Erde & Zukunft: Der Sandkrieg – Kapitel 5/5: Zeitbombe und Ausweg

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Die Welt ist im Wandel, durch gierigen Handel. Er verändert das Antlitz der Erde, ändert alles Sein und Werde. Das Küstenleben kollabiert, weil der Mensch es nicht kapiert. Das ökologische Leben bleibt gestört, da der Sand in die Natur gehört. Er ist nicht nur Heimat, ist auch Hüter, so vieler natürlicher Güter. Ist ein Hort und Ort des Lebens, was dort geschieht ist niemals vergebens. Dieser Wandel wird nun offenbar, als man verstand was hier geschah. Voller Verzweiflung pumpt z. B. Florida, als es die schwindenden Strände sah, mittels Schwimmbagger den Sand zurück, ein panisches angeln nach Glück. Dieser Windmühlenstreich hält knapp ein Jahr, dann hat das Meer zurück geholt was seines war. Als kleiner böser Nebeneffekt, das viele Geld liegt nun im Dreck. Mancherorts beginnt man hektisch nun zu bauen, es kam ein Ratschlag von den „Schlauen“.

Der Sand, der einst das Hinterland geschützt, wird nun von Menschenhand beschützt. Durch große Wellenbrecher und auch Deiche, schreit man zum Wasser „bitte, bitte weiche!“ Du dummer Mensch, du Narr, jetzt bist du vor Panik starr. Der Erfolg zeigt sich doch sehr gering, optisch ist es auch kein schönes Ding. Aber es gibt auch Menschen mit Ideen, jene welche Leid und Not ersehen. Von ihnen kommt so mancher Vorschlag, und legt ´ne Lösung an den Tag. Häuser mit normaler Größe bauen, ja das kann man schon beschauen, kann man auch mit ganz normalem Stroh, und das auf stattlichem Niveau. Das wichtige Bewährungseisen, dafür muss man nicht verreisen, gießt man aus wiederverwertetem Material, zum Beispiel Autos ganz banal.

Was man in fein zermahlenem Glase fand, dieses hat die gleiche Eigenschaft wie Sand. Glas als Granulat, schafft einen beachtlichen Spagat. Wie Sand kann man ihn zum Bauen verwenden, dieser Umstand könnte glücklich enden. Zermahlenes Glas könnte Küstensand ersetzen, Strand aus Glas klingt nach Entsetzen, doch erste Versuche in Amerika, zeigten den Erfolg nun da. Tiere siedelten sich an zum Leben, und ließen endlich die Hoffnung schweben, als Nistplatz sogar akzeptiert, lohnte was sich dort riskiert. „Glas Beach“ heißt der eine Strand, oder in Benicia der gläserne Sand, machten schnell bekannt, was auch in der hawaiianischen Bucht Hanapepe entstand. Heute schaut man völlig fasziniert, was an diesen Küsten geschieht. Könnte es hier tatsächlich Hoffnung geben, nach all dem frevelhaften Streben? Kann die Natur verzeihen, was dumme Menschen entweihen? Uns eine neue Chance gewähren, wenn wir uns endlich bewähren? Man wird es sehen, muss sich verneigen, dann wird es die Zeit zeigen….

 

Zum Nachlesen:

Kapitel 1: Sand als Naturprodukt

Kapitel 2: Der Sand als Baustoff

Kapitel 3: Verheerender Eingriff in die Natur

Kapitel 4: Kriminelle Banden und Raubbau