Serbien: Putins Statthalter in Belgrad beteiligt sich an Siegesfeier gegen Deutschland

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Zum ersten Mal wird am 9. Mai eine Armeeeinheit Serbiens an der antideutschen Siegesparade in Moskau teilnehmen, bei welcher der Sieg der kommunistischen Sowjetunion über Deutschland und das freie Europa vor 80 Jahren zelebriert wird. Dies hat der serbische Ministerpräsident Aleksandar Vučić letzten Mittwoch voller Stolz angekündigt und damit einmal mehr seine untertänige Verbundenheit mit dem Khan im Kreml zum Ausdruck gebracht. Auch der Führer der bosnischen Serben, Milorad Dodik, wird bei der den Stalinismus glorifizierenden Siegesfeier in der Hauptstadt der Russischen Föderation anwesend sein. Serbien ignoriert damit sämtliche Warnungen, die die Hohe Vertreterin der EU für Außenpolitik und Sicherheit, Kaja Kallas, an die Mitglieder des europäischen Blocks gerichtet hat, sich an der sowjetnostalgischen Siegesparade am 9. Mai zu beteiligen, die über das Jahr hinweg das wichtigste identitätsstiftende Ereignis in der putinistischen Russischen Föderation ist. Bis heute hat Serbien auch keine Anstalten gemacht, sich an den gemeinsamen Sanktionen gegen Moskau zu beteiligen.

Dafür wurde kürzlich bekannt, dass seit 2022 durch serbische Behörden 204 serbische Staatsbürgerschaften im angeblichen „Interesse der Republik“ an russische Staatsangehörige vergeben wurden. Mit darunter: engste Vertraute des selbsternannten „Oberhaupts“ der russischen Teilrepublik Tschetscheniens, Ramsan Kadyrow, sowie FSB-Offiziere und russische Waffenhersteller. Sie alle konnten und können durch Serbiens Status als Beitrittskandidat zur Europäischen Union von einer visumfreien Einreise in alle europäischen Länder profitieren und dementsprechend ungehindert im Interesse des Kremls in Europa operieren. Bereits 2022 hatte die Europäische Kommission die Praxis Serbiens bei der Einbürgerung russischer Staatsangehöriger kritisiert, jedoch keine Taten in Form einer Aussetzung der visumfreien Reisefreiheit in die EU folgen lassen. Ob die Beteiligung Serbiens an der neobolschewistischen Siegesparade am 9. Mai in Moskau die europäische Integration Serbiens mitsamt seiner EU-Beitrittsambitionen gefährden wird, bleibt abzuwarten.

Bislang zeigt sich die EU mit ihren „Sorgenkindern“, die hinter dem Rücken der europäischen Gemeinschaft ihre Fühler Richtung Moskau ausstrecken, auffällig inkonsequent. Der Frieden in Europa war seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs nie gefährdeter als jetzt. Europa unter der Führung von Brüssel hat sich bisher jedoch als unfähig erwiesen, als geeinter, von einem gemeinsamen politischen Willen fest zusammengehalter Block, gegen imperialistische Mächte im Osten und Westen aufzutreten und damit Stärke und Geschlossenheit zu demonstrieren. Solange einige Staaten in Europa weiterhin ein doppeltes Spiel treiben und damit die Sicherheit aller gefährden können, ist diese EU im Kampf um Europas Souveränität als impotentes Konstrukt zu betrachten. Die von unserer nationalrevolutionären Bewegung angestrebte Europäische Eidgenossenschaft bleibt die einzige Vision für Europa, die die Freiheit und das Überleben unseres Kulturkontinentes sicherstellen kann!