
Ein Schlag gegen die eigene Truppe
Es war ein Entschluss, der überraschte: der ukrainische Präsident Selenskyj hat die Regeln zur Ausreise junger Männer gelockert. Und das zu einem Zeitpunkt, wo die putinistischen Truppen immer mehr Städte im Osten der Ukraine in Bedrängnis bringen. Nach drei Jahren schwerster Kämpfe hat die Ukraine bereits einen hohen Blutzoll für die Verteidigung Europas gezahlt. Nach vertraulichen ukrainischen Schätzungen mit Stand Frühjahr 2024 waren bereits ca. 80.000 ukrainische Soldaten gefallen und ca. 400.000 verwundet. Aufgrund verschiedener Faktoren, unter anderem Migration in den Westen, ist die Bevölkerung in den von der Ukraine kontrollierten Gebieten um gut zehn Millionen Menschen geschrumpft. Das Durchschnittsalter in der ukrainischen Armee ist mittlerweile sehr hoch: es liegt bei über 40 Jahren. Das betrifft insbesondere die Infanterie, die eine Schlüsselrolle im Krieg einnimmt. Es braucht also dringend junge Soldaten, um Putins Soldateska zu stoppen! Zum Militärdienst wird man in der Ukraine aktuell erst ab einem Alter von 25 Jahren eingezogen. Dennoch trifft der Schritt perspektivisch die Armee, geht doch viel Nachschub dauerhaft verloren.
Begründet wird der Schritt damit, dass viele Eltern ihre Kinder schon mit 17 Jahren ins Ausland geschickt haben, um diese vor dem Militärdienst zu „schützen“. Dadurch würden viele junge Menschen ihren Schulabschluss nicht mehr machen. Außerdem würde es eine regelrechte Kündigungswelle unter jungen Ukrainern geben. Eine Argumentation, die viele Kritiker nicht überzeugt. So sprach beispielsweise der Verteidigungsexperte Roman Kostenko von der oppositionellen Partei „Stimme“ von einem „Schuss ins Knie“. Es ist nicht die erste Maßnahme der Selbstverstümmelung, die auf das Konto von Selenskyj geht. So hat die Selenskyj-Regierung im vergangenen Jahr einen Gesetzesentwurf gebilligt, der Deserteuren eine Rückkehr ohne jede Strafe ermöglicht. Mehr als 200.000 Männer im wehrfähigen Alter konnten sich schon kurz nach Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine 2022 allein nach Deutschland absetzen.
Europa verteidigen – Wehrfähige ukrainische Männer abschieben!
Deutschland hat bei der Beherbergung ukrainischer Deserteure bislang eine unrühmliche Rolle gespielt. So hat der ehemalige Justizminister Marco Buschmann (FDP) die Abschiebung wehrpflichtiger Ukrainer blockiert. Durch die Zahlung von Bürgergeld an Ukrainer wurde und wird die bequeme Flucht aus der Heimat sogar noch subventioniert. „Der III. Weg“ steht konsequent an der Seite des um die Freiheit Europas ringenden ukrainischen Frontsoldaten. Wehrfähige ukrainische Männer müssen daher in ihre Heimat abgeschoben werden! Es muss Schluss sein mit der Veralimentierung ukrainischer Deserteure! Zudem spricht sich „Der III. Weg“ parallel dazu auch für die Wiedereinführung der Wehrpflicht in Deutschland aus, damit unser Land nicht selbst einmal in eine Situation gerät, in der nicht genügend Verteidigungskräfte bereit stehen, um unsere Nation vor der imperialistischen Bedrohung aus dem Osten zu schützen.
Schließ‘ auch Du Dich unserer Bewegung an, wenn du bereit bist, Deutschland und Europa zu verteidigen!













