Teure Täuschung: Italienische Asyl-Lager in Albanien

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Italiens pseudonationalistische Regierung hat in Albanien zwei Aufnahmelager für Asylforderer errichtet. Die Lager, die in den Orten Shengjin und Gjader eröffnet wurden, sollen Migranten abschrecken. 800 Millionen Euro hat Italien in das Projekt investiert. Zwölf Männer aus Bangladesch und Ägypten wurden begrüßt und aufgenommen – und unverzüglich nach Italien weitergeleitet. Ein Gericht hatte entschieden, dass es sich bei Bangladesch und Ägypten nicht um sichere Herkunftsländer handeln würde. Nun stehen die teuren Lager wieder leer. Ohnehin sind die Zahlen der Migranten über die Mittelmeer-Route rückläufig. Stattdessen dringen Asylforderer nun vermehrt über die Kanaren nach Europa ein. Die Partei „Der III. Weg“ setzt sich für die Schaffung der „Festung Europa“ ein, um außereuropäische Immigranten gar nicht erst auf europäischen Boden gelangen zu lassen.

 

 

Meloni gibt sich als Macherin

Italiens Präsidentin Giorgia Meloni (Fratelli d`Italia) galt lange Zeit als Stern am Himmel europäischer Rechtspopulisten. Doch nach ihrem Regierungsantritt setzte die Ernüchterung ein. Antifaschistische Gewalttäterinnen erhalten Unterstützung zur Freilassung und illegale Einwanderung wird einfach in legale Einwanderung umgesetzt. Um ihren Ruf als „rechte“ und „tatkräftige“ Politikerin zu retten, hat Meloni ein fragwürdiges Abkommen mit Albanien geschlossen, um Lager für Asylforderer außerhalb Italiens in einem Nicht-EU-Land zu errichten. Ausländer, die keine Bleibeperspektive haben, sollen hier vermeintlich von EU-Gebiet ferngehalten und schnellstmöglich in ihre Heimatländer zurückbefördert werden.

Für viel Geld wurden die Einrichtungen auf ehemaligen Militärstützpunkten in Albanien errichtet. Satte 800 Millionen Euro kostete das Projekt das chronisch klamme Italien. Der komplette Betrieb wird durch den italienischen Staat gewährleistet, während Albanien lediglich für die äußere Sicherheit zuständig ist. Aus dem hermetisch abgeschirmten Lager sollen keine Einwanderer nach Albanien eindringen können. Asylforderer werden zunächst im Lager Shengjin, das Platz für 200 Personen bietet, empfangen. Danach werden sie ins 20 Kilometer entfernte Gjader gebracht. Dort können 880 Personen einquartiert werden. Weiterhin gibt es Kapazitäten für 144 Personen, die auf ihre Rückführung warten, sowie einen Gefängnistrakt für 20 Personen. Gemäß des italienisch-albanischen Vertrages könnte das Lager auf eine Kapazität von 3000 Personen erweitert werden.

Nun hatte das erste italienische Boot mit Asylforderern in Shengjin angelegt. Das Schiff „Libra“ brachte sechzehn Männer, darunter zehn Personen aus Bangladesch und sechs Ägypter. Sie waren kürzlich von der italienischen Küstenwache südlich von Lampedusa aufgegriffen worden. Doch der Aufenthalt in Albanien war nicht von langer Dauer. Ein Gericht in Rom urteilte, dass Ägypten und Bangladesch keine sicheren Herkunftsländer seien. Gemäß einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom 4. Oktober könne ein Herkunftsland nur als sicher eingestuft werden, wenn die Bedingungen dafür im gesamten Hoheitsgebiet des Landes erfüllt sind. So kommt es, dass plötzlich selbst das beliebte Touristen-Reiseziel Ägypten „unsicher“ für seine Bewohner ist. Die Migranten wurden daher unverzüglich ins italienische Bari geführt.

Das Meloni-Prestigeobjekt dürfte sich somit als reine Steuergeldverschwendung entpuppen. Zumindest einen „Profiteur“ könnte es geben: Albaniens Präsidenten Edi Rama. Kritiker raunen über ein angebliches Stelldichein zwischen der zarten Blondine Meloni und dem verschmitzten Rama. Giorgia Meloni hat jedenfalls versprochen, sich für den EU-Beitritt Albaniens auszusprechen. Auch das albanische Kleingewerbe hofft auf Umsatz: in Gjader hat eine „Trattoria Meloni“ eröffnet und wartet auf italienische Kundschaft, die dort Pizza und Pasta verzehrt.

Unabhängig von den italienischen Leerstands-Lagern ist die Zahl der Migranten über die Mittelmeer-Route zurückgegangen. Rund eine Milliarde Euro hat die EU Tunesien zugeschoben. Das Geld, darunter eine Tranche von 105 Millionen Euro „Soforthilfe“, soll das nordafrikanische Land dazu animieren, Afrikaner an der Überreise zu hindern. Offenbar mit Erfolg: Zahlreiche Schwarzafrikaner kampieren nun im tunesischen Gestrüpp. Ein ähnliches Abkommen existiert auch mit Libyen. Die Zahl der Überfahrten ist nun um 60 Prozent zurückgegangen.

Das heißt aber nicht, dass die Masseneinwanderung nach Europa nun vorläufig gestoppt ist. Die Afrikaner haben sich nun eine andere Route gesucht. Sie führt Nigerianer, Guineer und Kongolesen über die Kanaren ins gelobte Land. Die Kanaren sind ein vorgeschobener Außenposten Europas und spanisches Territorium. Hier ist die Zahl der ankommenden Boote in diesem Jahr um krasse 126 Prozent gestiegen. Allein bis zum 15. August wurden 22.300 Migranten auf den Kanaren gezählt, die Prognosen für die Folgemonate sahen sogar noch weitaus düsterer aus.

Die Partei „Der III. Weg“ spricht sich für die Errichtung der „Festung Europa“ aus. An allen Außengrenzen Europas müssen Asylforderer abgewiesen werden. Flankiert werden muss das Projekt durch eine breite Welle an Abschiebungen. Europa muss der Kontinent der Europäer bleiben. Es darf kein Schlupfloch und keinen Schleichweg in unsere Heimat geben. Die Urteile des Europäischen Gerichtshofes zeigen, dass die Herrschenden keinen Willen verspüren, Europa und seine Bevölkerung zu schützen und stattdessen mit Hilfe des Dietrichs universeller „Menschenrechte“ die Pforten zu unserem Kulturkontinent für Millionen von Nichtweißen aufbrechen. Es braucht daher eine revolutionäre politische Wende auf unserem gesamten Kontinent, um zu einer Europäischen Eidgenossenschaft zu gelangen, wie sie auch von unserer Parteibewegung angestrebt wird.

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