Kindeswohl: Deutschland bei Unicef-Studie schlecht bewertet

Home/Politik, Gesellschaft und Wirtschaft/Kindeswohl: Deutschland bei Unicef-Studie schlecht bewertet

Das Kinderhilfswerk Unicef hat in einer Studie die Situation von Kindern in 37 wohlhabenden Ländern bewertet. Deutschland hat bei der Studie schlecht abgeschnitten. Unser Land belegte lediglich Platz 25. Besonders schlecht schnitt Deutschland im Bereich Bildung sowie im Hinblick auf soziale Gerechtigkeit ab. Bei der Kinderarmutsquote stagniert Deutschland seit Jahren auf einem hohen Niveau von 15 Prozent. Ein deutlicher Wink mit dem Zaunpfahl angesichts anhaltend niedriger Geburtenzahlen. Die Partei DER III. WEG setzt sich für mehr deutsche Kinder ein. Dafür muss die Situation der Kinder deutlich verbessert werden.

 

 

 

Bitter: Rumänien, Ungarn, Slowakei vor Deutschland

Nur rund 654.300 Kinder wurden in Deutschland im vergangenen Jahr geboren. Viele Paare entscheiden sich mittlerweile bewusst gegen Kinder. Die Politik gibt sich ratlos. Dabei ist offensichtlich, dass neben gesellschaftlichen oftmals auch finanzielle Gründe zum Verzicht auf den Kinderwunsch führen. Darauf deutet nun eine neue Studie des Kinderhilfswerks Unicef hin. Die Studie des Unicef-Forschungsinstituts Innocenti wird seit dem Jahr 2000 regelmäßig erstellt. Dabei wird das Bildungswesen, das Gefälle zwischen Jugendlichen aus wirtschaftlich benachteiligten und wohlhabenden Familien, sowie die körperliche Gesundheit in den jeweiligen Ländern untersucht.

Deutschland hat in der aktuellen Studie sehr schlecht abgeschnitten. Von 37 bewerteten Ländern hat es Platz 25 eingenommen. Die ersten Plätze in dem Vergleich belegten die Niederlande, Dänemark und Frankreich. Aber auch vergleichsweise arme Länder wie Rumänien (Platz 9), Ungarn (Platz 10) und die Slowakei (Platz 19) haben besser abgeschnitten als Deutschland. Ein Armutszeugnis für das System!

Besonders negativ bewerteten die Forscher das Bildungswesen in Deutschland. Nur 60 Prozent der 15-Jährigen erreichen hierzulande die Mindestkompetenz in Lesen und Mathematik. Hier liegt Deutschland auf Platz 34 von 41 Ländern mit vergleichbaren Bildungsdaten. Länder wie Irland, Slowenien oder Südkorea haben trotz deutlich schlechterer wirtschaftlicher Ausgangslage weitaus besser abgeschnitten. Eine große Rolle im Hinblick auf Bildung spielt in Deutschland der soziale Hintergrund eines Kindes. Unter den Jugendlichen aus benachteiligten Familien erreichten nur 46 Prozent die grundlegenden Kompetenzen. In privilegierten Familien waren es dagegen 90 Prozent.

Im Bereich der körperlichen Gesundheit schneidet Deutschland nicht ganz so schlecht ab, wie man angesichts wachsenden Übergewichts und mangelnden Sports vermuten könnte. Hier liegt Deutschland mit Platz 15 von 41 im oberen Mittelfeld. Doch auch hier ist eine große Diskrepanz zwischen den sozialen Schichten zu bemängeln. Laut der Studie befinden sich 79 Prozent der Kinder aus dem wohlhabendsten Fünftel der Familien in sehr guter gesundheitlicher Verfassung, bei den ärmsten Kindern hingegen nur 58 Prozent. Ähnlich ist die Lage beim seelischen Wohlbefinden. Nur 61 Prozent der 15-Jährigen aus den einkommensschwächsten Familien berichten von hoher Lebenszufriedenheit, aber 73 Prozent der Jugendlichen aus wohlhabenden Familien.

