
Ein jüngeres Beispiel für das Scheitern multiethnischer und multirassischer Staatswesen ist das euphemistisch als „Regenbogennation“ bezeichnete Südafrika. Am Kap leben Weiße, Schwarze, Indischstämmige, Kapmalaien, Chinesen und zahlreiche weitere Ethnien bzw. Rassen mehr schlecht als recht zusammen. Die negride Bevölkerungsgruppe setzt sich aus zahlreichen Ethnien wie Zulu, Xhosa, Basotho, Venda, Tswana, Tsonga, Swasi und Ndebele zusammen, deren Verhältnis nicht frei von Konflikten ist. Insbesondere die beiden größten Stämme der Zulu und Xhosa lieferten sich wiederholt blutige Auseinandersetzungen.
Nach dem offiziellen Ende der als Apartheid bezeichneten Phase der staatlich verordneten Rassentrennung im Jahr 1994 sollte Südafrika in den Vorstellungen Nelson Mandelas, des Vorsitzenden des Afrikanischen Nationalkongresses (ANC), Kommunisten und ehemaligen Anführers der Terrororganisation Umkhonto we Sizwe, als leuchtendes Vorbild für eine Aussöhnung zwischen verfeindeten Rassen und Ethnien sowie die Machbarkeit eines multirassischen Staates fungieren. Weltweit gedachten Multikultifanatiker und Rassenleugner mit stolz geschwellter Brust mithilfe Südafrikas den Nachweis zu erbringen, dass eine konfliktfreie und gleichberechtigte Koexistenz verschiedener Rassen und Ethnien in einem gemeinsamen Staat keine Utopie ist.
Das Volk der Buren
Die Buren sind eine Bevölkerungsgruppe in Südafrika, die von europäischen Siedlern, hauptsächlich niederländischer, aber auch deutscher und französischer Herkunft, abstammt. Sie ließen sich ab 1652 in der Kapkolonie nieder und spielten eine wichtige Rolle in der Geschichte Südafrikas, insbesondere durch ihre Trecks (Wanderungen) ins Landesinnere und die Gründung von Burenrepubliken. Die Buren waren vor allem Bauern und Viehzüchter und entwickelten eine eigene Kultur und Sprache, Afrikaans, das sich aus dem Niederländischen entwickelte. Der Begriff „Buren“ leitet sich vom niederländischen Wort „Boer“ ab, was Bauer bedeutet.
Im 19. Jahrhundert, als die britische Kolonialherrschaft in der Kapkolonie zunahm, zogen viele Buren ins Landesinnere. Dieser Auszug, bekannt als „Großer Treck“, führte zur Gründung von neuen Burenrepubliken, wie Natal, Transvaal und Oranje-Freistaat. Die Burenrepubliken waren unabhängig und wurden von Buren regiert. Die Burenrepubliken wurden von England bekämpft [Burenkrieg (1899-1902)], schließlich annektiert und mit der Kapkolonie zur Südafrikanischen Union vereinigt. (Siehe den Film Ohm Krüger von 1941 auf youtube)
Deutliche Risse im Bild von der Regenbogennation
Doch erste Risse im idealisierten Bild der vermeintlichen Regenbogennation zeigten sich bereits unter der Präsidentschaft Mandelas, dessen ANC 1994 die Wahlen gewann und die Regierung übernahm. Die schwarze Bevölkerungsmehrheit dachte nicht im Geringsten daran, mit den verhassten Weißen gleichberechtigt im neuen Südafrika zusammenzuleben. Rachegefühle für vermeintlich unter der Apartheid erlittenes Unrecht konnten nur zeitweise gebändigt werden und gewannen in den Folgejahren eine immer größere Bedeutung im Verhältnis zwischen Schwarzen und Weißen. Selbst unter jenen, die aufgrund ihres jugendlichen Alters unter behaupteten Diskriminierungen während der Apartheid gar nicht gelitten haben können, wurden Entschädigungsforderungen für das angeblich erfahrene Unrecht laut.
Morde an weißen Landwirten
Zudem beanspruchte die negride Bevölkerung in zunehmendem Maße Rechte am Eigentum der Weißen, denen sie vorwarfen, sich ihren Besitz auf unredliche Weise von den Schwarzen angeeignet zu haben. Streitigkeiten um Farmland, dessen rechtmäßige Eigentümer weiße Bauern waren, resultierten immer häufiger in brutalen Übergriffen auf weiße Südafrikaner, denen ihre Besitztümer mit Gewalt genommen wurden. Nicht selten wurden bei solchen Überfällen die Frauen der Landbesitzer vergewaltigt und ganze Familien auf bestialische Weise ermordet.
