Otto von Bismarck, 1862 preußischer Ministerpräsident und Minister des Auswärtigen, 1871 Deutscher Reichskanzler und Fürst, am 20. März 1890 aus seinen Ämtern entlassen, war seit 1847 zunächst als eifriges Mitglied der konservativen Partei Preußens politisch tätig, trennte sich aber von der Parteidoktrin, als er zuerst als Bundestagsgesandter in Frankfurt (1851 – 1859), dann als Gesandter in Petersburg (1859 – 1862) und Paris (1862) mit der großen Politik vertraut wurde, und entwickelte sich zum deutschen Staatsmann, der das seit 1815 brennende Problem der Einigung zu lösen vermochte. Seit 1862 Leiter der preußischen Politik, führte er zuletzt die Auseinandersetzung mit Österreich im Kriege 1866 herbei, die mit dem Ausscheiden Österreichs aus dem Deutschen Bund und der Errichtung des Norddeutschen Bundes endete, und gab diesem Werk mit dem siegreichen Kriege gegen Frankreich 1870/71 mit der Gründung des deutschen Kaiserreiches den Abschluß.
Anlässlich des Todestages von „Otto von Bismarck“ am 30.7.1898 begaben sich Aktivisten und Familien vom „III. Weg“-Stützpunkt Mittelsachsen auf eine Wanderung zu verschiedenen Gedenkstätten, um Otto von Bismarck zu ehren.
Zum einen wurde der wunderschöne Bismarckstein in Aue/Bad Schlema besucht und zum anderen der historische Bismarckturm in Wurzen. Gemeinschaftlich wurde bei schönstem Wetter gepicknickt und die Natur erforscht. Angekommen bei den Denkmälern gab es einen bildenden Vortrag rund um Otto von Bismarck.
Einer der schönsten Bismarktürme Deutschlands steht in Bad Freienwalde, hier führten Mitglieder des Stützpunktes Uckermark ihr Gedenken an Bismarck durch und stellten symbolisch ihre Kerzen am Eingang ab.
An verschieden Stellen in Berlin gedachten die Mitglieder des Stützpunktes Berlin unserer Partei „Der III. Weg“, Otto von Bismarck.
In Mittelland haben sich Aktivisten und Freunde unserer Partei vor einem der regional verbreiteten Bismarcktürme zusammengefunden, um dem Vater der Reichseinheit und des deutschen Nationalstaates zu gedenken. In einer Rede ging einer der anwesenden Mitstreiter auf die Bedeutung Bismarcks für die Überwindung der Kleinstaaterei und auf seinen Kampf gegen die zersetzenden, antideutschen Einflüsse von Romkirche und marxistischer Sozialdemokratie ein, der von deutschen Nationalrevolutionären bis heute fortgeführt wird. Auch seine Rolle als preußischer Sozialist, der dem deutschen Arbeiter zur Zeit der Industrialisierung das erste Sozialversicherungssystem der Welt schenkte, wurde gebührend hervorgehoben. Mit dem Absingen des Deutschlandliedes endete schließlich die Feierstunde vor den Füßen des an Bismarck erinnernden Monumentes.
Am 31. August 1902 wurde der Bismarckturm in Plauen feierlich eingeweiht. Dieser 18,25 m hohe Aussichtsturm mit Befeuerungsmöglichkeit hatte soviel Zulauf, dass 1910 ein Unterkunftshaus neben der Säule gebaut wurde. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Haus jedoch wieder abgerissen. 1946 wurde der Aussichtsturm in Kemmler-Turm umbenannt. Für unsere Mitglieder vom „III. Weg“- Vogtland ist und bleibt dieses Bauwerk, welches zur Zeit saniert wird, ein Wahrzeichen deutscher Geschichte zu Ehren Otto von Bismarck, zu dessen Todestag dem „Eisernen Kanzler“ gedacht wurde.
Am 121. Todestag des „Eisernen Kanzlers“, Otto von Bismarck, gedachten ihm und seinem Streben auch in Westsachsen Aktivisten unserer nationalrevolutionären Bewegung. So fand man sich am Bismarckturm in Glauchau (Lkrs. Zwickau) ein, entzündete Kerzen und in einem Vortrag über sein Leben und politisches Wirken wurde den versammelten Aktivisten verdeutlicht, warum Bismarck auch heute noch als einer der herausragendsten Deutschen des 19. Jahrhunderts anzusehen ist.
























