Heil dem Leben! – Ostara-Wanderung im Stützpunkt Württemberg

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Kürzlich trafen sich Aktivisten des Stützpunktes Württemberg zu einer familienfreundlichen Wanderung anlässlich des einziehenden Frühjahres. Nachdem man sich zusammengefunden hatte, führte die Strecke durch den Wald hin zu einem Rotwildgehege. Nachdem die Hirsche von den Kindern mit Karotten gefüttert wurden, führte der Weg weiter zu einem Gehege mit Schwarzwild.

 

 

 

Nach kurzem Verweilen wurde weiter zu einem Brunnen gewandert. Hier versammelte man sich im Halbkreis um die Stelle und es wurde ein kurzes themenbezogenes Schauspiel verlesen, bei dem die Sonne einen Streit mit dem sterbenden Winter führt. Ehe es die Gruppe zurück zum Ausgangspunkt zog, machte man noch Rast und teilte in der Gemeinschaft die von den Kameraden mitgebrachten Speisen.

 

 

 

Ostara erwache!

Das Fest ist der namensgebenden Göttin Ostara gewidmet, die den Frühling und das erwachende, werdende Leben repräsentiert. In Zeiten, als die Menschen noch um ihr täglich Brot zu ringen hatten, wo sie gegen die Naturgewalten ankämpfen mussten, um zu überleben, hatte der Frühlingsanfang eine tiefe Bedeutung. Die ersten Sonnenstrahlen zeigten den Menschen, dass sie dank ihrer eigenen Kraft den Kampf gegen Eis, Kälte und Dunkelheit bestanden hatten. Voller Zuversicht konnten sie an das neue Werk gehen, im Einklang mit der Natur sich zu neuer Größe aufrichten. Ein Brauchtum, das vom Christentum übernommen und umgedeutet wurde. Dennoch blieb im Verborgenen das germanische Erbe bewahrt. Nachdem das Schauspiel verlesen wurde, brachte man Opfergaben in Form von sowohl heimischem Obst und Gemüse, als auch Nüssen an dem Brunnen dar.