Die südafrikanische Regierung tat wenig, um diesem Treiben schwarzer Banden Einhalt zu gebieten. Im Gegenteil, die ANC-Regierung leugnet hartnäckig, dass die als „Plaasmoorde“ bekannt gewordenen Tötungen systematisch auf weiße Landwirte abzielen. Opfer der Farmangriffe seien Schwarze und Weiße gleichermaßen, bei der behaupteten überproportionalen Opferrate unter Weißen handele es sich um eine Verschwörungstheorie weißer Nationalisten. Um zu verschleiern, dass es sich bei den Farmmorden um gezielte Angriffe gegen weiße Südafrikaner handelt, werden die „Plaasmoorde“ nicht gesondert statistisch erfasst, sondern als gewöhnliche Raubüberfälle deklariert, die schiefgegangen sind. Doch auch ohne verfügbares Zahlenmaterial ist offensichtlich, dass der Beruf des Landwirts in Südafrika mittlerweile zu den gefährlichsten Beschäftigungen gehört; zumindest, wenn man eine weiße Hautfarbe hat.
Landraub auf „legalem“ Wege
Auf vermeintlich legalem Wege versuchte die südafrikanische Regierung wiederholt, Farmland von Weißen teilweise entschädigungslos zu enteignen. Wirtschaftlich betrachtet war die zwangsweise Umverteilung von Land allerdings alles andere als ein Erfolg. Wie ein Bericht der Finanz- und Steuerkommission der Regierung aus dem Jahr 2016 aufzeigte, sind auf dem überwiegenden Teil des umverteilten Farmlandes keine oder nur geringfügige landwirtschaftliche Aktivitäten zu verzeichnen. Die von den Enteignungen profitierenden Schwarzen erzielen nahezu keine Einkünfte mithilfe des geraubten Farmlandes. Statt ihr „eigenes“ Land aktiv zu bewirtschaften, verdingt man sich auf benachbarten kommerziellen Farmen. Sofern auf den enteigneten Farmen überhaupt Landwirtschaft betrieben wird, dann in nahezu allen Fällen unterhalb des vollen landwirtschaftlichen Potenzials, das die Ländereien eigentlich bieten. Oftmals wird Subsistenzwirtschaft betrieben, man produziert für den eigenen Bedarf, Überschüsse für den Verkauf werden nicht erwirtschaftet.
Vom Agrarexporteur zum Agrarimporteur
Gemessen an den selbstgesteckten Zielen hinsichtlich der landwirtschaftlichen Entwicklung und der Schaffung von Arbeitsplätzen muss die Landraub-Politik als komplett gescheitert angesehen werden. Ergebnis war ein durchschnittlicher Rückgang der pflanzlichen Produktion um 79 Prozent auf dem gesamten enteigneten Farmland sowie ein Verlust von Arbeitsplätzen in Höhe von 84 Prozent. Die für eine erfolgreiche Bewirtschaftung erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten fehlen den neuen schwarzen Besitzern zumeist ebenso wie die nötige Motivation, um durch harte Arbeit wirtschaftlich unabhängig und erfolgreich zu sein. So befriedigten die Zwangsenteignungen Rachegelüste von Schwarzen, führten allerdings nicht zu dem erhofften wirtschaftlichen Aufstieg der von den Enteignungen Begünstigten. Die einst leistungsfähige inländische Nahrungsmittelproduktion liegt darnieder. Südafrika wandelte sich in rasantem Tempo vom Agrarexporteur zum Agrarimporteur.
Rassenzugehörigkeit bestimmt über Arbeitsplatzvergabe
Der Alltag der weißen Bevölkerung in Südafrika ist von Diskriminierung und einer deutlichen Bevorzugung Schwarzer in allen gesellschaftlichen Belangen geprägt. Um der vermeintlichen wirtschaftlichen Benachteiligung der schwarzen Bevölkerung entgegenzuwirken, verabschiedete die ANC-Regierung im Jahr 2003 das Programm „Broad-Based Black Economic Empowerment“, das darauf abzielt, Stellen in der Verwaltung sowie in großen Industriebetrieben bevorzugt mit negriden Bewerbern zu besetzen. Das Programm steht in der Tradition der ursprünglich aus den USA stammenden „Affirmative-Action-Programme“, die eine Verbesserung der gegebenen Situation für angeblich benachteiligte Bevölkerungsgruppen durch gezielte Vorteilsgewährung erreichen will. Durch diese Vorgehensweise wird letztlich eine behauptete Diskriminierung bestimmter Bevölkerungsgruppen durch eine entgegengesetzte Diskriminierung ersetzt. Somit bestimmt die Rassenzugehörigkeit, und nicht die persönliche Eignung über die Vergabe von Arbeitsplätzen in Administration und Wirtschaftsunternehmen.

