Aktivisten aus Niederbayern und vom Stützpunkt München / Oberbayern haben die Veste Oberhaus in Passau besichtigt. Im Anschluss nutzten die Nationalrevolutionäre auch die Gelegenheit, um ein Foto am Zusammenfluss von Ilz, Inn und Donau zu schießen. Zudem wurde auch der Passauer Dom mit der weltgrößten Domorgel besucht. Die barocke Vorfeld-Festifikation der Veste Oberhaus wurde 1934 durch den ersten Thing des Dritten Reichs ersetzt. Insgesamt konnte viel über das Leben im Mittelalter sowie über deutsche Geschichte gelernt werden. Sei auch du künftig bei Ausflügen dabei!
Hoch über Passau – Die Veste Oberhaus
Stolz thront die Veste Oberhaus über der Dreiflüssestadt Passau. Über Jahrhunderte diente sie als Schutzburg vor inneren wie auch äußeren Feinden, so beispielsweise in der Zeit der Türkenbedrohung. Ihr Bau geht bereits auf das Jahr 1219 zurück. Passau war seinerzeit eine sehr bedeutende Stadt in Bayern. Der Handel mit wichtigen Gütern, vor allem dem Salz, fand über die alte Bayern-Metropole statt. Die Burg selbst diente unter anderem der Überwachung der Zollstationen an der Passauer Donaubrücke, der Verfolgung derjenigen, die den Zoll nicht bezahlt hatten und der Inhaftierung von Straftätern. Auch Juden wurden auf der Festung inhaftiert. 1477 wurde den Juden in Passau vorgeworfen, Hostien geschändet zu haben. Zudem fand hier die Überwachung der Goldenen Steige statt, die Passau mit Südböhmen verbanden. Hier sollten insbesondere Kaufleute vor Räubern geschützt werden
Die Stadt Passau wurde mehrfach von Feuersbrünsten verwüstet. So zerstörte 1662 ein großes Feuer drei Klöster, 13 Kirchen, 26 Türme, 10 Tore und 569 Wohn- und Wirtschaftsgebäude. Deshalb wurde von den Passauer Bischöfen eine detailierte Feuerordnung erlassen. So wurde auch die Feuerüberwachung von der Veste Oberhaus geleistet. Eine Kanone stand hier bereit, um den Ausbruch eines Feuers zu melden. Dafür stand rund um die Uhr ein Soldat auf Posten.
Im Dreißigjährigen Krieg blieb Passau hingegen lange Zeit unberührt. Erst 1648 griffen vereinigte schwedische und französische Truppen nach der Macht im Kurfürstentum Bayern. Vor Passau organisierten die kaiserlich-bayerischen Heere eine Verteidigungslinie. Unter Führung von Octavio Reichsgraf von Piccolomini wurde die erfolgreiche Verteidigung vom Brückenkopf bei Vilshofen über Passau, Schärding und Braunau bis hinunter nach Wasserburg und Mühldorf organisiert. Bis zur Verabschiedung des Westfälischen Friedens im gleichen Jahr wurden die Feinde sogar noch über den Lech hinübergedrängt.
Die Passauer selbst galten jedoch alles andere als friedlich. So warb Erzherzog Leopold V. nicht nur in Straßburg, sondern gerade auch in Passau ein gewaltiges Söldnerheer an. Dieses sollte im Jülich-Klevischen Erbfolgestreit zum Einsatz kommen. Doch die Soldaten kamen letztlich nicht zu ihrer geplanten Bestimmung und wurden im Passauer Abteiland festgehalten. Nachdem der Sold ausblieb, begann das Passauer Kriegsheer mit einer wilden Plünder-Tour. So marschierten die „Passauer Kriegsgurgeln“, wie man sie zeitgenössisch betitelte, unter anderem am Faschingsdienstag 1611 in Prag ein und verbreiteten Angst und Schrecken. Heute kann man auf der Burg unter anderem etwas darüber lernen, was es hieß, im Mittelalter auf einer Burg zu leben. Das war alles andere als romantisch, sondern viel mehr oft dunkel und kalt.
1934 wurde auf der Anlage der erste Thing des Dritten Reichs errichtet. Es gibt jedoch keine gesonderte Ausstellung, die darüber informiert. Entworfen wurde die Thingstätte von dem Passauer Ludwig Moshamer. Der war im Reichsbund der deutschen Freilicht- und Volksschauspiele tätig. Andere Thingstätten errichtete er unter anderem in Freyburg an der Unstrut, Halle an der Saale und in Schmiedeberg in der Dübener Heide. Weiter ist er bekannt für das Verwaltungsgebäude der Reichsgetreidestelle am Fehrbelliner Platz in Berlin sowie die Japanische Botschaft, ebenfalls in der Reichshauptstadt.
Im Anschluss stiegen die Nationalrevolutionäre von der Veste herab in die altehrwürdige Altstadt, wo der Zusammenfluss der drei Flüsse Ilz, Inn und Donau, für den Passau hauptsächlich bekannt ist, bewundert wurde. Dann ging es weiter zum Dom Passaus. In der erzkatholischen Stadt hatte die Kirche stets eine wichtige Rolle eingenommen. Der Dom ist im typisch ausufernd-prächtigen Barockstil errichtet worden. Besonders bedeutend ist die Orgel, bei der es sich um die größte Orgel der Welt handelt. Nach einem gemeinsamen Gaststättenbesuch traten die Aktivisten dann die Heimreise an.
Neben dem politischen Kampf pflegt die Partei „Der III. Weg“ auch den kulturellen Kampf und den Kampf um die Gemeinschaft. In Zeiten wachsender gesellschaftlicher Atomisierung ist es wichtig, dem eine feste Gemeinschaft entgegenzusetzen. Außerdem wollen wir unsere Heimat tiefer kennenlernen und uns mit ihrer Schönheit, wie auch ihrer stolzen Geschichte beschäftigen. Wenn auch du deine Heimat in nationaler Gemeinschaft erkunden willst, nehme Kontakt auf und sei beim nächsten Gemeinschaftsausflug dabei!
Fürs Vaterland? Bereit!
Fürs Volk? Bereit!
Für die Heimat? Bereit!













