
Ohne Erbschaft kein Wohneigentum!
Wer träumt nicht davon, mit seiner Familie in den eigenen vier Wänden zu leben? Ein Eigenheim zu besitzen, ist in vielen Ländern Europas Normalität. So haben Spanien und Italien eine Wohneigentumsquote von je 75 Prozent. In Finnland und Griechenland leben je 70 Prozent der Menschen im eigenen Heim und in Frankreich liegt die Wohneigentumsquote bei 63 Prozent. Doch auch in den ehemals kommunistischen Staaten Osteuropas leben aufgrund von Massenprivatisierungen immer mehr Bürger in den eigenen vier Wänden. Anders jedoch ist es in Deutschland. Hier bleibt der Traum vom Eigenheim für immer mehr Deutsche eine Illusion. Die personenbezogene Wohneigentumsquote lag laut Eurostat 2023 bei nur 47,6 Prozent, mit einer weiter fallenden Tendenz. Das ist der letzte Platz im EU-weiten Ländervergleich.
Dabei zeigt sich, dass vor allem junge Menschen selten im Eigenheim leben. Und wer von den Jüngeren in den eigenen vier Wänden wohnt, der hat zumeist geerbt. Besonders niedrig ist die Eigentümerquote daher in den mitteldeutschen Flächenländern, wo die Bürger im roten Sozialismus kein Wohneigentum erwerben und daher auch nicht vererben konnten. Doch auch in Bundesländern in den ehemaligen Westbesatzungszonen, so in Hessen und NRW, schaut es schlecht aus. Das verdeutlicht noch einmal, dass die niedrige Zahl an Eigentumsbesitzern in Deutschland eben nicht vorwiegend mit historischen Gründen erklärt werden kann. Die Ursachen sind politischer Natur – das System versagt!
Ursachen aufdecken
Zwei Hauptgründe führen zu der niedrigen Wohneigentumsquote in Deutschland. Zunächst einmal macht die überbordende Bürokratie Hauseigentum unattraktiv. Wer ein Eigenheim besitzt, muss sich mit unzähligen Regularien auseinandersetzen, um allen gesetzlichen Ansprüchen zu genügen. Stichwort: Heizen. Als Mieter hat man es da deutlich leichter, so dass viele Deutsche resignieren und lieber zur Miete wohnen. Aber auch wer den Papierkrieg mit den Behörden nicht scheut, muss oftmals vom Traum vom Eigenheim Abstand nehmen. Denn noch gravierender sind die hohen Kosten für den Bau eines Wohnhauses.
Ebenfalls durch Regulierung bedingt sind die Baukosten in Deutschland höher als anderswo. Sie liegen im Vergleich mit anderen europäischen Ländern klar an der Spitze. Während man in Spanien Baukosten von 1500 bis 2200 Euro pro Quadratmeter kalkulieren muss, sind es in Deutschland 3300 bis 3500 Euro. In Osteuropa sind es hingegen sogar nur 1000 bis 1500 Euro pro Quadratmeter. Es sind dabei nicht nur die Löhne für Bauarbeiter, die hierzulande höher sind als anderswo. Auch die Grunderwerbsteuer ist höher. Wer dann einmal Grund und Boden besitzt, muss später auch mit einer höheren Grundsteuer leben. Die wurde durch die Grundsteuerreform 2019 noch einmal angehoben.
Das Eigenheim ist ein starker Indikator für einen bescheidenen Wohlstand. Weil so wenige Deutsche Wohneigentum besitzen, ist das Vermögen hier auch ungleicher verteilt als anderswo. Zwar liegt das Nettovermögen der deutschen Haushalte mit 315.600 Euro laut EZB höher als in anderen Ländern, der Mittelwert ist jedoch geringer. Der Median liegt hierzulande bei 106.700 Euro, während er in der gesamten Eurozone bei 123.500 Euro steht. Belgier, Iren, Spanier, Italiener und Franzosen sind daher im Durchschnitt reicher. Das Median-Nettohaushaltsvermögen der schuldenfreien Eigentümerhaushalte ist in der Eurozone mit 266.600 Euro 22 Mal so hoch wie das der Mieterhaushalte (12.000 Euro). Wir sehen also: Es gibt eine starke Korrelation zwischen Wohneigentum und allgemeinem Wohlstand.
Weil die Zinsen für Hypotheken seit 2022 bei zehnjähriger Zinsbindung von 1,0 Prozent auf 3,6 Prozent gestiegen sind, ist die Finanzierung eines Wohnungsbaus noch einmal schwieriger geworden. Seit 2021 ist der Baupreisindex um 34,3 Prozent gestiegen und lag zum Jahresende 2024 im Vergleich zu 2010 sogar um rund 76 Prozent über dem damaligen Niveau.
Deutsche Familien ins Eigenheim!
Die Partei Der III. Weg setzt sich in Punkt 6 seines Programms für bezahlbaren Wohnraum für alle Deutschen ein. Dafür muss sich nicht allein im Bereich der Mietwohnungen etwas tun. Es muss für den deutschen Mittelstand, für den treu schaffenden deutschen Familienvater, möglich sein, ein Eigenheim zu finanzieren. Die Herrschenden sind mit ihrer schädlichen Politik nicht willens und auch nicht in der Lage, dem Volke hier Abhilfe zu schaffen. Diverse Instrumente zur Verbesserung der Eigentumsquote in Deutschland werden daher erst im Deutschen Sozialismus zur Anwendung kommen.
Ein wichtiger Punkt ist die Zerschlagung der Zinsknechtschaft. Sie sorgt dafür, dass einige Wenige immer reicher werden und die Masse des Volkes jedoch trotz Arbeit arm bleibt. Statt dem dysfunktionalen System der Kreditbanken setzt sich Der III. Weg beispielsweise für die Einführung eines Ehestandsdarlehens ein. Es soll jungen deutschen Paaren ermöglichen, den Kredit für den Hausbau auch mit Nachwuchs abzahlen zu können. Es soll in der Höhe von bis zu zwei Jahresgehältern und zinsfrei ab dem Tag der Eheschließung bewilligt werden. Die Laufzeit hat 20 Jahre zu betragen, wobei nach jeder Geburt eines Kindes 25 % des Darlehens gestrichen werden.
Zudem müssen Steuern drastisch gesenkt werden. Das hohe Steuerniveau ist vor allem darauf zurückzuführen, dass der Staat Umverteilung in großem Stil betreibt. Es vollzieht eine Umverteilung vom Inland ins Ausland und fördert Generationenungerechtigkeit gegenüber den jungen Generationen. Wenn deutsche Arbeiter mehr von ihrem Lohn behalten dürfen, können sie sich auch wieder mehr leisten. Vorrangig müssen daher Asyl-Irrsinn, Entwicklungshilfe und EU-Alptraum beendet werden. Mit unsinnigen Klima-Vorschriften wird das Bauen zusätzlich kompliziert gemacht. Auch hier müssen dem Bürokratie-Wildwuchs Einhalt geboten werden und Regularien abgebaut werden.
Der Deutsche Sozialismus bringt dem Volke eine bessere Zukunft. Werde auch Du aktiv!













