Weißenburger Saubermänner suchen faschistischen Eiskratzer

Gutmenschen begeben sich mit ihren hysterischen Reaktionen nicht selten in die Rolle unfreiwilliger Komiker. In Franken sind ja bereits die verplanten Macher von „Nazistopp Nürnberg“ für ungewollte Comedy-Einlagen berüchtigt. Doch das sogenannte „Landkreisbündnis gegen Rechts Weißenburg-Gunzenhausen“ bot auch schon öfter Anlass zur Belustigung. Den vermeintlichen Nazistoppern aus Nürnberg können die verschlafenen Weißenburger zwar nicht den Rang ablaufen, wenn es um die blödsinnigste Berichterstattung geht, aber hin und wieder versuchen sie es zumindest offenbar.

Ähnlich wie ihr Nürnberger Pendant betätigen sich die Weißenburger Anti-Rechten oft als Hobby-Detektive und erfanden in dieser Funktion schon einmal eine vermeintliche „Führergeburtstagsfeier“ an einem Denkmal für gefallene Soldaten des 1. Weltkrieges (siehe: Linke Hobbydetektive auf falscher Spur in Weißenburg). Dass das Internet für die wackeren Anti-Rechts-Kämpfer offenbar auch „Neuland“ ist, bewiesen in der Vergangenheit auch schon die vermeintlichen Nazistopper aus Nürnberg (SOKO „Nazistopp Nürnberg“ auf heißer Spur beim „Drachenlord“). Eine einfache Google-Suche hätte in beiden Fällen Erkenntnisse von erheblichem Mehrwert gebracht.

Antifaschistische Agitation zum Fremdschämen

Das Weißenburger Bündnis kämpft aber nicht nur gegen die omnipräsenten „braunen Umtriebe“, sondern hat sich offenbar auch der Verkehrssicherheit verschrieben. Zeitweise konnte man zudem den Eindruck gewinnen, dass die gutmenschlichen Saubermänner über jeden entdeckten Aufkleber nationaler Gruppierungen einen eigenen Bericht erstellten oder von anderen linksextremen Seiten kopierten (siehe auch: Linke Haßpropaganda vom Migranten-Stadtrat).

Auch sonst ist das Stöbern dem Blog des männerdominierten Weißenburger Anti-Rechts-Bündnisses ein bisschen wie das Anschauen der bekannten Fernsehserie „Stromberg“. Selbst wenn man sich nicht mit den Protagonisten identifizieren kann, so fällt es aufgrund der peinlichen oder grenzwertigen Äußerungen schwer, die Gefühle des „Fremdschämens“ zu unterdrücken. Dies belegen auch Fotos wie das folgende, welches gleich mehrfach auf dem Blog des Bündnisses erschien.

Screenshot eines Berichts vom 19.11.2018 Abrufbar unter: https://wug-gegen-rechts.de/2018/11/weissenburg-neonazi-nach-gewaltausbruch-zu-geldstrafe-verurteilt/

Neonazistische Eiskratzer wecken Bündnis aus Dornröschenschlaf

In der letzten Zeit war es jedoch sehr still um das Weißenburger Bündnis geworden. Dies könnte damit zusammenhängen, dass einer ihrer Protagonisten, der skandalträchtige Erkan Dinar (siehe auch: Linken-Kreisrat Erkan Dinar ein Frauenschläger?), sich aus Weißenburg zurückgezogen hat.

Nun hat aber ein offenbar neonazistischer Eiskratzer die Weißenburger Anti-Rechts-Ritter aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt. So berichtet das Bündnis auf seiner Internetpräsenz empört unter dem Titel “Hakenkreuz auf Heckscheibe”. In die vereiste Heckscheibe eines in Treuchtlingen geparkten Autos wurde offenbar das verfassungsfeindliche Kennzeichen geritzt. Wer sich hier an den bekannten Sack Reis in China, der bisweilen umfällt, erinnert fühlt, der irrt. Denn die Polizei wurde natürlich unverzüglich über diesen hinterhältigen Anschlag informiert und Anzeige erstattet. Ob die Scheibe bis zum Eintreffen der Polizeikräfte vor dem Auftauen und der damit verbundenen Beweisvernichtung bewahrt wurde, ist nicht bekannt. Auf jeden Fall bitten die Ermittler nach Auskunft des Weißenburger Anti-Rechts-Bündnis angeblich um Zeugenhinweise (siehe: https://wug-gegen-rechts.de/2020/01/treuchtlingen-hakenkreuz-auf-heckscheibe/). Sofern sich dieser Sachverhalt wirklich zugetragen hat, war er der Polizei zumindest noch nicht einmal eine kurze Pressemitteilung wert.

Möglich ist es jedoch auch, dass den Weißenburgern hier ein Bär aufgebunden wurde. Über die angegebene Mail-Adresse des Bündnisses werden die Leser des Blogs nämlich aufgefordert “Hinweise auf Aktivitäten, Ordnungswidrigkeiten und Straftaten mit rechtsradikalem Hintergrund” zu melden. Ob diese Meldungen überprüft werden, ist jedoch nicht bekannt und darf bezweifelt werden. Somit dürften auch in der Zukunft noch einige fragwürdige Berichte von den Weißenburger Gutmenschen zu erwarten sein.





1 Kommentar

  • Linkisch sein, mit dem linken Fuß zuerst aufstehen, jemanden linken… derlei sprachliche Assoziationen sind schon sehr alt, aber bis heute nichts weniger als unzutreffend!

    Thomas G. 11.01.2020
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