„Nationalismus und Ökologie“: Stammtisch und Vortragsveranstaltung am Bodensee

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Aktivisten unserer nationalrevolutionären Partei „Der III. Weg“ trafen sich am 01. Juni zum monatlich stattfindenden Stammtisch am Bodensee. Neben baden-württembergischen Nationalrevolutionären waren zahlreiche Gäste des Stützpunktes München/Oberbayern vor Ort, die gemeinsam mit einem Referenten angereist waren, der eingeladen worden war, um einen Vortrag über das Thema „Nationalismus und Ökologie“ zu halten. Neben dem Vortrag, auf dessen Inhalt nachfolgend noch näher eingegangen werden soll, diente die Zusammenkunft der Planung künftiger Aktionen sowie dem gegenseitigen Kennenlernen insbesondere von Mitstreitern, die erst kürzlich den Weg in die Reihen der nationalrevolutionären Bewegung gefunden haben.

Die nachfolgenden Ausführungen sind das Ergebnis des Vortrages des Münchner Referenten, einer sich daran anschließenden Diskussionsrunde sowie eigener Überlegungen des Verfassers dieses Artikels. Insofern entsprechen die Ausführungen nicht 1:1 dem Inhalt des gehaltenen Referats. Die Überlegungen stellen ausdrücklich Thesen dar, die zum Nachdenken anregen sollen und über die diskutiert werden darf. Uns ist bewußt, dass gerade das Thema Klimaschutz ein wahres Minenfeld und eines der sicher eher kontroversen Themen im nationalen Spektrum ist.

Das Thema Umweltschutz steht zumeist nicht im Hauptfokus nationaler politischer Bestrebungen. Kernthemen nationaler Politik sind seit jeher vor allem Volkstum, Überfremdung und Migration. Die häufige Vernachlässigung ökologischer Fragestellungen abstrahiert von dem engen Zusammenhang, in welchem Nationalismus und Umweltschutz stehen. Dabei liegt eigentlich auf der Hand, dass der Schutz unserer natürlichen Umwelt und die Bewahrung des Lebensraumes für unser Volk ein letztlich unverzichtbarer Bestandteil nationalrevolutionärer Politik sein muss. „Umweltschutz ist Heimatschutz“ ist keine leere Floskel, die lediglich dazu dient, als sprichwörtliches Feigenblatt nationalrevolutionäres Desinteresse an diesem Themenkomplex zu verdecken. Der Schutz unserer Umwelt ist in gewissem Sinne Grundvoraussetzung aller nationalrevolutionären Bestrebungen. Ohne den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen ist die Zukunft unseres Volkes gefährdet. Nationalrevolutionäre Politik, die den Schutz und die Förderung des Volkes in den Mittelpunkt ihrer Bestrebungen stellt, ist ohne Umweltschutzpolitik undenkbar. Alle nationalrevolutionären politischen Maßnahmen sind obsolet, wenn das eigene Volk als Hauptadressat nationalrevolutionärer Politik infolge der Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen in seiner Existenz bedroht ist.

 

Unbegrenztes Wachstum als grundlegendes Paradigma des Kapitalismus

Ein stetiges Wachstum ist eine Grundvoraussetzung für die Funktionalität kapitalistischer Wirtschaftssysteme, kontinuierlicher wirtschaftlicher Aufschwung ein grundlegendes Paradigma des Kapitalismus. Ein beständiges wirtschaftliches Wachstum ist in kapitalistischen Systemen positiv konnotiert. Während wirtschaftlicher Aufschwung Anlass von Jubelmeldungen ist, lösen Stagnation und Rezession regelmäßig Weltuntergangsstimmungen aus, die zu panikartigen Reaktionen seitens Politik und Wirtschaft führen. Langfristig und global betrachtet, ist wirtschaftliches Wachstum eine Konstante, die lediglich temporär durch Kriege und Krisen beeinträchtigt wird. Die Weltwirtschaft wächst und diese Tatsache führt grundsätzlich zu Wohlstandsvermehrung, einem höheren Lebensstandard und einer Armutsreduktion.

