Dachau von Dreck befreit

Dachau Müllsäuberungsaktion

Nachdem Aktivisten der Partei „Der III. Weg“ Anfang Juli die Arbeit in Dachau mit einer Flugblattaktion wieder aufgenommen haben (Zum Bericht über die Verteilung), folgte nun eine Müllsäuberungsaktion. Getreu dem im Parteiprogramm verankerten Motto „Umweltschutz ist Heimatschutz“, sollte so ein kleiner Beitrag zu einer lebenswerten Umwelt geleistet werden. In kürzester Zeit waren die mitgeführten Beutel gefüllt. Obwohl sich Dachau als eine verhältnismäßig saubere Stadt präsentiert, kann man sich auch hier die großen Probleme, die anorganischer Müll verursacht, plastisch vor Augen führen.

Dachau Antifa Aufkleber

McDonalds-Kaffeebecher, Zigarettenschachteln, Ayranbecher und Antifa-Aufkleber: Der gesammelte Müll sagt einiges über den Lebenswandel unserer Zeitgenossen aus. Achtlos weggeworfen, verrottet Abfall in Gebüschen und an Straßenrändern. Er zeugt von einer Gesellschaft, die möglichst schnell konsumieren will, ohne den eigenen Lebenswandel zu hinterfragen. Nachhaltigkeit und das Gefühl von Verbundenheit mit dem eigenen Lebensraum sind dabei verloren gegangen oder ist bei einem Menschenschlag, der hier ohnehin nicht heimisch ist, nie vorhanden gewesen. Vielleicht ist manchem durchaus bewusst, dass es so nicht weitergehen kann – doch die Faulheit siegt über den Ehrgeiz, falsche Gewohnheiten abzulegen.

Frische „Fridays for Future“-Aufkleber kleben an einer Straßenecke, während unweit davon Styroporplatten im Gras liegen. Muss gelebter Umweltschutz nicht auch Einsatz bedeuten, der unbequem ist? „Der III. Weg“ setzt sich im Gegensatz zu marxistischen Dauerdemonstranten nicht durch endlose Plenumpalaverrunden und öffentlichkeitswirksame Selbstinszenierung, sondern durch zielgerichteten Aktivismus ein.

Dachau - Radkappe Müll

Vielleicht mag der Beitrag durch eine Müllsammelaktion in den Abendstunden nach Feierabend, in denen die meisten Volksgenossen vor dem Fernseher dösen, gering sein. Aber allein der Lerneffekt, der dadurch erzielt wird, ist die Mühen bereits wert. Allein in den verhältnismäßig sauberen Straßen einer wohlhabenden deutschen Kleinstadt kommt durch achtlos weggeworfenen Alltagsmüll schon ein kleiner Berg zusammen. Wie viel Müll erzeugt dann jeder einzelne von uns im Alltag, der auf natürlichem Wege nicht oder nur sehr schwer wieder abgebaut werden kann? Obst und Gemüse sind in Plastik verpackt, Wurst und Käse, Schokoriegel, Duschbäder und viele weitere Dinge des alltäglichen Gebrauchs. Entgegen der verbreiteten Annahme, dass richtig getrennter Müll das Problem löst, kann Plastik nicht einfach recycelt werden. Denn es entstehen gefährliche Mikrogranulate, die noch schwerer abbaubar sind.

Dachau - Müll bei Säuberungsaktion

Bereits heute verenden unzählige Tiere, die Müll gefressen haben. Durch unseren stetigen Kontakt mit Plastik nehmen wir den Stoff in kleinen Dosen auf. Das steigert das Krebsrisiko und steht im Verdacht, weitere negative Auswirkungen auf unseren Körper zu haben. Es wird also Zeit, für einen grundlegenden, radikalen Wandel. Dieser Wandel muss in den Köpfen beginnen. Nationalrevolutionär zu sein, bedeutet auch einen Kampf im Kleinen zu führen, der bei sich selbst anfängt. So soll gerade der Umweltschutz ein Leitgedanke sein, den wir tief verinnerlichen und der uns anspornt, an uns selbst und unserer Gemeinschaft zu arbeiten.





1 Kommentar

  • Löbliche und wichtige Aktion! Ein Tipp zur schnellen Entfernung von Aufklebern: Einen Spachtel benutzen. Um feuerverzinkte Objekte wie Laternenmasten dabei nicht zu beschädigen, lässt sich der Holzgriff des Spachtels an einer Seite schräg ansägen; Mit dieser relativ weichen Holzfläche geht es jedem Aufkleber an die Existenz, aber die Feuerverzinkung bleibt intakt.

    Thomas G. 24.10.2019
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