Weiße Südafrikaner verlassen in Scharen das Land
Infolge dieser Bestimmungen verließen unzählige Fachkräfte, vor allem Ärzte und Ingenieure, das Land und wanderten bevorzugt nach Australien, Kanada und in die USA aus. Seit dem Ende der Apartheid haben weit mehr als eine Million weiße Südafrikaner ihrem Land den Rücken gekehrt. 2009 wurde dem ersten weißen Südafrikaner aufgrund rassischer Verfolgung in seinem Heimatland in Kanada Asyl gewährt. Unter Donald Trump können nun Südafrikaner auch in die USA übersiedeln.
Schwarze besetzen in zunehmendem Maße die Schlüsselpositionen im Land, zumeist ohne über die hierzu erforderlichen Qualifikationen zu verfügen. Die wirtschaftliche Benachteiligung der Weißen führte zur Entstehung einer neuen weißen verarmten Unterschicht, die von Jahr zu Jahr wächst. Laut verschiedenen Armutsberichten lebt inzwischen einer von zehn Weißen unterhalb der Armutsgrenze.
Vorwärts in den Abgrund
Die Geschichte Südafrikas nach dem Ende der Apartheid ist demgemäß eine Geschichte des fortwährenden Abstieges. Mit der zunehmenden Verdrängung der weißen Südafrikaner aus den Schlüsselpositionen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft verschwanden weitgehend die europäischen Maßstäbe, nach denen der südafrikanische Staat einst von Buren, Engländern und französischen Hugenotten aufgebaut worden war. Die Machtübernahme des ANC im Jahr 1994 stellte insofern einen grundlegenden kulturellen Paradigmenwechsel dar, der das Land in eine vorhersehbare schwere Krise geführt hat.
Grassierende Armut und hohe Arbeitslosigkeit
Das Land gilt zwar als der am weitesten entwickelte Industriestandort auf dem afrikanischen Kontinent und kann auf einige Jahre eines steten Wirtschaftswachstums zurückblicken, das erst ihm Rahmen der weltweiten Finanzkrise der Jahre 2007-2008 gestoppt wurde. Die Infrastruktur ist jedoch marode und stark sanierungsbedürftig. Die staatliche Verwaltung wird als ineffizient und personell überbesetzt bewertet. Im weltweiten Vergleich zählt Südafrika zu den Staaten mit der höchsten Ungleichverteilung und Arbeitslosigkeit. Schätzungsweise 43 Prozent der Bevölkerung lebt in absoluter Armut, die Arbeitslosenquote schwankt zwischen 35 und 40 Prozent.
Mord, Raub, Vergewaltigung
Die Kriminalitätsrate ist in den Jahren nach dem Ende der Apartheid förmlich explodiert. Laut statistischen Untersuchungen kommt es in Südafrika tagtäglich zu durchschnittlich 75 Morden und 400 schweren Raubüberfällen. Jährlich werden durchschnittlich 18.000 Morde verübt. Allein zwischen Anfang Juli und Ende September des vergangenen Jahres wurden Angaben der Regierung zufolge fast 7.000 Personen getötet und 4.300 Entführungen den Behörden gemeldet. Vor allem in den Townships, die als „No-Go-Areas“ für Weiße gelten, sind bewaffnete negride Jugendbanden tonangebend.
Südafrika gehört zu den Ländern, in denen die meisten Vergewaltigungen weltweit verübt werden. Schätzungsweise 25 Prozent der negriden Männer vergewaltigen mindestens einmal eine Frau oder ein Mädchen. Aufgrund eines weitverbreiteten Aberglaubens sind viele negride Südafrikaner davon überzeugt, dass Geschlechtsverkehr mit einer Jungfrau die Heilung einer Aids-Erkrankung bewirken könne. Infolgedessen sind viele Vergewaltigungsopfer sehr jung, selbst Kleinkinder und Säuglinge werden regelmäßig Opfer dieser Wahnvorstellung.
Weiterführende Artikel: „Der III. Weg“ im Gespräch mit den Suidlanders (Südafrika)
Buchrenzension: Kill the Boer! – Der drohende Völkermord an den Weißen in Südafrika und ihr Kampf um Selbstbestimmung
Hier erfahrt ihr alles über die Aktivitäten vom „III. Weg“-Stützpunkt Westerwald/Taunus:
Telegram:
t.me/derdrittewegwesterwaldtaunus
X (Twitter):
https://twitter.com/IIIWeg_SP_WT
Netzseite:
SP-Westerwald/Taunus
Kontakt:
Kontakformular: https://der-dritte-weg.info/kontakt/
E-Post: [email protected]
Telefon: 06329 – 992 265
WhatsApp: 0157 – 359 373 97
Threema: Y87HKB2B
Antrag Fördermitgliedschaft:
https://der-dritte-weg.info/foerdermitgliedschaft/
Material:
www.materialvertrieb.de














Südafrika – eine mögliche Blaupause auch für deutsche und europäische Multi – Kulti – Ideologen?