
Statt den Ukrainekrieg zu beenden, hat er ihn verschärft, indem er auf das tartarische KGB-Schlitzohr im Kreml hereingefallen ist und (vorgeblich) an Putins geheuchelten Friedenswillen Russlands geglaubt hat. Seit Trump und sein Vize J.D. Vance den ukrainischen Präsidenten vor aller Weltöffentlichkeit im Oval Office bloßgestellt und der Ukraine die überlebenswichtigen Waffenhilfen versagt haben, hat das neobolschewistische Regime in Moskau seinen Terror gegen die ukrainische Zivilbevölkerung, vor allem auch gegen die Hauptstadt Kyjiw, intensiviert und damit das Blutvergießen verschlimmert. Gleichzeitig macht die landräuberische Offensive der asiatischen Invasoren im Donbass mit einer Geschwindigkeit Fortschritte, wie in den letzten zwei Jahren nicht mehr.
Trump, der sich nun „sehr verärgert“ über Putins unbeeindruckter Fortsetzung seines Kriegskurs gezeigt hat, hat nun eine Kehrtwende in der amerikanischen Ukraine-Politik angekündigt und möchte die Ukraine nun doch wieder mit Waffen beliefern. Außerdem hat der „Dealmaker“ Russland mit seinem „Zollkrieg“ gedroht und angekündigt, Waren aus der Russischen Föderation künftig mit 100 Prozent Importzoll zu belegen und auch die Handelspartner Russlands mit Strafzöllen zu belasten, falls sich Moskau auf kein Friedensabkommen mit der Ukraine einlässt. Doch wie ernst kann man Trumps neue Versprechungen angesichts seines politischen Zickzackkurses überhaupt nehmen? Die Machthaber in Moskau zumindest sehr wenig. Diese haben sich nämlich auf eine härtere Konfrontation mit Trump eingestellt, aber waren am Ende doch von Amerikas bloßer Symbolpolitik überrascht. Die von Trump an die Ukraine zugesicherten Patriot-Luftabwehrsysteme werden aller Vorausssicht nach frühestens in mehreren Monaten eintreffen, während der russische Angriffskrieg bereits jetzt in voller Härte tobt. Längst überfällige Lieferungen von Langstreckenwaffen, um der Ukraine die Möglichkeit zu geben, ihrerseits die russische Hauptstadt zu erreichen, schlägt auch Trump weiterhin aus. Derweil zeigt sich Moskau auch von den angedrohten Strafzöllen unbeeindruckt, denn mit den asiatischen Kommunistendiktaturen China und Nordkorea hat der Kreml zwei enge Partner gefunden, die den asiatischen Imperialismus gegen Europa zum Teil als Handelspartner und zum Teil auch als aktiver Waffenbruder unterstützen.
Noch bezeichnender dürfte allerdings sein, mit welcher Einstellung gegenüber Europa sich Trump neuerdings hinter die Ukraine stellen will. Die USA liefert Waffen und Europa soll zahlen. Als lupenreiner Kapitalist versteht er die Geopolitik offenbar als Geschäftsfeld, bei der die USA nicht etwa aus selbstlosem Idealismus ihren „Verbündeten“ zur Hilfe kommen, sondern diese als „Kunden“ betrachten. Der Krieg in der Ukraine soll damit also zu einem profitablen Geschäft für die längst überschuldete USA werden. Schon beim „Rohstoff-Deal“ mit der ukrainischen Regierung im Mai hatte Trump eindeutig unter Beweis gestellt, dass er die Ukraine lediglich als koloniales Objekt zur Ausbeutung betrachtet. Beim Treffen des BRD-Außenministers Boris Pistorius (SPD) mit seinem Amtskollegen Pete Hegseth in Washington hat die deutsche Seite sich nun dafür angeboten, den USA zwei Patriot-Luftabwehrsysteme, die in ihrer modernsten Ausführung einen Stückwert von einer Milliarde Euro haben, abzukaufen und an die Ukraine weiterzureichen. Im Fernsehsender NBC sagte der US-Präsident zu einem geplanten Treffen mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte: „Wir schicken Waffen an die NATO und die NATO wird die vollen Kosten für diese Waffen erstatten.“ Trump schlägt damit zwei Fliegen mit einer Klappe, denn er kann ein glänzendes Geschäft mit den Waffensystemen machen und seinen Anhängern gleichzeitig weiterhin weismachen, dass Amerika keine Waffen direkt an die Ukraine verschenkt. Europa jedoch macht sich damit wieder einmal zum Lakaien der Angloamerikaner, der für alles die Zeche zu zahlen hat, obwohl sich mit Trumps Amtsantritt die einmalige Chance ergab, dass sich der abendländische Kulturkontinent endlich aus der hegemonialen Herrschaft Washingtons löst.
Europa wird für seine Verteidigung selbst sorgen müssen, wenn nicht in den nächsten Jahren weitere Staaten Ziel der imperialistischen Aggression des Kremls werden wollen und man gleichzeitig nicht weiterhin auf Waffengeschäfte zu Gunsten Washingtons angewiesen sein will. Größere Ausgaben für die Rüstung mit dem Richtwert 5 Prozent des BIP sind das A und O, um Europas Streitkräfte endlich aus eigener Kraft wehrtüchtig zu machen. Als revolutionäre Nationalisten haben wir dabei schon mit der Grundsteinlegung unserer Parteibewegung die Europäische Eidgenossenschaft als angestrebtes Ziel formuliert. Diese bleibt für unseren Kontinent der einzige Ausweg aus US-amerikanischer und drohender eurasischer Fremdherrschaft! Denn die herrschenden Parteien haben sich bisher als unfähig erwiesen, um Europa wieder zu seinem selbstbestimmten Subjekt der Weltpolitik zu machen, während sich vermeintliche „Alternativen“ als landesverräterische Befehlsempfänger Moskaus als unwillig erwiesen haben. Nur mit einem nationalrevolutionären Aufbruch in ganz Europa und der Schaffung eines Bollwerks gegen alle imperialistischen Bedrohungen aus Ost und West werden wir die Lebensinteressen unseres Kontinentes auch nachfolgenden Generationen erhalten können.













