Jahrestag der Abwehrschlacht: Heldengedenken in Regensburg

Am 26. April 2014 versammelten sich rund 20 Aktivisten des „Aktionsbund Regensburg“ und Mitglieder der Partei „Der III. Weg“ aus Niederbayern in Bad Abbach (Landkreis Kehlheim), um durch eine ehrenhafte Gedenkfeier die dort gefallenen deutschen Soldaten zu würdigen, die im April 1945 im Abwehrkampf für ihre Heimat ihr junges Leben ließen.

Gedenken im Fackelschein

Mit entzündeten Fackeln marschierte man in ein Waldgebiet bei Lengfeld, wo in einer kleinen Lichtung ein Kreis um ein Birkenkreuz gebildet wurde, das sich mit einem Stahlhelm dort verziert an dem ruhigen Ort befand. Ein nationaler Aktivist aus Regensburg schilderte die Geschehnisse rund um Bad Abbach und Lengfeld und las Zeugenberichte vor, welche die Kämpfe gegen die US-Besatzer an der Heimatfront dokumentierten. Auch die Namen der deutschen Soldaten, deren Blut die Erde tränkte auf der man stand, rief der Redner in die Reihen.

Flammentod in Erinnerung gerufen

Ein Aktivist des „III. Weges“ aus Niederbayern nutzte anschließend die Gelegenheit, um an eine Märtyrertat zu erinnern, die sich vor genau 19 Jahren an der Feldherrenhalle in München abspielte. Der damals 75-jährige Ostfrontkämpfer Reinhold Elstner entzündete sich am 25. April selbst und hinterließ folgende Worte in einem Brief der Nachwelt:

Deutsches Volk… wache endlich auf! Fünfzig Jahre unendlicher Verleumdung und Verteufelung eines ganzen Volkes sind genug. Fünfzig Jahre ungeheuerlicher Beleidigung deutscher Soldaten sind genug. (…) Mit meinen 75 Jahren kann ich nicht mehr viel tun, aber doch so viel, daß ich mit meinem Flammentode als Fanal ein sichtbares Zeichen der Besinnung setzen kann. Und wenn auch nur ein Deutscher zur Besinnung kommt und den Weg zur Wahrheit findet, dann war mein Opfer nicht vergebens."


Gedenken an deutsche Helden im Waldgebiet

Nach den beiden Ansprachen hielten die volkstreuen Kräfte eine Schweigeminute ab, um anschließend das Gedenken mit dem gemeinsamen Singen der Lieder: „Wenn alle untreu werden“ und „Ich hatte einen Kameraden“ die Lichtung wieder geschlossen zu verlassen.

Historischer Hintergrund

Als sich die US-Amerikaner Mitte April 1945 der Domstadt näherten, verschanzte sich die Wehrmacht in Regensburg und bereitete sich auf eine bevorstehende Kesselschlacht vor. Brücken wurden gesprengt, Panzersperren errichtet und strategisch wichtige Stellungen bezogen. Die Soldaten der Wehrmacht waren sich einig die Festung Regensburg bis zum letzten Mann zu verteidigen.

Am 24. April 1945 bezogen die Soldaten der „38. Panzergrenadierdivision Nibelungen der Waffen SS“ die Stellungen bei Kelheim und dem heutigen Bad Abbach. Ziel der Panzergrenadiere war es die Amerikaner am überqueren der Donau zu hindern. Ein Flakgeschütz und leichte Artillerie wurde positioniert, MG- Nester angelegt und unzählige Stellungen am Donauufer bezogen.

Großangriff auf Regensburg drohte

Die amerikanischen Eindringlinge standen mittlerweile am Stadtrand von Regensburg am anderen Donauufer und hatten die Domstadt fast vollständig eingeschlossen. Als die Invasoren einen Großangriff auf Regensburg ankündigten, befahl das Oberkommando der Wehrmacht, die in Regensburg eingesetzten Wehrmachtssoldaten aus der Domstadt abzuziehen, da man die Kampfkraft der Männer an anderer Stelle dringender brauen würde. Die Invasoren der US-Armee wollten einen Abzug um jeden Preis verhindern da eine Einkesselung einen unschätzbaren militärischen Vorteil für die feindlichen Soldaten bedeutet hätte.