Die Fokussierung politischer Systeme mit kapitalistischer Wirtschaftsordnung auf wirtschaftliches Wachstum gleicht oftmals einem Fetisch oder einer Wachstumsmanie, in deren Rahmen eine kritiklose positive Einstellung gegenüber unbegrenztem Wachstum vorherrschend ist. Zentrales Ziel aller wirtschaftspolitischen Maßnahmen ist ein durch nichts begrenztes Wirtschaftswachstum, das als Grundvoraussetzung der Stabilität liberalkapitalistischer politischer Systeme gilt. Insofern wird ein Wachstumszwang postuliert, da anderenfalls politische und wirtschaftliche Instabilitäten drohen, die sich unter gewissen Voraussetzungen als existenzbedrohend für diese Systeme auswirken können.

 

 

Die Grenzen des Wachstums

Dabei wird jedoch von den Apologeten eines stetigen Wirtschaftswachstums nicht hinterfragt, ob ein unbegrenztes Wirtschaftswachstum überhaupt möglich bzw. sinnvoll ist. Wirtschaftliches Wachstum ist abhängig von natürlichen Ressourcen, Rohstoffen und Energiequellen, die prinzipiell nur in einem begrenzten Umfang zur Verfügung stehen. Vor diesem Hintergrund ist es unausweichlich, sich mit den Grenzen des Wachstums auseinanderzusetzen.

Wir sind derzeit unzweifelhaft mit einer ökologischen Krise riesigen Ausmaßes konfrontiert und stehen vor einer Situation, die es so in der Geschichte der Menschheit noch nie gegeben hat. Es ist sehr wahrscheinlich, dass das kapitalistische System mit seinem inhärenten Wachstumszwang an dieser Krise zerbrechen wird. Es stellt sich daher die Frage, was nach dem zwangsläufigen Scheitern des Kapitalismus folgt. Eine politische Neuorientierung zu mehr Genügsamkeit in Anerkennung der Grenzen des Wachstums scheint vonnöten.

 

Begrenzte natürliche Ressourcen

Einem unbegrenzten Wirtschaftswachstum stehen nur in begrenztem Umfang vorhandene Ressourcen entgegen. Die Ressourcen unseres Planeten sind die Grundlage menschlichen Wirtschaftens. Doch ein Großteil dieser Ressourcen erneuert sich überhaupt nicht oder zumindest nicht schnell genug, um mit dem angestrebten stetigen Wachstum mithalten zu können. Kohle-, Erdöl- und Erdgasvorkommen sind endlich und werden in naher Zukunft aufgebraucht sein. Auch Ressourcen, die einem beim Thema Ressourcenknappheit nicht sofort in den Sinn kommen, stehen nicht unbegrenzt zur Verfügung. So werden Seltene Erden knapp, die unter anderem für die Herstellung von Smartphones, Notebooks, LED-Leuchten und Elektromotoren benötigt werden. Selbst Sand, der für Bauprojekte benötigt wird, entwickelt sich in zunehmendem Maße zu einem knappen Gut. Nicht jede Sandart kann für Bauvorhaben verwendet werden. Die Vereinigten Arabischen Emirate waren daher gezwungen, Sand aus Australien zu importieren, da der im eigenen Land vorhandene Sand ungeeignet für Bauprojekte ist.

Versiegte in vergangenen Zeiten ein unentbehrlicher Rohstoff, so reagierte man häufig darauf, indem man neue Quellen erschloss oder sich – sofern möglich – auf die Substitution von Rohstoffen verlegte. Als im Römischen Reich das Gebiet des heutigen Italiens nahezu völlig abgeholzt war, bedienten sich die Römer an den Zedernbäumen des Libanon. Erschöpfte sich eine Kohlemine, so grub man einfach tiefer. Engpässe bei der Verfügbarkeit von natürlichem Kautschuk, der aus dem Saft des Kautschukbaumes gewonnen wird, führten zur Entwicklung synthetischen Kautschuks. Technischer Fortschritt und kapitalistische Expansion ermöglichten stetiges Wachstum trotz zunehmender Ressourcenknappheit.

 

 

Bevölkerungsexplosion und Ressourcenknappheit

Wirtschaftliche Entwicklung und Fortschritt führten zu einer grundsätzlich weltweiten Verbesserung der Lebensbedingungen, die je nach Weltregion unterschiedlich ausgeprägt ist. Diese verbesserten Lebensbedingungen resultierten wiederum in einem explosionsartigen Anwachsen der Weltbevölkerung. Inzwischen bevölkern mehr als acht Milliarden Menschen den Planeten und täglich werden es mehr. Die Bevölkerungszunahme führte im Verein mit dem Anstieg des Wohlstandes, der sich in vielen Weltregionen spätestens nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges bemerkbar machte, zu einem immer höheren Ressourcenverbrauch.

