Imperialistische Außenpolitik: Was steckt hinter Trumps Grönland-Plänen und der Schattenflotte Putins?

Home/Ausland, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft/Imperialistische Außenpolitik: Was steckt hinter Trumps Grönland-Plänen und der Schattenflotte Putins?

Die USA unter Präsident Donald Trump wollen sich das dänische Gebiet Grönland einverleiben. Doch warum wollen die Amerikaner eigentlich so sehr das riesige Gebiet in Eis und Schnee? Die Antwort hängt mit einem der Schattenmänner Trumps zusammen, mit dem Unternehmer und Präsidenten des Jüdischen Weltkongresses (WJC) Ronald Lauder. Als Nationalrevolutionäre sagen wir nicht nur: Grönland den Grönländern, sondern auch, dass Europa seine Einflusssphäre gegen fremde Mächte verteidigen muss! Begrüßenswert ist hingegen eine andere Maßnahme Trumps: Die USA haben endlich zwei Schiffe der sogenannten russischen Schattenflotte festgesetzt.

 

Kapitalismus: Gute Geschäfte für Superreiche auf Grönland

Grönland, mehr als zwei Millionen Quadratkilometer Fläche, aber weniger als 60.000 Einwohner. Einst sicherer Hafen der Wikinger, ist Grönland heute ein Teil Dänemarks. Mit den USA hat Grönland nichts zu tun. Dennoch möchte der amerikanische Präsident Donald Trump, dass die Insel seinem ohnehin schon riesigen Imperium einverleibt wird. Egal ob mit Geld oder mit Waffengewalt, die Insel soll amerikanisch werden. Wer denkt, dass es beim Säbelrasseln bleiben wird, der hat nichts verstanden, denn tatsächlich haben die USA mit der feindlichen Übernahme quasi schon begonnen.

Das amerikanische Großkapital hat seine Klauen bereits ausgestreckt. Der ehemalige Sicherheitsberater Trumps, John Bolton, hat nun offengelegt, was, oder besser, wer hinter Trumps Plänen steckt. Bolton zitiert Trump wie folgt: „Einer meiner Freunde, ein richtig, richtig erfahrener Geschäftsmann, denkt, dass wir Grönland kriegen können.“ Doch wer ist dieser „Freund“? Es ist der New Yorker Jude Ronald Stephen Lauder. Lauder ist der Erbe des amerikanischen Kosmetikkonzerns Estée Lauder Companies. Mit einem geschätzten Vermögen von 2,6 Milliarden US-Dollar zählt er zu den reichsten Männern Amerikas. Er ist Gründer einer Stiftung, die „jüdisches Leben“ in Osteuropa fördern soll und setzt sich für die Übernahme sogenannter „NS-Raubkunst“ in jüdische Hände ein. Weiter ist er Präsident des Jüdischen Weltkongresses (WJC). Dort ist er jedoch nicht ganz unumstritten: So werden ihm Versuche vorgeworfen, bei der Neuwahl des Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde in Wien Stimmen zu kaufen.

Die illustre Gestalt Lauder treibt nun Geschäfte in Grönland voran. So hat der Lauder-Konzern sich bei zwei grönländischen Firmen eingekauft. Eine davon, die Grönland Wasser Bank, hat eine Lizenz, um in Grönland Mineralwasser zu fördern. Das grönländische Wasser soll als Luxusartikel in den USA verkauft werden. Das Geschäft soll möglichst im Verborgenen stattfinden. Dafür hat sich die eigens gegründete Investitionsfirma außerhalb Grönlands, nämlich im US-Bundesstaat Delaware, angesiedelt. Ein weiterer Konzern, in den sich Lauder eingekauft hat, will ein Wasserstoffkraftwerk am Tasersiaq, Grönlands größtem See, errichten. Mit dem Strom soll eine Aluminium-Gießerei betrieben werden.