Während die Kämpfer der Wehrmacht die Räumung der Stadt vorbereiteten, kam es bei dem Frontabschnitt Abbach und Lengfeld zu schweren Gefechten, deren Ausgang das Schicksal einer ganzen Stadt besiegeln sollte. Der 25. April war geprägt von teilweise schweren Artillerieschlägen auf das heutigen Bad Abbach, Lengfeld und die deutschen Abwehrstellungen.

Am frühen Morgen des 26. April kam es dann zu den ersten Übersetzversuchen der US-Infanterie. Sturmboote und sogar schwimmende Fahrzeuge wurden eingesetzt. Doch die Versuche am anderen Donauufer Fuß zu fassen scheiterten unter hohen Verlusten. Die Regimentsflak, welche auf den Abbacher Teufelsfelsen stand und mit 8,8 cm Granaten ausgestattet war, dürfte einen enormen Beitrag an der deutschen Feuerkraft beigetragen haben.

Brückenkopf konnte nicht gehalten werden

Im Laufe des Tages gelang es den Amerikanern schließlich einen Brückenkopf einzunehmen. Laut Augenzeugenberichten kämpften die Soldaten der Waffen-SS aufopferungsvoll und hartnäckig, mussten sich jedoch Richtung Waldrand und Lengfeld zurückfallen lassen, da die amerikanischen Sturmboote ständig für Verstärkung sorgten. Die darauffolgenden Kämpfe um die Felder und Wiesen vor Lengfeld dauerten 32 Stunden. Bei Abbach drangen amerikanische Einheiten in den Ort ein und eröffneten das Feuer. Zweimal konnte ein verhältnismäßig schwacher Kampfverband der Waffen-SS die Eindringlinge zurückdrängen, ehe der Befehl zum Rückzug eintraf.

Widerstand der SS-Division bis zum 8. Mai 1945

Als die Wehrmacht Regensburg verlassen konnte und die Donaufront vor dem Zusammenbruch stand wurde die Waffen-SS Division nach Landshut an die Isar verlegt. Ab diesen Zeitpunkt wurden die SS-Soldaten hauptsächlich wieder in Rückzugsgefechte verwickelt und waren für etliche zerstörte Sherman-Panzer verantwortlich. Stark dezimiert und teilweise versprengt leisteten die Soldaten der SS-Division Nibelungen bis zum 8.Mai 1945 in dem Alpenraum erbitterten Widerstand.

Bevor die Übersetzversuche begannen, wurde ein deutscher Spähtrupp mit etwa acht Mann, der über eine teilgesprengte Brücke die Donau überquerte, von den Amerikanern überwältigt und anschließend vor den Augen ihrer Kameraden auf der Brücke erschossen.

Kriegsverbrechen der US-Amerikaner

Eine Familie aus Bad Abbach berichtete, dass ein 15 – 16 Jähriger SS-Soldat, welcher in ihren Hauseingang lag, grundlos von den feindlichen US-Amerikanern ermordet wurde. Bei Lengfeld wurde ein Oberleutnant im Hofe des Landwirts „Eisvogel“ und ein anderer Soldat vor dem alten Schulhaus ebenfalls grundlos erschossen.

Diese Schandtaten der US Armee sind nur einige von vielen, welche in den Schulbüchern sowie in den Systemmedien hier in der Bundesrepublik routinemäßig verschwiegen werden.

SS-Division rettete Regensburg vor dem Untergang

Den Soldaten der Waffen-SS-Division Nibelungen, welche die Frontlinie entlang der Donau solange gehalten haben bis die Wehrmacht die Stadt Regensburg verlassen konnte, ist es zu verdanken, dass die Domstadt nicht eingekesselt wurde und in einer Kesselschlacht unterging. Tausende Zivilisten wären durch das us-amerikanische Artilleriefeuer umgekommen. Aus diesem Grunde gilt der Dank vieler Regensburger auch in heutiger Zeit den damaligen Helden, da auch ihr Leben durch den ehrenhaften Einsatz dieser Männer gerettet wurde.