Der Club of Rome, ein im Jahr 1968 gegründeter Zusammenschluss von Experten aus verschiedenen Disziplinen, ging in einem 1973 veröffentlichen Bericht namens „Die Grenzen des Wachstums“ davon aus, dass die weltweit vorhandenen Ölressourcen bei gleichbleibendem Verbrauch lediglich noch 37 weitere Jahre ausreichen würden, bevor diese völlig erschöpft seien. Heute wissen wir, dass die Experten falsch lagen und das prognostizierte Szenario nicht eingetreten ist. Die Experten hatten nicht ins Kalkül gezogen, dass weitere, zum damaligen Zeitpunkt noch unbekannte Ölvorkommen entdeckt würden. Doch sollte dies nicht dazu verleiten, die Aussagen des Berichts als völlig unzutreffend zu verwerfen. Hinsichtlich des konkreten Zeitpunktes haben sich die Experten geirrt, doch ändert dies nichts an der Kernaussage des Berichts: Die Ölvorräte werden eines Tages aufgebraucht sein. Der Zeitpunkt, an dem die weltweiten Ölressourcen erschöpft sein werden, rückt angesichts des Wachstums der Weltbevölkerung und des Wohlstandes, welche einen stetig steigenden Ressourcenverbrauch bedingen, immer näher.

 

Die Klima- und Umweltschutzbewegung als Feindbild

Die Klima- und Umweltschutzbewegung, die sich unter anderem für einen schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen und eine Begrenzung des Rohstoffverbrauchs einsetzt, ist heute eines der Hassobjekte der politischen Rechten. Dies führt dazu, dass weite Teile des nationalen Spektrums Umwelt- und Klimaschutz als überflüssigen Nonsens verwerfen, der jeder realen Grundlage entbehre. Wahlweise argumentiert man, es gäbe keinen Klimawandel, oder der Klimawandel sei ein ganz normales Phänomen ohne dramatische Folgen für das Leben auf der Erde. Ohnehin hätte der Mensch keinen Einfluß auf das Klima. Umweltschutzmaßnahmen werden als unnötige Gängelung und Beschränkung der individuellen Freiheit konsequent abgelehnt. Fragen des Ressourcenverbrauchs und der Begrenztheit der vorhandenen Rohstoffe werden gar nicht erst thematisiert, da man anderenfalls zu der Erkenntnis gelangen könnte, dass man nicht umhinkommt, sich auch persönlich einzuschränken. Doch diese Positionen sind keineswegs zwangsläufige Konsequenz einer nationalistischen Weltanschauung. Es ist mitnichten eine Selbstverständlichkeit, dass sich die politische Rechte gegen Klima- und Umweltschutzmaßnahmen stellt.

 

Vernunftwidriger Abwehrreflex

Allzu oft handelt es sich bei der Zurückweisung von Anliegen des Klima- und Umweltschutzes durch das nationale Spektrum um einen reinen Abwehrreflex gegenüber einem Themenfeld, das von der politischen Linken usurpiert wurde. Dabei war die Ökologiebewegung in ihren Ursprüngen gerade kein genuin linkes Projekt. Im Gegenteil, zahlreiche Mitbegründer stammten aus den Reihen von Konservativen und Nationalisten. Doch wurde Ökologie nie zu einem Kernthema nationaler Politik, sondern der Hauptfokus richtete sich auf andere Themenkomplexe, die man für wichtiger erachtete. Man beschäftigte sich mit ökologischen Fragestellungen nur am Rande und überließ das Feld der politischen Linken. Doch eine weitgehende Ablehnung von Umwelt- und Klimaschutz auf Basis der Tatsache, dass heutzutage dieses Themenfeld von der Linken dominiert wird, ist vernunftwidrig.

Der blinde Abwehrreflex vieler Nationalisten gegenüber Anliegen des Klima- und Umweltschutzes erinnert oftmals an das Verhalten eines trotzigen Kindes. Egal, ob es um die Reduktion von Plastik, einen maßvollen Fleischkonsum, Maßnahmen zur Verringerung des Wasserverbrauchs etc. geht, man ist schon aus Prinzip dagegen. In besonderem Maße gilt dies für das Auto, das nicht Wenige als ultimativen Ausdruck individueller Freiheit und Selbstverwirklichung auserkoren haben. Sicher ist ein eigenes Fahrzeug gerade für Menschen unverzichtbar, die abseits der urbanen Zentren auf dem Lande leben. Doch gilt dies auch für Städter, die mittels des öffentlichen Nahverkehrs schneller vorankommen würden, aber doch lieber die Straßen der Städte verstopfen, da das eigene Auto längst zu einem reinen Statussymbol mutiert ist. Hast du was, bist du was!

