selbst zu berichten und ihn zu verurteilen.

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