Sommer, Sonne, Uckermark!

Unter diesem freudigen Ansatz fand am Sonnabend, den 18. Juni 2016, das nunmehr zweite Sommerfest des "III. Weges" in Brandenburg statt. Der Stützpunkt Uckermark lud Groß und Klein zu einem gemeinschaftlichen Tag in der Natur ein, der mit viel Spiel und Spaß bei guter Verpflegung zu gefallen wußte. Im Anschluß fand die traditionelle Sonnenwendfeier statt.

Aber der Reihe nach. Das Wetter an diesem Tag stand wahrlich im Zeichen des Kampfes um das Licht. Zu Beginn der Veranstaltung machten sich dunkle Wolken breit und es rumpelte immer wieder einmal am Himmel. Das schreckte aber die zahlreichen Interessenten und Mitglieder nicht ab, den Weg aus allen Ecken Berlin-Brandenburgs auf sich zu nehmen, um einen Tag in Gemeinschaft zu verbringen. Angekommen auf dem Festplatz bot sich ein wundervolles Bild von jungen deutschen Menschen, zahlreiche Kinder mit frohen Augen und lauten Stimmen – eine wahre Wonne für alle, die im Alltag von Minusseelen und fremden Gesichtern umringt sind.

Nach der Eröffnung durch den "III. Weg"-Gebietsverbandsleiter Mitte, Matthias Fischer, konnte sich am reichhaltigen Kuchenbuffet erstmal gestärkt werden, denn, so versprachen die örtlichen Kameraden, es sollten noch einige Herausforderungen auf die Gäste warten. Während die Kinder sich im freien Spiel oder an dem Bastelstand beschäftigten, sollten die Männer und Frauen sich in ihrer Geschicklichkeit beweisen.

Körper und Geist beherrschen

Zuerst galt es, daß sich die Vertreter der einzelnen Stützpunkte untereinander messen. So standen die wackeren Kämpfer aus Berlin, Potsdam-Mittelmark, Mittelmark-Havel und Uckermark bereit zur ersten Disziplin: 15 Umdrehungen und schwindelfreies Gehen. Verschiedenste Techniken wurden ausprobiert, alle mehr oder weniger erfolgreich – unterhaltsam aber auf jeden Fall! Vor allem der Vertreter aus Berlin konnte seine Gehtauglichkeit im engen Großstadtleben beeindruckend unter Beweis stellen, wer es nicht miterleben konnte, ist selber schuld…

Ein Berliner Aktivist dreht seine Runden.

Die nächste Station waren 2 Holzklötze auf denen Stellung bewahrt werden mußte, während man den Gegner mit einem gepolsterten Spieß dort herunter stoßen sollte. Auch hier zähes Ringen unter allen Teilnehmern, aber es konnte nur einen Sieger geben: Stützpunkt Berlin! Ein enges Ergebnis beim Hufeisen-Ziel-Werfen ging dann dem Nageln voraus, auch hier war eher Raffinesse und Treffsicherheit statt brachialer Gewalt gefragt.

Jeder kommt auf seine Kosten - ohne Gendermist und Emanzentum.

Als letzte Station folgte dann die punktuelle Zertrümmerung eines Eies und der Sieger konnte ermittelt werden. Berlin überschattete bei weitem das restliche Teilnehmerfeld und konnte somit Ruhm und Ehre für sich vereinnahmen. Im Anschluß war das Spielfeld frei für alle anderen Athleten, die angespornt bereit standen.

Enttäuschung und Siegesrausch waren dicht beieinander.

Politik für die Interessen des eigenen Volkes

Während sich nun Regen und Sonne einen Kampf um die Zukunft des Tages lieferten, wußten Matthias Fischer, sowie Tony Gentsch vom Stützpunkt Vogtland, die Festgemeinschaft ungetrübt mit Einblicken in den politischen Alltag und die stetige Parteiarbeit zu informieren und aufzurütteln.

Matthias Fischer

Der Gebietsleiter von "Mitte"  Fischer, lobte die familiäre Atmosphäre auf dem Fest und mahnte die Parteiaktivisten, die Zeit zu nutzen und sich mit anderen Stützpunkten auszutauschen. "Schon Morgen stehen wir wieder konzentriert auf den Straßen Deutschlands um für unsere Sache zu streiten und der politische Alltag hat uns zurück. Unsere Partei wächst und bleibt sich mit dem heutigen Fest treu und lebt mit der gesamten Familie im Kleinen das vor, was wir täglich im Großen fordern. "

Tony Gentsch, stellvertretender Gebietsleiter von "Mitte", informierte über die derzeitige Lage der Partei in Sachsen und beleuchtete die Situation Gesamtdeutschlands. "Es braucht entschlossene Frauen und Männer, um die Verhältnisse in Deutschland zu unseren Gunsten zu verändern. Dieser Aufgabe haben wir uns gestellt und täglich werden in dieser Richtung Akzente gesetzt", so Gentsch.

Tony Gentsch

Im Anschluß an die Redebeiträge konnten den 4 Stützpunktleitern aus Brandenburg noch feierlich ihre neuen Stützpunktfahnen übergeben werden. Mögen sie ehrenhaft vorangetragen werden, wenn wir für die Neuordnung eines nationalen und sozialistischen Deutschlands marschieren!

Brenne nieder alles Morsche

Nach dem Abendessen bei Grillwurst, Fleisch und verschiedenen Salaten konnte man noch spontan mit einem Liedermacher aus Berlin auftrumpfen. Altes und neues Liedgut wurde vorgetragen und konnte zum gemeinsamen Singen animieren. Selbst die Kleinsten scheuten sich nicht ihre Liederwünsche vorzubringen und so strahlten alte wie junge Augen.

Mit der einbrechenden Dunkelheit sollte nun der Höhepunkt des Tages Einlauf erhalten: die Sonnenwendfeier!

In langen 2er-Reihen liefen Männer, Frauen und Kinder auf den Festplatz zu, wo sie mit Trommelschlag und Fackelschein erwartet wurden. Junge Kampfgefährten trugen Gedichte vor, die uns von einer Zeit erzählten, die schon weit vor uns  war, uns aber dennoch so aktuell und gleich der unseren erschien. Ein Fackelträger nach dem anderen trat dann in den Kreis um mit seinen Worten nicht nur den Holzstoß zu entfachen, sondern auch in allen Anwesenden die Glut im Herzen aufflammen zu lassen. Beim gemeinsamen Singen des Liedes „Flamme empor“ wurde es nun hell im Kreise der Geächteten und man war sich sicher, daß nicht nur die Sonne heute gesiegt hatte, sondern wir auch die Hoffnung in uns tragen, daß eines Tages doch noch einmal Licht werden muß im deutschen Land!

Beim Schein der lodernden Flammen wollte man es auch nicht versäumen, diejenigen in unsere Reihen zu rufen, die stets Vorbild und Wegbereiter waren. So hielt man einen Moment lang inne und erinnerte an den bevorstehenden Todestag von Herbert Schweiger. Ein leuchtendes Beispiel in dieser dunklen Zeit!

Wie kannst du Glut zünden, wenn du bist selber kalt,
wie kannst du Worte künden, wenn tot dein Herz und alt.
Wer andre will entbrennen zu Feuern groß und rein,
der darf nicht Asche kennen, muß ganz nur Flamme sein.