Russisch-amerikanischer Gipfel in Alaska: Kniefall vor dem Blutzaren

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Die USA unter Trump haben einen neuen Tiefpunkt in ihrer sogenannten „Diplomatie“ erreicht. Statt als selbstbewusster „Führer“ der westlichen Staaten aufzutreten, wie es sonst immer Anspruch der USA war, hat man in Anchorage dem obersten Kriegsverbrecher Putin buchstäblich den roten Teppich ausgerollt und Trump sich wie ein Groupie des Khans am Zarenthron benommen. Mit einer gemeinsamen Fahrt in der Präsidentenlimousine zeigte Trump wie kein anderer amerikanischer Präsident in der Geschichte sein inniges Verhältnis zu einem russischen Staatschef – wohl abgesehen von Roosevelt, der mit dem roten Zaren Stalin bei ihren Konferenzen zur Aufteilung der Beute Europa einen Trinkspruch nach dem nächsten austauschte. Einmal mehr hat Washington Europa gezeigt, dass die europäischen Nationen die USA als vermeintlichen Verbündeten nicht mehr brauchen, sondern im Gegenteil, sich wie vor knapp über 80 Jahren ein neues russisch-amerikanisches Bündnis gegen Europa konstelliert hat.

Die Provokation Sergei Lawrows war sicherlich kein Zufall. Mit einem „CCCP“-Pullover (CCCP: die russische Abkürzung für UdSSR) bekleidet traf der russische Außenminister am Freitag mit seiner Delegation in Alaska ein. Mehrmals schon hatten er und Putin den Untergang der Sowjetunion, unter deren kommunistischer Diktatur auch die Ukraine als „Sowjetrepublik“ über 70 Jahre lang darben musste, als „größte Katastrophe des 20. Jahrhunderts“ bezeichnet. Und nicht ganz zufällig hat der Kremlchef auch auf der anschließenden Pressekonferenz nach dem Treffen mit Trump an die alte sowjetisch-amerikanische Waffenbruderschaft im Kampf gegen Deutschland und seine Verbündeten erinnert, als Alaska der Umschlagsplatz der angloamerikanischen Waffenhilfe an die rote Kriegsmaschinerie Stalins zur Überrollung Europas war. Sämtlich Zeichen dieses Gipfels sprechen dafür, dass man sich von den historischen Parallelen sowohl auf russischer als auch auf amerikanischer Seite inspiriert zeigt.

Was auf dem Treffen überhaupt vereinbart wurde, welches bereits nach drei Stunden beendet war und auf dem sich die beiden Staatschefs mit Adjutanz ihrer Außenminister besprachen, blieb für die Öffentlichkeit im Dunkeln. Eines ist sicher: Was sich auch an der zuversichtlichen Miene Putins ablesen ließ, es wird für Europa und die Ukraine nichts Gutes bedeuten. Nicht nur allein der warme Empfang der russischen Kriegstreiber im kalten Alaska sprach Bände, sondern auch die nachfolgende Pressekonferenz, die gerade einmal 12 Minuten dauerte, sich auf Monologe der beiden Staatschefs beschränkte – wobei Putin bezeichnenderweise als Erster das Rederecht bekam – und keinerlei Fragen von Journalisten zuließ. Weder konnten Aussagen über einen möglichen Waffenstillstand, noch über ein Friedensabkommen getroffen werden. Selbstverständlich konnte man auch aus dem Munde des Großkhans keine Silbe der Bereitschaft zum Abrücken von den bisherigen Maximalforderungen des Kremls vernehmen. Und es gab auch keinerlei kritische Worte von Trump in Richtung Putin, obwohl er sich vor einigen Wochen noch scheinbar verärgert über den russischen Terror gegen die ukrainische Zivilbevölkerung gezeigt hat und Putin selbst während des Alaska-Gipfels weiter Angriffe auf unbesetztes ukrainisches Territorium durchführen ließ.

Trumps erbärmliche Umschmeichelung eines neobolschewistischen Kriegszaren hat dazu geführt, dass das die Völker Asiens und Randeuropas unterjochende Gebilde der Russischen Föderation mit seinem imperialistischen Hunger nach weiterem Land im Westen international rehabilitiert wurde und sich Putin mit Washington im Rücken noch vor dem Beginn ernsthafter Friedensverhandlungen einer gestärkten Position gewiss sein kann. Der selbsternannte „Dealmaker“, der sich vom Khan am Zarenthron am Nasenring durch die Manege führen ließ, hat Europa und der Ukraine einen Dolchstoß versetzt. Und Putin hat durch das ergebnislose Theaterschauspiel in Alaska weitere Zeit bis zu konkreten Friedensgesprächen gewonnen und kann nun an der ukrainischen Front weiter Druck aufbauen, um weiteres nichtrussisches Land für die imperialen Ansprüche Moskaus zu rauben.

Für die Lebensraumgemeinschaft Europa sollten die Szenen in Alaska klare Warnsignale sein. Wie Europa vor 80 Jahren ist auch die Ukraine heute nicht viel mehr als eine Verhandlungsmasse zwischen den imperialistischen Großmächten USA und Russland. Und was die Ukraine heute im Kleinen ist, könnte morgen durchaus auch wieder der gesamte abendländische Kontinent sein. Trump hat gezeigt, dass ihn weder die Souveränität der Ukraine, noch die der europäischen Staaten interessiert und er in keinster Weise bereit ist, für die Interessen unserer Völker einzutreten. Unterdes klammern sich unbelehrbare Transatlantiker wie Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) weiter an den hingehaltenen Strohhalm Washingtons und loben den Alaska-Gipfel als „Fortschritt“, anstatt mit Trumps antieuropäischer Politik abzurechnen. Im Gespräch mit dem „ARD-Brennpunkt“ bekräftigte Merz, dass „Amerika an Bord bleibt“, auch für die Zeit nach dem Ukrainekrieg. Mit den heute Herrschenden in Europa wird es also ohne einen tiefgreifenden politischen Wandel keine Änderung des Dilemmas geben, dass unser Kontinent auf Gedeih und Verderb dem Gutdünken der amerikanischen Hegemonialmacht ausgeliefert ist. Europa muss endlich lernen, auf eigenen Füßen zu stehen und seine Sicherheitsinteressen gegen den Osten durch die Aufrüstung seiner Heere selbst durchsetzen zu können. Dies verfolgt in Deutschland allein unsere nationalrevolutionäre Bewegung im Bündnis mit allen anderen authentischen nationalistischen Bewegungen in Europa im Sinne der Europäischen Eidgenossenschaft.

1 Kommentar

  • Putin go home. Europa lebt!

    Sonnentanz 21.08.2025
  • Putin – die Schlange – gings immer nur um den Schutz der „armen“ Russigstämmigen in der Ukraine vor den „Nazis“, dann wars die bedrohliche Nato, aber es ging niemals um Land, nein.
    Wie bereits mehrfach erwähnt; Europa muß endlich Souverän werden und sich künftig selbst verteidigen.

    VoSo 20.08.2025
  • Sehr guter Artikel!

    spurendergeschichte 20.08.2025