 

 

Grüner Kapitalismus als neues Geschäftsfeld

Oftmals wird in nationalen Reihen behauptet, Klima- und Umweltschutz zielten in letzter Konsequenz auf eine absichtsvolle Deindustrialisierung Deutschlands ab. In diesem Zusammenhang kämen lange gehegte Vernichtungspläne der Feinde des deutschen Volkes zum Vorschein, die mittels einer Schädigung der deutschen Wirtschaft ihren Kampf gegen das Deutschtum fortzusetzen beabsichtigten. Dieses Narrativ ist ganz sicher nicht korrekt. Ein „grüner Kapitalismus“, in dessen Rahmen es gelingt, den Konsumenten vermeintlich umwelt- und klimaschonende Produkte als Lösung für die gegenwärtige Klimakrise schmackhaft zu machen, birgt gewaltige Wachstumspotenziale. Ob klimafreundliche Alltagsgegenstände, umweltschonende Automobile oder eine komplett neue Energieinfrastruktur – Unternehmer haben längst erkannt, welche enormen Möglichkeiten zur Generierung von Profiten mit derartigen „grünen Produkten“ verbunden sind. Ein „grüner Kapitalismus“ ist im Entstehen begriffen, der gewaltige Geschäfte garantiert und neue Wachstumspotenziale eröffnet. Triebfeder dieser Entwicklung ist natürlich reine Profitgier und kein echtes Interesse an Klima- und Umweltschutz.

Zwangsläufiges Scheitern eines grünen Kapitalismus

Ein kontinuierliches Wirtschaftswachstum wird auch im Rahmen eines „grünen Kapitalismus“ nicht infrage gestellt, was die Ursache für dessen zwangsläufiges Scheitern ist. Der „grüne Kapitalismus“ ist nicht in der Lage, mit der Wachstumslogik zu brechen. Selbst wenn es gelingen sollte, den Klimawandel durch einen „grünen Kapitalismus“ aufzuhalten oder gar zu stoppen, was mehr als fraglich ist, wäre damit noch lange nicht die ökologische Krise in einem umfassenden Sinne gelöst. Ein „grüner Kapitalismus“ weicht in letzter Konsequenz nur von der massiven Ausbeutung bestimmter natürlicher Ressourcen auf eine verstärkte Ausbeutung anderer Ressourcen aus, die ebenso sehr begrenzt sind. Ungelöst bleibt auch die Verringerung der verfügbaren Flächen, die mit der wachsenden Weltbevölkerung einhergeht, da zur Deckung von deren Bedürfnissen die Bebauung von immer mehr Flächen erforderlich wird. Hierdurch wird zwangsläufig der Lebensraum vieler Tierarten vernichtet, die infolge des Verlusts ihres Lebensraumes nicht überleben können.

 

Wirksame Maßnahmen zur Verbesserung des Klima- und Umweltschutzes vonnöten

Auch wenn eine reflexartige Abwehr gegenüber ökologischen Anliegen unangebracht ist, so kann man jedoch völlig zu Recht hinterfragen, ob die jeweiligen Maßnahmen zum Klima- und Umweltschutz tatsächlich zielführend sind. Zunächst einmal liegt es natürlich auf der Hand, dass sich Deutschland allein nicht gegen den Klimawandel stemmen kann. Nationale Alleingänge können nichts bewirken, im Hinblick auf den Klimaschutz sind globale Maßnahmen erforderlich. Zudem erweisen sich zahlreiche umwelt- und klimaschutzpolitische Maßnahmen bei näherer Betrachtung als wirkungslos, was aber nicht dazu führen sollte, deren Notwendigkeit generell infrage zu stellen. Ungeeignete Maßnahmen sind durch solche zu ersetzen, die tatsächlich zu einer Verbesserung des Klima- und Umweltschutzes beizutragen vermögen.

