
Die Forderungen der Bauern aus Memmingen
Laut Angaben der Teilnehmer werden mehr Rechte, bessere Arbeitsbedingungen und vor allem die Wertschätzung seitens des Staates gefordert. Im Konkreten ging es um die sogenannte Agrarpolitik der Bundesregierung. Diese fordert unter dem Deckmantel des Klimaschutzes weitere Umweltauflagen und eine neue Düngeverordnung. Der Landwirt hingegen wird mit seinen Sorgen alleine gelassen und darf immer weiter in die Tasche greifen. Durch diese Politik und die Verordnungen der EU wird das Bauernsterben, gerade von Familienbetrieben, weiter vorangetrieben.
Die Stimmung gegenüber der Obrigkeit war stark zu spüren. Ihren Unmut machten die Bauern mit zahlreichen Schildern deutlich. Mit Sprüchen wie: „Planwirtschaft – nein Danke!“, „Ohne Brot seid ihr auch in Not“, „Söder und Hartmann ist Bauernschikane“ drückten die Landwirte ihren Zorn gegen die vorherrschende Politik aus.
CSU verstrickt sich weiter in Ausreden
Auf dem Rednerpult kam unter anderem auch Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) zu Wort. Zuvor übergaben die Landwirte ihr eine Liste mit Forderungen. Wie schon so oft, hörte man nichts weiter als Ausreden und spürte die bekannte Hinhaltetaktik. Mit Floskeln wie: „Es wird Zeit, die Lösungen zu präsentieren“ oder „Es ist nicht so einfach, wie wir uns die Welt gern machen würden“ versuchte sie die Bauern abzufertigen. Selbstverständlich hatte die Politikerin keine Lösung parat und verwies darauf, dass sie erst alle Forderungen abarbeiten müsse.
Gespräche mit dem Bauern und Flugblattaktion vom „III. Weg“
Unsere Aktivisten führten dagegen direkte Gespräche mit den Landwirten und hörten sich im Gegensatz zu den etablierten Parteien das Klagen der Bauern an. Des Weiteren verteilten sie das Flugblatt „Der Bauernstand macht stark das Land“. Mit Aussagen wie „Ihr seid doch noch die einzigen, die sich für uns interessieren“ äußerten die Bauern auch ihre Dankbarkeit zur Arbeit unserer Partei. Das war dabei nicht das erste Mal, dass sich unsere Partei für den Bauernstand einsetzte. Neben diversen Aktionen gab es im Herbst im Allgäu zudem eine Demonstration, für den Bauernstand, in der sich unsere nationalrevolutionäre Bewegung ganz klar positionierte. Den Bericht dazu findet man hier: Rückblick auf die Demonstration im Allgäu.















als heimatliebender deutscher kann man nur den dritten weg waehlen