 

Familien müssen gefördert werden!

Vermögen ist in Deutschland sehr ungleich verteilt. Während die reichsten 10 Prozent der Haushalte etwa 54 bis 60 Prozent des Gesamtvermögens besitzen, liegt der Anteil der unteren Hälfte der Bevölkerung nur bei 2 bis 3 Prozent von selbigem. Viele Deutsche besitzen weder ein Eigenheim, noch eigenen Boden oder Anteil an dem Unternehmen, in dem sie arbeiten. Viele können sich nicht einmal ein eigenes Auto leisten. Vor diesem Hintergrund zögern viele junge Paare, Kinder in die Welt zu setzen. Sie wollen ihren Kindern eine gute Zukunft bieten.

Es braucht revolutionäre Veränderungen, um Deutschland von einem Land der Kinderarmut in ein Land zu verwandeln, in dem Kinderreichtum wieder eine Selbstverständlichkeit ist. Diese Frage ist für die Partei DER III. WEG von zentraler Bedeutung und hat darum auch Eingang in unser Parteiprogramm unter Punkt 3 gefunden. Die nationalrevolutionäre Bewegung möchte insbesondere spürbare finanzielle Hilfen für junge Paare ermöglichen. Dafür will die Partei beispielsweise ein Ehestandsdarlehen einführen, welches in der Höhe von bis zu zwei Jahresgehältern und zinsfrei ab dem Tag der Eheschließung bewilligt wird. Dieses dient als Fundament für die Familiengründung und den dazugehörigen Wohnraum samt Einrichtung, wobei die Verwendung von der auszahlenden Stelle geprüft werden muss. Die Laufzeit hat 20 Jahre zu betragen, wobei nach jeder Geburt eines Kindes 25 % des Darlehens gestrichen werden.

Deutschlands Bildungsmisere ist auch auf die massive Zuwanderung zurückzuführen. Der deutlich höhere Aufwand für ausländische Kinder trägt dazu bei, dass deutsche Kinder nicht ausreichend gefördert werden. Eine konsequente Abschiebung von Ausländern sowie ein Ende des Asyl-Irrsinns wird die Lage spürbar verbessern. Das hat auch den positiven Effekt, dass Schulklassen in Deutschland wieder deutlich kleiner werden und das Lernen so angenehmer wird. Grundsätzlich muss wieder vermehrt in das Bildungssystem investiert werden. Viele Schulen und Betreuungseinrichtungen befinden sich in einem miserablen Zustand, weil der Staat das Geld mutwillig für volksfremde Zwecke veruntreut.

Der III. Weg möchte es jedoch nicht hierbei belassen, sondern das Bildungswesen revolutionieren. Vorbild soll hierbei das Schulsystem im alten Athen, das sogenannte Paideia, sein. Neben der Grundbildung (Schreiben, Rechnen, Dichtung) gab es damals auch eine Vermittlung von Rhetorik und Philosophie und vor allem körperlicher Ertüchtigung. Heute werden Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit unnützem Ballast an den Schulen überfordert. Gender-Unsinn, „Demokratie-Erziehung“, Geschichtslügen und überflüssige Fremdsprachen müssen gestrichen werden und klassischer Bildung weichen!

Es reicht nicht, halbherzige Reformen vorzunehmen. Deutschland braucht eine Revolution. Das Ziel ist der Deutsche Sozialismus! Werde aktiv für ein besseres, sozial gerechtes Deutschland!

1 Kommentar

  • > … überflüssige Fremdsprachen müssen gestrichen werden und klassischer Bildung weichen!

    Welche Fremdsprachen sind überflüssig?

    Jochen 24.05.2026

Kommentieren

Die maximale Zeichenanzahl bei Kommentaren ist auf 2500 begrenzt.

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.