Ukrainer in Deutschland: Fast die Hälfte will bleiben

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In Folge der russischen Invasion in die Ukraine haben mehr als eine Million Ukrainer das Land verlassen. Während zunächst Frauen und Kinder vor dem Grauen aus dem Osten flohen, nutzen aktuell vermehrt Deserteure und Defätisten eine Gesetzesänderung der ukrainischen Regierung, um das Land zu verlassen. Aktuell sind etwa 1,4 Millionen Ukrainer in Deutschland gemeldet. Etwa 45 Prozent von ihnen wollen auch im Falle eines Friedensschlusses bleiben. Der III. Weg setzt sich hingegen für die Rückführung bei Wegfall des berechtigten Asylgrundes ein. Deutschland wurde historisch gesehen auch von seinen eigenen Trümmerfrauen wieder aufgebaut!

 

Von Flüchtlingen und Deserteuren

Der Begriff „Flüchtling“ hat bei vielen Deutschen zu recht spätestens seit dem Beginn der Asylflut 2015 ziemlich gelitten. Zwar ist Asylmissbrauch in Deutschland schon seit vielen Jahrzehnten ein bekanntes Phänomen, doch seit nun mehr als zehn Jahren hat die Dimension der Einwanderung unter dem Deckmäntelchen „Asyl“ völlig neue Ausmaße angenommen. Von den Herrschenden wird mittlerweile sogar schon das „Klima“ als Fluchtgrund akzeptiert. Tatsächlich gibt es jedoch auch echte Flüchtlinge, die vor Krieg und Gewalt fliehen müssen. So beispielsweise die Buren, die aus ihrer südafrikanischen Heimat fliehen. Oder aber die Ukrainerinnen, die mit ihren Kindern vor Putins innerasiatischen Mordbrennern aus ihrem Heimatland fliehen. Verständlich, dass diese weißen Frauen und Kinder innerhalb Europas Schutz suchen. Doch ein Flüchtling ist nur so lange ein Flüchtling, wie auch der Fluchtgrund weiter besteht.

Aktuell tobt der Krieg in der Ukraine unverändert. Verbissen halten die Verteidiger Europas die Stellung, wird um jeden Quadratmeter ukrainischen Bodens gerungen. Doch nach vier Jahren Krieg, nachdem in Russland nicht nur die Freiwilligen, sondern auch die Söldner und Knast-Insassen langsam verblutet sind, stellt sich die Frage, wie es eigentlich nach einem möglichen Friedensschluss weitergehen könnte. Die Herrschenden scheinen diese Frage bislang zu scheuen. Dabei betrifft sie aktuell etwa 1,4 Millionen Ukrainer. Von denen wiederum wollen etwa 45 Prozent auch nach einem Friedensschluss in Deutschland bleiben. Kein Wunder: Im vergangenen Jahr haben etwa 706.000 Ukrainer von Bürgergeld leben können. Das tauscht man nicht gerne gegen ein Leben in einem vom Krieg zerstörten Land ein.

Franck Düvell, Ukraine-Experte der Universität Osnabrück, sagte gegenüber dem MDR: „Im Laufe der Zeit, je länger die Menschen aus der Ukraine weg sind und irgendwo neu angekommen sind, desto mehr wollen tatsächlich dort bleiben, wo sie gerade sind. Das sind inzwischen in Deutschland 45 Prozent, also fast die Hälfte. 18 Prozent wollen auf jeden Fall zurück und weitere 25 Prozent sind aber unentschlossen.“

Aus nationalrevolutionärer Perspektive ist klar, dass Solidarität mit ukrainischen Frauen und Kindern eine Selbstverständlichkeit bis zum Kriegsende ist. Anders sieht es hingegen bei Deserteuren und Defätisten aus. Viele von ihnen nutzten die Gelegenheit, um sich vor der Verteidigung ihrer Heimat zu drücken. Seitdem der jüdischstämmige Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, die Regeln zur Ausreise für junge ukrainische Männer gelockert hat, ist die Zahl der ukrainischen Fahnenflüchtigen rasant gestiegen. Hierbei ist klar, dass diese wehrfähigen Männer keinen Asylgrund haben und abgeschoben werden müssen!

Doch nach Kriegsende entfällt auch der Fluchtgrund für die restlichen Ukrainer. Dann ist klar, dass das Land jeden Volksangehörigen zum Wiederaufbau braucht. Historisch gesehen kann Deutschland dabei durchaus als Vorbild dienen: Es waren die deutschen Trümmerfrauen, die den Wiederaufbau und das Wirtschaftswunder nach dem Zweiten Weltkrieg möglich machten. Sie hatten damals nicht die Möglichkeit, einfach in einem anderen Land auf bessere Zeiten zu warten. Im nationalrevolutionären Deutschland wird deshalb die geordnete Rückführung der Ukrainer in ihre hoffentlich bald weitestgehend vom russischen Aggressor befreite Heimat vorbereitet werden!