Nach 35 Jahren Teileinheit: Deutsches Volk unter BRD-Herrschaft weiter gespalten

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Vor 35 Jahren, als aus der alten BRD und der DDR ein teilwiedervereinigtes Deutschland entstand und ein wichtiger Schritt zur echten deutschen Einheit gemacht wurde, haben sich viele Deutsche einen neuen nationalen Aufbruch erträumt. Doch viele alte Hoffnungen sind mittlerweile verblasst. Was mit einem neu erwachten gesamtdeutschen Patriotismus begann, mündete bald in der Ernüchterung, betrogen worden zu sein, vor allem bei den Deutschen aus der ehemaligen „Ostzone“. Statt eine gesamtdeutsche Einheit zu schaffen und eine neue Verfassung zu verabschieden, die vom gesamten Volke legitimiert ist, hat man die BRD einfach um die Gebiete der ehemaligen DDR erweitert und den Status der Besatzerrepublik, die ohne eigene Verfassung auf einem von Besatzermächten oktroyierten „Grundgesetz“ aufbaut, beibehalten.

Auch das kapitalistische System der alten BRD hat man nahtlos übernommen und in die Regionen der Ex-Ostzone exportiert, wo jenes mit Hilfe der Treuhandanstalt die gesamte Industrie Mitteldeutschlands demontiert und eine wirtschaftliche Wüste hinterlassen hat, deren Folgen bis heute weiter spürbar sind. Auch wenn die Massenarbeitslosigkeit der 90er Jahre vorerst überwunden scheint und die Löhne auch im Osten der Republik langsam klettern, so sind Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen noch immer die Bundesländer mit einem besonders hohen Anteil an Geringverdienern. Entsprechend darf es nicht verwundern, wenn im Osten der BRD ganze 75 Prozent der Deutschen mehr Trennendes zwischen Ost und West als Gemeinsamkeiten sehen. Nur eine knappe Mehrheit sieht die Teileinheit dabei als einen persönlichen Gewinn.

Es ist als ein Kapitalversagen der BRD-Herrschenden zu bezeichnen, dass diese es in 35 Jahren nicht geschafft haben, die Deutschen wenigstens in den Grenzen der alten BRD und DDR wieder zu einem geeinten Volk zusammenzuführen. Der unselige bundesstaatliche Föderalismus hat dazu geführt, dass die Deutschen sich bis heute nicht als Einheit begreifen konnten, sondern ihren Lokalpatriotismus genauso wie ihre Ressentiments gegen die Landsleute auf der anderen Seite der ehemaligen innerdeutschen Grenze aufrecht erhielten. Befeuert wurde dies durch die wirtschaftliche Ungleichheit, denn man hat es nicht nur versäumt, einheitliche gesamtdeutsche Lohnstandards durchzusetzen, sondern die alte Ostzone als „Konkursmasse“ betrachtet, die für Renditejäger den schnellen Reibach durch Niedriglohnsektoren und billige Standortkosten verspricht.

Naturgemäß mussten von der künstlich aufrechterhaltenen Spaltung des Volkes auch die zersetzerischen Elemente profitieren, die heute im Osten der BRD aus der Entfremdung der Mitteldeutschen von der „Berliner Republik“ Profit schlagen. Nicht nur die klassischen Gegner der deutschen Einheit auf der Seite der Linken befinden sich dort im Aufwind, sondern auch separatistische und landesverräterische Demagogen, die sich einen patriotischen Mummenschanz angelegt haben und nun gegen „Berlin“ und „den Westen“ wettern, um für die erneute Teilung des Vaterlandes Stimmung zu machen. Rechtspopulistische Wahlerfolge im Osten der Republik geben sogenannten „Patrioten“, die unser ohnehin schon geschwächtes und uneiniges Volk in einen neuen Bruderzwist zwischen Ost und West treiben wollen, die argumentative Grundlage für ihre erträumte Sezession. Was sich heute vollmundig „Patriot“ nennt und mit dem falschen Schlagwort „Ostdeutschland“ eine gekünstelte „ostdeutsche Identität“ im Kontrast zur Stammesidentität anderer deutscher Regionen erschaffen will, vergeht sich an unserem Volke ebenso wie die Roten, die schon zur Wendezeit gegen die deutsche Einheit wetterten und wie die Herrschenden, die in der territorial erweiterten BRD nicht mehr als einen globalen Wirtschaftsstandort anstatt die Heimat des deutschen Volkes sehen.

Als einzige politische Kraft in der BRD steht unsere nationalrevolutionäre Parteibewegung „Der III. Weg“ für die wahre deutsche Einheit. Anstatt die Gräben in unserem Volk weiter zu vertiefen, müssen diese geschlossen und unser Volk wieder zu einer festen Einheit zusammengeschmiedet werden, in der kein Platz für föderalistische Eigenbrötelei, Stammesdünkel und politische bzw. konfessionelle Lagerbildung ist. Was in 35 Jahren „Groß-BRD“ nicht erreicht wurde, nämlich die Wiedervereinigung des deutschen Volkes zu verwirklichen, muss nun die Aufgabe einer jungen, revolutionären politischen Bewegung sein. Das Werkzeug für dieses Ziel ist dabei die völkische Gemeinschaftsethik des Deutschen Sozialismus. Der Deutsche Sozialismus ist die Anschauung, dass die Gemeinschaft des Volkes den wichtigsten Wert verkörpert und der einzelne Deutsche als Teil dieser Gemeinschaft seinen Platz finden und einnehmen kann. Daher streben wir eine Gemeinschaftsordnung innerhalb des Volkes an, bei der sich ein Volksangehöriger nur nach seinen Leistungen und Taten für sein Volk Anerkennung verschaffen kann. Weder die regionale, noch die soziale Herkunft sollen künftig den Ausschlag darüber geben, ob jemand eine Spitzenposition in Staat oder Wirtschaft einnimmt oder nicht. Noch immer gelten Deutsche aus dem Osten der BRD in wirtschaftlichen Führungspositionen als unterrepräsentiert. Das wird sich in einem nationalrevolutionären Staat grundlegend ändern.

Und natürlich darf nicht vergessen werden, dass auch jenseits der Staatsgrenzen der BRD deutsches Land liegt. Sowohl Österreich, dessen Deutschen man von deren Herrschenden unter Androhung drakonischer Strafen die Wiedervereinigung mit ihren Landsleuten im Norden verweigert, als auch der geraubte deutsche Osten, der unter polnischer und russischer Fremdverwaltung steht, sind Teil unserer Geschichte, unserer Nation und damit unserer Idenität als deutsches Volk. Daher streben wir mit Punkt 10 unseres Programms auch die Wiederherstellung Gesamtdeutschlands in seinen völkerrechtlichen Grenzen an, damit die „Wiedervereinigung“ nicht länger nur das Ergebnis einer halbgaren und abgewürgten 1989er-Revolution bleibt, sondern ihrem Namen auch endlich gerecht wird. Nur der Nationalstaat ist Normalstaat!

1 Kommentar

  • Der Artikel spricht mir aus der Seele!
    Insbesondere der erste Absatz, deren Zeit ich damals in meinen jungen Jahren als großen Aufbruch für mein Leben und uns Deutsche empfand, welcher kurz darauf vom Parlamentarismus zunichte gemacht und ich zutiefst zum zweiten mal von der Demokratie (erst DDR, dann BRD) enttäuscht wurde, als auch mein Vertrauen an diesem System verlor.

    VoSo 03.10.2025