Allgäu: Wanderung und politische Aktion kombiniert

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Gunzesried-Säge im Landkreis Oberallgäu: In dem 79-Seelen-Nest sollen bis zu 45 Asylforderer einquartiert werden. Fast alle Einwohner protestieren gegen die Einquartierung der Ausländer in ihrem Heimatdorf. Fast alle? Robby Lange, Mentaltrainer und Eigentümer des „Heubethof“, in dem die Asylforderer unterkommen sollen, sieht die Sache anders. Aktivisten der Stützpunkte München / Oberbayern und Württemberg haben eine Flugblattverteilung vor Ort und eine Wanderung durch das umgebende Ostertal durchgeführt. Werde auch du aktiv für deine Heimat und führe ein rebellisches Leben!

 

Weit ab vom Schuss: Gunzesried-Säge

Abgelegen, ruhig, verschlafen: So kann man Gunzesried-Säge beschreiben. Ganze 79 Menschen wohnen in dem Dörfchen, das zur Gemeinde Blaichach im Landkreis Oberallgäu dazugehört. Es gibt eine Bushaltestelle und mehrere Unterkünfte für Wandergäste. Malerisch von Berggipfeln umgeben liegt der Ort im beschaulichen Ostertal. Die meisten Menschen hier lieben genau diese idyllische Atmosphäre. Doch damit könnte es bald vorbei sein, denn nun könnten nicht nur Touristen nach Gunzesried-Säge kommen.

Unter den weit verstreuten Gehöften befindet sich auch der „Heubethof“. Das sogenannte „Natursportzentrum“ wird von Robby Lange betrieben. Der gebürtige Ostberliner war früher Ruderer und hat sein Geld auch als Mentaltrainer verdient. Lief das Geschäft mit den Sportfreunden nicht so gut? Befindet sich Lange in einer mentalen Krise? Man weiß es nicht. Jedoch weiß man, dass der 57-Jährige bald neue Kundschaft bei sich im „Heubethof“ empfangen darf. Kundschaft, für die der deutsche Steuerzahler einträglich aufkommt. Bis zu 45 Asylforderer sollen in seiner Sportler-Behausung untergebracht werden. Makaber hört sich vor diesem Hintergrund Langes Motto auf seiner Netzpräsenz an: „Die Natur gibt uns die Gesetze, wir müssen nur lernen, sie zu nutzen.“

Während Bürgermeister Christof Endreß (CSU) den Standort Gunzesried-Säge kritisiert, verweist Landrätin Indra Baier-Müller (Freie Wähler) auf die angespannte Lage im Landkreis. Asylforderer müssten in Zelten auf ihre Verteilung warten. Sie hofft auf einen „Dialog“ zwischen den Dorfbewohnern und den Ausländern. Außerdem sollten vorrangig mobilere und bereits berufstätige Asylforderer kommen. Da stellt sich die Frage, warum der deutsche Steuerzahler eigentlich für die Unterbringung von berufstätigen und mobilen Ausländern in Sporthotels aufkommen soll? Welchem sozial schwachen Deutschen ist so eine Behandlung jemals zu Gute gekommen?

Auch bei den Anwohnern bleibt die Skepsis bestehen. Eine Bürgerin erklärte gegenüber der Bild-Zeitung: „Unser Ort liegt am Arsch der Welt. Ohne Auto geht hier gar nichts. Die dürfen nicht arbeiten und liegen den ganzen Tag in der Sonne. Ich bin gespannt, wie die Rumänen, die hier hart schuften, reagieren.“

 

Verteilaktion und Wanderung

Wenn selbst das kleinste und abgelegenste Dorf bereits mit Asylforderern bereichert wird, dann sollte auch dem Letzten ein Licht aufgehen. Die Asylflut ist politisch gewollt und verursacht und kann auch politisch beendet werden. Dafür braucht es aber revolutionäre Veränderungen, weil die Herrschenden den Karren in den Dreck geschoben haben und ihn nicht wieder herausbekommen. Dafür steht „Der III. Weg“. Nationalrevolutionäre aus den Stützpunkten München / Oberbayern haben den Ostermontag genutzt, um die Bürger Gunzenried-Säges über die Alternative zum System der Überfremdung aufzuklären.

Im Rahmen einer Wanderung durch das malerische Ostertal, entlang einer Gebirgsquelle und an steilen Berghängen hinauf, wurde eine Flugblattverteilung vor Ort durchgeführt. Jeder Hof wurde kurzerhand mit Flugblättern über die Positionen der nationalrevolutionären Bewegung versorgt. Die Grenzen müssen geschlossen werden und es braucht eine konsequente Abschiebe-Politik. Dabei ernteten die Aktivisten Zuspruch von betroffenen Bürgern. Wir stehen an eurer Seite, tretet mit uns gemeinsam für Veränderungen ein!

Komme auch du in Bewegung, reihe dich ein für ein besseres Deutschland!