Der Ernte zum Dank – Dritter Teil (Teil 3/3)

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Dass es jedoch auch anders geht, zeigt der Bund unserer Gemeinschaft. Jene Gemeinschaft, die ein „Lokal“ dem „Global“ nach Möglichkeit vorzieht. Die sich ihrer Herkunft und ihres Ursprunges genauso bewusst ist wie die LEBENSmittel, die man der eigenen Heimaterde entnahm und welche diese Bezeichnung auch wirklich noch verdienen. Auch wir mögen Kinder und Menschen unserer Zeit sein, mögen die Bequemlichkeiten und den Komfort dieser Zeit manches Mal mehr zu schätzen wissen, als es gesund für uns wäre. Und dennoch: Wir graben. Wir säen und pflanzen. Wir gießen und ernten. Und wissen um die Bedeutung, nicht nur auf, sondern auch AUS unserer Heimatscholle leben zu können.

Und so wie wir in allen Lebenslagen das ernten, was wir säen, so haben wir es auch immer noch mit Eigenverantwortung in der Hand, was in unseren Körben, auf unseren Tellern und letztlich in unseren Mägen landet. Unsere gesunde Weltanschauung verlangt nach einer gesunden Nahrung und einem gesunden Konsumverhalten, um ein gesundes, kräftiges und wehrhaftes Volk heranzuziehen, dem das Ernten der eigenen Tomaten, und sei dies auf dem wenige Quadratmeter umfassenden Balkon, nicht als sektiererisches Relikt erscheint, sondern ein Bewusstsein schafft, das jedes selbst gepflanzte Stück Nahrung den sprichwörtlichen Samen und Kern der Revolution in sich trägt. Denn was im Kleinen wächst und gedeiht, wird auch im Großen einst sich seinen Weg zur Sonne hin brechen und bahnen. Wir ernten, was wir säen. Lasset uns also gute, kräftige und siegreiche Gedanken in unsere Herzen pflanzen, auf das in ihnen der Drang zum Himmel und zur nationalrevolutionären Erhebung emporwächst wie jenes Saatgut, welches in den Farben von Mutter Natur das Erdreich verlässt und sich durch das Licht nährt, so wie es uns nährt.

Den Ahnen zum Heil, der Ernte zum Dank.

 

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Zum Nachlesen: Teil 1, Teil 2