Des weiteren ist ein genauerer Blick auf die Ursachen des stetig steigenden Ressourcenverbrauchs vonnöten. Dieser ist – wie bereits ausgeführt – auf das angestrebte stetige Wirtschaftswachstum und den starken Anstieg der Weltbevölkerung infolge verbesserter Lebensbedingungen zurückzuführen. Doch wird das Bevölkerungswachstum nur selten in diesem Zusammenhang von offizieller Seite thematisiert, da man sich nicht dem Vorwurf des Rassismus aussetzen möchte. Während die Bevölkerung der westlichen Industriennationen schrumpft, explodiert diese insbesondere in afrikanischen Ländern geradezu. Umwelt- und Klimaschutz sowie die Reduktion des Verbrauchs der natürlichen Ressourcen hieße konsequenterweise, sich für eine stärkere Geburtenkontrolle in Afrika einzusetzen.

 

 

 

Der Deutsche Sozialismus als Alternative

Als Fazit kann an dieser Stelle festgehalten werden, dass es innerhalb des kapitalistischen Systems mit dessen immanentem Wachstumszwang keinen Ausweg gibt. Technologischer Fortschritt kann den Zusammenbruch des Systems verzögern, diesen aber nicht aufhalten. Entweder wird das kapitalistische System abgewickelt und durch eine Alternative wie den Deutschen Sozialismus ersetzt, der mit den Vorstellungen eines unbegrenzten wirtschaftlichen Wachstums bricht. Oder es droht ein völlig chaotischer Zusammenbruch, wie es ihn noch nie gegeben hat.

Wir Nationalrevolutionäre stehen vor der gewaltigen Aufgabe, auf einen Systemwechsel hinzuwirken und chaotische Zustände infolge eines Systemzusammenbruchs zu verhindern. Hierfür gilt es auf der Basis unserer Weltanschauung, die bereits eine Vielzahl von Ansätzen zur Lösung der bestehenden Probleme beinhaltet, eine mögliche Alternative zu entwickeln. Unsere Bewegung steht für ein bewußtes Leben im Rahmen unserer völkischen Gemeinschaft anstelle einer hyperindividualisierten Konsumgesellschaft. Liebe zu Heimat und Volk sind uns wichtiger als materielle Besitztümer, derer wir nicht bedürfen, um wahre Erfüllung im Leben zu finden. Ein stetiges Wachstum ist nicht wirklich vonnöten. Der Deutsche Sozialismus muss mit weniger Wachstum, mit weniger Ressourcenverbrauch auskommen und doch gleichzeitig ein gutes und erfüllendes Leben garantieren.

 

Neuordnung aller Bereiche des politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens

Unser Deutscher Sozialismus lässt sich nicht auf eine Wirtschaftsordnung reduzieren, sondern zielt auf eine systematische Neuordnung aller Bereiche des politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens ab. Der Deutsche Sozialismus ist die Lehre des Zusammenlebens und der Solidarität mit und für unser Volk. Auf der Basis dieser Weltanschauung gründet ein völlig neues Wertesystem, in welchem das eigene Volk im Mittelpunkt steht und der Verzicht auf unbegrenzten Konsum im Interesse der Gemeinschaft eine Selbstverständlichkeit ist.

Dies bedeutet freilich keinen Rückfall in die Steinzeit oder die Rückkehr zu Verhältnissen, in denen unser Volk weitgehend verarmt war. Ziel ist es selbstverständlich nicht, den Lebensstandard des deutschen Volkes abzusenken, sondern lediglich Entartungen und Auswüchse der kapitalistischen Konsumgesellschaft durch ein gesundes Maß persönlichen Konsums zu ersetzen. Es wird Aufgabe des Staates sein, gezielt zu entscheiden, wofür knappe Ressourcen eingesetzt werden sollen. Gleichzeitig müssen wir Sieger im globalen Kampf um die verbleibenden Ressourcen sein, was nur im Rahmen einer zu schaffenden Europäischen Eidgenossenschaft möglich sein wird. Erforderlich ist die Rückkehr zu einer einfacheren Lebensweise in einer stark agrarisch geprägten Gesellschaft, in welcher Selbstversorgung die Regel und keine Ausnahmeerscheinung ist.

1 Kommentar

  • Wären die „Klimaaktivisten“ intelligenter, müssten sie uns längst unterstützen – viele Maßnahmen, die die Natur (Umstellung auf ökologische Landwirtschaft); die Bauern (Importstop für Fleisch und ähnliche Erzeugnisse) und das Kleinklima (mehr Grünflächen in Wohngebieten, statt Nachverdichtung) schützen, werden von ihnen ja wegen dem Klimawandel gefordert (den wir Deutschen alleine nicht einmal verzögern können).

    Nadja Beeker 13.06.2024