Lauders Pläne in Grönland sind verhältnismäßig neu, doch Donald Trump kennt der koschere Geschäftsmann schon lange. Beide haben in den 1960er-Jahren an der Wharton Business School in Pennsylvania studiert. Schon vor der Präsidentschaftswahl 2016 hat Lauder Trump finanziell unterstützt. Er ist damit einer von zahlreichen jüdischen Geldgebern Trumps, wie beispielsweise auch John Alfred Paulson oder Carl Icahn. Wenig überraschend soll sich laut Bolton Lauder höchstpersönlich als „Mediator“ zwischen der US-Regierung und der dänischen Seite angeboten haben. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Aus nationalrevolutionärer Perspektive ist eindeutig, dass Grönland keinesfalls an die Amerikaner abgetreten werden darf. Europa muss seine Interessen klar vertreten und seine Einflusssphäre verteidigen. Die üblichen landesverräterischen Pazifisten werden Trumps imperialistischen Hunger mit der Abgabe europäischen Territoriums besänftigen wollen. Uns jedoch ist klar, dass wir unseren Kontinent verteidigen müssen, um unsere Interessen zu wahren. Fremde Imperialisten, wie die USA oder auch Russland, haben in unseren Gefilden nichts zu suchen!

 

Russische Schattenflotte geentert

Eine andere fremde Macht ist Russland. Und angesichts der russischen Invasion in die Ukraine zeigt sich Europa bislang viel zu nachgiebig. Eigentlich sollten Sanktionen verhindern, dass Russland seine Kriegsmaschinerie weiter finanzieren kann. Doch Russland versucht, die Sanktionen mit einer sogenannten Schattenflotte zu umgehen. Dabei handelt es sich um zahlreiche rostige, alte Transportschiffe, die quer durch alle Weltmeere kreuzen. Sie transportieren Gas, Öl und andere Güter für das Khanat Putins hin und her. Nun haben die USA zwei dieser Schiffe gestoppt.

Das kam so: Der Tanker „Marinera“ war vor der Küste Venezuelas unterwegs. Eigentlich hatten die USA eine Blockade vor Venezuela verhängt, um das kommunistische Maduro-Mafia-Regime in die Knie zu zwingen. Doch die „Marinera“ soll die Blockade umgangen haben. Daraufhin haben Hubschrauber der US-Armee das Schiff geentert. Ziel war es, das sanktionierte Schiff zu beschlagnahmen. Zuvor waren mehrere russische Schiffe, darunter ein U-Boot, aufgebrochen, um die „Marinera“ in russische Gewässer zu eskortieren. Doch die Amerikaner kamen den Russen offenbar zuvor. Die „Marinera“, die früher den Namen „Bella 1“ trug, war von den Amerikanern über längere Zeit beobachtet worden. Was genau auf dem Schiff transportiert wird, ist Medienberichten zufolge nicht bekannt.

Möglicherweise steuerte die „Marinera“ den russischen Arktishafen Murmansk an. Russland gab bekannt, die Entwicklung „mit Sorge“ zu betrachten und sprach von einer „Verletzung des Seerechts“. Mit der „Sophia“ haben die Amerikaner in der Karibik ein zweites Schiff der russischen Schattenflotte beschlagnahmt. Nach amerikanischen Angaben würden die beschlagnahmten Schiffe nun in die USA gebracht.

Grundsätzlich ist das amerikanische Einschreiten gegen das russische Treiben zur Finanzierung von Putins Angriffskrieg gegen Europa zu begrüßen. Es kann nicht sein, dass Russland die Welt weiter zum Narren hält. Es ist jedoch bedauerlich, dass Europa sich nicht selbst zu diesem längst überfälligen Schlag entschließen konnte. Die schwächlichen Herrschenden in Europa schrecken vor den Drohungen des Kremls zu oft zurück und lassen Russland daher gewähren. Doch der Feind im Osten bedroht permanent unseren Kontinent und die Integrität seiner Nationalstaaten. Es braucht daher ein entschlossenes und starkes Europa, um den Bedrohungen aus Ost und West wirksam entgegenzutreten. Deshalb stehen wir Nationalrevolutionäre mit Punkt 9 unseres Parteiprogramms für die Europäische Eidgenossenschaft als Staatenbund selbstbewusster, souveräner und wehrhafter Nationen! Lasst uns ein Europa aufbauen, das wieder eine echte Macht darstellt und dem Ringen der außereuropäischen Großmächte nicht nur als Zaungast dabei zusieht, wie diese die Welt unter sich – zu Lasten der Lebensinteressen unseres Kontinents – aufteilen.