
Man könnte meinen, dass den revanchistischen rechten Kräften in Polen immer größere Muskeln wachsen, je weiter Polen militärisch aufrüstet. Doch das Säbelrasseln der polnischen Rechten gilt nicht etwa dem Khan am Zarenthron in Moskau, der einen Krieg gegen Europa führt, sondern vor allem uns Deutschen, die im selben Boot wie die Polen sitzen, aber durch die chauvinistische Kleingeistigkeit rechter polnischer Provokateure immer wieder Ziel derer Attacken werden.
Hat schon der designierte Staatspräsident Polens, Karol Nawrocki, in seinem Wahlkampf antideutsche Töne angeschlagen und Reparationen von Deutschland einfordern wollen, so setzte der Führer der nationalkonservativen und wirtschaftsliberalen „Konfederacja“, Slawomir Mentzen, jüngst noch einen drauf. Zum 81. Jahrestag des Beginns des „Warschauer Aufstandes“ 1944 versammelten sich unter dem Schutz der deutschen Polizei eine Handvoll gratismutiger Polen unter Führung Mentzens vor dem Brandenburger Tor und zelebrierten mit Transparent und Rauchfackeln einen kurzen Popanz, der über die sozialen Medien Symbolwirkung entfalten sollte.
„Wir werden es euch nie vergessen lassen“ prangte in roten Lettern auf dem Banner, mit dem Hinweis auf angeblich 200.000 getöteter Polen beim sowjetisch initiierten militärischen Auftstand der sogenannten „Polnischen Heimatarmee“ gegen die um die Freiheit Europas kämpfenden deutschen Truppen während des 2. Weltkriegs. Im Vorfeld des Aufstandes hatten sowjetische Sender die Polen dazu aufgehetzt, sich gegen die deutsche Wehrmacht zu erheben, um der Roten Armee die Einnahme der Stadt zu erleichtern. Obwohl klar war, dass Stalin bereits die Installierung eines kremltreuen, kommunistischen Satellitenregimes in Warschau plante und gar nicht daran dachte, den Polen ihre nationale Freiheit wiederzugeben, ließ sich die Führung der „Polnischen Heimatarmee“, die den Anweisungen der Exilregierung in London gehorchte, darauf ein und zettelte einen Aufstand gegen die antikommunistischen Verteidiger des Abendlandes an.
Anders als die polnische Propaganda es jedoch kolportiert, wurden alle Aufständischen nach der Kapitulation der „Polnischen Heimatarmee“ am 2. Oktober 1944 durch die deutschen Truppen weder als Freischärler noch als Partisanen behandelt und ihnen eine Kapitulation unter ehrenvollen Bedingungen sowie eine Kriegsgefangenschaft nach den Normen des Völkerrechts gewährt. Selbst der polnische Oberbefehlshaber Tadeusz Bor-Komorowski, der später im Londoner Exil die Gründung der kommunistischen „Volksrepublik“ Polen unter Deutschlands Kriegsgegnern als „nationalen Verrat“ bezeichnete, kam nicht umhin, den Deutschen „ritterliches Verhalten“ zuzugestehen. In keinem Verhältnis zu diesen polnischen Kriegsopfern, die durch das verantwortungslose Verhalten einer auf die Propaganda Moskaus und auf die Befehle Englands gehorchenden Schattenarmee herbeigeführt worden sind, stehen jedoch 17 Millionen (!) deutsche Heimatvertriebene, von denen die meisten aus den ostdeutschen Gebieten stammen, die heute von Polen verwaltet werden!
Nun könnte man einmal die Frage stellen, was im Umkehrschluss passieren würde, wenn deutsche Nationalisten in Warschau mit einer vergleichbaren Aktion an die Millionen zivilen deutschen Opfer erinnern würden, die durch antideutsch verhetzter Polen ihrer Heimat beraubt wurden. Ob polnische Rechte dafür genauso viel Verständnis hätten, wie sie es von uns Deutschen im Hinblick auf die Ereignisse des „Warschauer Aufstandes“ verlangen? Oder ist es nicht viel eher so, dass diese nur deshalb provozieren, weil sie keine Konsequenzen zu befürchten haben im gegenwärtigen Berlin, das die Hauptstadt einer durch Schuldkultkomplexe geschundenen Republik der nationalen Selbstgeißelung ist? Konsequenzen dürfte die „Konfederacja“ wohl auch im Europaparlament in Straßburg nicht befürchten, denn deren deutscher Partner, die Alternative für Deutschland (AfD), hat sich bisher mit keiner Silbe zu der dreisten Aktion ihrer Fraktionskollegen aus Polen geäußert oder sich davon distanziert.
Anstoß hat man in der Vergangenheit lediglich an „antisemitischen“ Umtrieben in der „Konfederacja“ genommen und einen Ausschluss deren Abgeordneten Grzegorz Braun aus der Fraktion zur Bedingung der Zusammenarbeit gemacht. Wenn es um die Verteidigung der Ehre Deutschlands vor haltlosen und aus dem historischen Kontext gerissenen Anschuldigungen geht, haben die „Patrioten“ sich bekanntlich noch nie hervorgetan. Einzig unsere nationalrevolutionäre Partei und Bewegung setzt sich mit Punkt 10 unseres Parteiprogramms für die Wiederherstellung der historischen Gerechtigkeit ein und steht darüber hinaus gleichzeitig für eine Europäische Eidgenossenschaft, die sich für ein Ende des innereuropäischen Revanchismus und Chauvinismus einsetzt, um die Schicksalsgemeinschaft unserer Völker zur Verteidigungsbereitschaft vor außereuropäischen Aggressoren wie der Russischen Föderation zu rüsten.














Leider scheint Polen nicht in der Lage, endlich einmal aus seinen Fehlern der Vergangenheit zu lernen. Wie oft hat die Großmannssucht einiger polnischer Führer das eigene Volk in die Katastrophe geführt. Auch heute scheinen gewisse polnische Kreise nicht zu erkennen, wo der wirkliche Feind steht.
Vor allem wollen sie wohl nicht in die Zukunft, für ein freies, gefestigtes & starkes Europa blicken, sondern wieder zurück in der Vergangenheit beim Bruderkrieg – der längst bei den neuen drohenden außerkontinentalen Gefahren überwunden sein sollte – fortfahren.
Zumindest ist erkenntlich, daß noch viel Klärungsbedarf zwischen unseren Völkern besteht, der hoffentlich einmal fruchtend sein wird.