Fast Flugzeugabsturz herbeigeführt: Russische Sabotageakte werden gefährlicher

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Im Juli ist Deutschland nur knapp an einer Flugzeug-Katastrophe vorbeigeschrammt. Ein Paket hatte am Logistikzentrum des Flughafens Leipzig Feuer gefangen. Sicherheitsbehörden vermuten einen russischen Sabotageakt hinter dem Vorfall. Auch die Zahl russischer Cyber-Attacken hat stark zugenommen. Sogar vorrangig mit dem „Kampf gegen Rechts“ beschäftigte Sicherheitsbehörden warnen.

 

Immer mehr Cyber-Attacken

In einer zunehmend digitalisierten Welt werden Cyber-Angriffe zu einem immer größeren Problem. Die deutsche Wirtschaft leidet massiv unter Hackerattacken. Allein in einem Zeitraum von zwölf Monaten ist ein Schaden von 267 Milliarden Euro entstanden. Oftmals führt die Spur der Täter nach Russland. Während „alternative“ Putin-Versteher permanent vor „Provokationen“ gegen Russland warnen, die einen dritten Weltkrieg heraufbeschwören sollen, führt Russland längst einen verdeckten Feldzug gegen Deutschland und andere westeuropäische Nationen.

Ein krasses Beispiel ist ein aktueller Fall in Leipzig. Im Juli des vergangenen Jahres brannte ein Paket aus dem Baltikum im Logistikzentrum des Flughafens Leipzig. Offenbar Glück im Unglück: Wäre das Paket nur etwas später in Flammen aufgegangen, wäre es wohl zu einem Flugzeugabsturz gekommen. Sicherheitsbehörden gehen von einem russischen Sabotageakt aus.

Doch der Angriff auf das Logistikzentrum ist nur ein Beispiel unter Vielen. Auch die Schwarz-Gruppe, Muttergesellschaft der Lebensmittelhändler Lidl und Kaufland, kann von Hacker-Angriffen berichten. Seit der russischen Invasion in die Ukraine sei die Zahl der Cyberattacken um das Hundertfache gestiegen – von einst 3.500 Angriffen pro Tag auf 350.000 pro Tag, so berichtet Konzernchef Gerd Chrzanowski im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung. Weil auch andere Lebensmittelhändler betroffen sind, bietet der Schwarz-Konzern seine Hilfe an: „Wir konkurrieren bei Eiern, Bananen und Milch. Aber nicht bei Cybersecurity. Hier müssen wir zusammenarbeiten“, so Chrzanowski, „Wenn einer von uns attackiert wird, trifft uns das alle.“

Die deutschen Geheimdienste sind überwiegend mit dem „Kampf gegen Rechts“ beschäftigt. Dennoch ist man sich auch bei BKA und Konsorten der Gefahren aus dem Ausland bewusst. Das BKA berichtete, dass 81 Prozent aller deutscher Unternehmen zwischen August 2024 und dem Vorjahresmonat Opfer von Datendiebstahl, digitaler und analoger Industriespionage sowie Sabotage waren. Ein Jahr zuvor hatte dieser Anteil noch bei 72 Prozent gelegen. Daher warnten die Chefs von MAD, BND und Bundesamt für Verfassungsschutz im Einklang vor russischer Spionage und Cyber-Angriffen auf Deutschland. So erklärte der Verfassungsschutz-Chef Thomas Haldenwang (CDU), dass seine Behörde ein „aggressives Agieren der russischen Nachrichtendienste“ wahrnehme. Insbesondere würden „russische Spionage und Sabotage in Deutschland sowohl quantitativ als auch qualitativ“ zunehmen.

Welche Konsequenzen die Geheimdienste daraus ziehen, steht auf einem anderen Blatt. Bislang lassen die Herrschenden den Kreml, seinen Blutzaren und deren fünfte Kolonne in Deutschland viel zu leicht gewähren. Während die Behörden regelmäßig Ausreiseverbote gegenüber Nationalisten verhängen, dürfen putinistische Scharfmacher und selbsternannte Friedensaktivisten auf „Druschba-Tour“ munter zwischen Moskau und Deutschland hin- und herpendeln.

Die Partei „Der III. Weg“ spricht sich für einen deutlich entschiedeneren Abwehrkampf gegen den russischen Imperialismus aus. Der sogenannte „Kampf gegen Rechts“ muss beendet werden, stattdessen haben sich deutsche Geheim- und Nachrichtendienste ausschließlich um wirkliche Brandherde zu kümmern, die durch den Islamismus und militanten Linksextremismus im Inneren und durch die Wühlarbeit durch Russland und China von außen angefacht werden. Gleichzeitig muss Deutschland durch Wiederinkraftsetzung der Wehrpflicht und eine entschlossene Aufrüstung wieder wehr- und kriegstüchtig gemacht werden. Mit wankelmütigen liberalen und linken Systempolitikern ist der Weg zu deutscher Waffenehre nicht machbar.

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