
Mit dieser reißerischen Einleitung begann ein Pamphlet, welches zusammen mit seinen vermummten Genossen der Antifa verfasst worden sein könnte. Eher hätte es heißen müssen: „…Es ist Ostersonntag, der 20. April. Für mich ist es der erste berufliche und lang ersehnte Berührungspunkt mit Linksextremisten, die außer mir eigentlich niemand in Hilchenbach haben will…“
Mit den Bewohnern der Dammstraße 5 oder anderen Nachbarn hat Tielke kein Wort gewechselt. Stattdessen stand der schmächtige Berichterstatter Eis leckend im Kreise von keinem Dutzend völlig vermummter Antifas, dessen Zahl er später einfach verdoppelte und die schließlich von der WP übernommen wurde. Weiter ging es mit ein paar Zeilen zur angeblichen Kriegsschuld und der Angst vor „neuen Diktaturen“.
Obwohl seitens unserer Partei an diesem Datum keine Veranstaltung stattfand und sich die Bewohner der Dammstraße 5 bester Laune zeigten, wollte man im Bericht vermitteln, unseren Mitgliedern keine Ruhe zu lassen. Obwohl man sich zugleich eingestehen musste, dass die Zusammenkunft der „Antifaschisten“ nur aus einem von dutzenden Polizisten bewachten Kartenspiel bestand, war es natürlich trotzdem eine sinnvolle Aktion, wenn man nach der Meinung der Presse geht. Die Mär von schlimmsten Übergriffen durch „Nazis“ sollte den Verstoß gegen das Vermummungsverbot erklären und fand zumindest in der Lokalpresse eine völlig unkritische Wiedergabe.
Hilchenbacher mieden zum großen Teil die Dammstraße. Die wenigen, die ihren Osterspaziergang an den unzähligen Polizeibussen vorbeiführten, genossen das schöne Wetter und hatten nicht mehr als ein Kopfschütteln für den Trümmertrupp der Antifa übrig. Einzig ein Akteuer des örtlichen Blödbündnis hob zusammen mit seiner Familie kurzzeitig die Teilnehmerzahl. Ebenso ließ sich eine stadtbekannte Dame, welche sich dem Entfernen von Aufklebern aller Art verschrieben hatte, zu einem kleinen Zwischenstopp mit ihrem Rad am schmuddelig wirkenden Zelt der Antifa nieder.
Weg von der Presse – Zurück zur Realität
In der Realität spiegelte sich der Tag so wider, dass mit großzügiger Verspätung drei Linksextremisten samt Miettransporter mit Marbuger Kennzeichen anrückten. Planlos wartete man auf Verstärkung, da man zum Aufbau des Zeltes eine vierte Person gebraucht hätte. Schlussendlich reisten mit dem Zug fünf weitere Demonstrationsteilnehmer an. Der Aufbau des Zeltes, welches mit dem Aufdruck der Bücherkiste Siegen (Bismarckstraße 3, 57076 Siegen) versehen war, konnte beginnen. Eine große Rolle Klebeband sorgte dafür, dass man das gesamte Zelt mit Transparenten ummanteln konnte, um sich vor der Öffentlichkeit regelrecht zu verschanzen. Doch nicht nur dieser Umstand zeigte, dass echte Strategen am Werk waren, sondern auch der große Clou entpuppte sich als Luftnummer. In großspurigen Ankündigungen sprach man davon, unsere Partei aus Hilchenbach „kegeln“ zu wollen. Wer nun eine kreative und professionelle Darstellung erwartet hatte, wurde enttäuscht. Das übrig gebliebene Klebeband musste herhalten, um Kartonreste auf die Straße zu kleben. Diese sollten die Kegel darstellen, welche mit einem großen und sehr schmutzigen Gymnastikball umgeworfen werden sollten. Ob aufgrund der hygienischen Zustände oder der grundsätzlichen Erbärmlichkeit der Darstellung lediglich ein vermummter Teilnehmer ein paar Mal den Ball geworfen hatte, bleibt offen. Ohnehin gab es für diese Ansammlung von Restmüll lange Diskussionen mit der Polizei, da man, anders als angemeldet, Portraits von Mitgliedern unserer Partei nutzte. Die Vorstellung, dass unser Landesvorsitzender den amtierenden Bürgermeister umkegelt, empfanden wir tatsächlich als lustig. Die billige Darstellung hingegen war ein Minuspunkt, der dank dem Einschreiten der Versammlungsbehörde für uns obsolet wurde, da das Portrait unseres Mitgliedes entfernt werden musste. Einzig Kyrillos Kaioglidis musste in Bildform bis zur Beendigung der Versammlung ausharren. Zwei „Omas gegen Rechts“ komplimentierten die Bande. Diese entfernten sich allerdings wieder nach kurzer Zeit. Ob Altersschwäche oder zu knappe Bezahlung zum zeitlich begrenzten Einsatz führten, bleibt offen.
Der weitere Tagesverlauf blieb mehr oder weniger ereignislos. Anfangs musste noch der Vorgarten von Anwohnern leiden, in dem man wieder herumtrampelte, doch später verzog sich die gesamte Versammlung von 11 menschlichen Verkehrshindernissen ins Zelt, um Karten zu spielen oder ein Buch zu lesen. Redebeiträge gab es während der gesamten Versammlung keine, sodass sich grundsätzlich die Frage stellt, ob ein Versammlungscharakter überhaupt aufrecht erhalten blieb bzw. grundsätzlich gegeben war. Da es sich vermutlich nicht um illegales Glücksspiel handelte, ist ein derartiges Polizeiaufgebot für eine entspannte Kartenrunde kritisch zu hinterfragen und die angezeigten „Versammlungen“ des Bündnisses möglicherweise anders zu bewerten. Hilchenbach machte jedenfalls deutlich, kein Interesse an den antideutschen Demagogen zu haben. Insbesondere Bewohner der Dammstraße lehnen die Auftritte der Linksextremisten ab.
Das Bündnis „Dammstraße dichtmachen“
Seit dem 20.04.2024 tritt das sogennante „Aktionsbündnis Dammstraße dichtmachen“ in Erscheinung. In sozialen Netzwerken mobilisieren vornehmlich Gruppen aus Marburg, Koblenz und Wiesbaden für die Versammlungen. Ebenso bestehen Kontakte nach Siegen, die personlle Überschneidungen zu dem linksextremen Verein „Demos e.V.“ haben. (Wir berichteten hier und hier) Die Werbegrafiken versprechen stets die große Revolte gegen unsere Partei in Hilchenbach, jedoch will der Bürger sich einfach nicht in ihrem Sinne aufhetzen lassen, sodass es bei einem verspengten Haufen Antifaschisten bleibt, der nach langer Zugfahrt trostlose Kundgebung in einer ihnen fremden Stadt abhält. Die Selbstwahrnehmung sieht freilich anders aus, denn neben durchgängigen Durchhalteparolen, im „Hinterland“ eine vermeintlich notwendige antifaschistische Arbeit zu leisten, möchte man sich auf die Fahne schreiben, dass ihre Kleinstversammlungen die öffentliche Arbeit unserer Aktivisten in einem relevanten Maße behindern würden. Wir lassen die Kinder dieses Systems in ihrer naiven Blase und bedanken uns für die gelungene Wahlkampfhilfe am 20. April 2025!
Den „III. Weg“ in den Stadtrat wählen!
Julian Bender ins Bürgermeisteramt wählen!
Wählt deutsch!















Jeder blamiert sich halt so gut er kann. Für eure weitere Arbeit viel Erfolg!!!