
Dieser wurde im Jahre 1908 zu Ehren des „Einiger des Vaterlandes“ eingeweiht. Nach dem man diesen bestaunt hatte, ging man weiter Richtung „Rudelsburg“. Die Sonne schien der Wandergruppe ins Gesicht und man lies in dieser malerischen Landschaft die Seele baumeln. Ab und an zeigte sich ein Reh auf den schmalen Pfaden, der Gesang der Vögel untermalte mit dem Rascheln des welken Laubes diese Exkursion durch die heimische Natur. Es ging über den „Gaudig’s Berg“ und „Geiersbergweg“ dem nächsten Etappenziel entgegen. Nach ca. der halben Strecke erreichte man über einen Steinbruch, in dem ein Denkmal für die Gefallenen des ersten großen Völkerringens in Form eines in Stein gehauenen Löwen zu sehen war, die „Rudelsburg“.
Danach begab man sich Richtung Ausgangspunkt. Der Weg dorthin führte über Hügel und Weinberge und an der Saale entlang. Man machte an einem Grab für einen Gefallenen deutschen Piloten halt, welches abseits des Weges an einem Feld liegt. Hier wurden auch Kerzen entzündet und eine Minute innegehalten, bevor man weiter Richtung Ausgangspunkt dieser Wanderung zog. Dort angekommen, wurde ein Gaskocher entzündet und ein Topf mit Chili con Carne erhitzt. Bis dieser heiß war, verfolgte man Vorträge, welche sich mit den einzelnen Stationen dieses Tages befassten. Bei der zünftigen Mahlzeit und interessanten Gesprächen ließ man den Tag ausklingen, bevor man die Heimreise antrat.
„Wir Deutschen fürchten Gott, aber sonst nichts in der Welt; und die Gottesfurcht ist es schon, die uns den Frieden lieben lässt.“
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