Resümee: „Ein Licht für Dresden“ 2020 in Bamberg

Demonstration Bamberg 15.02.2020

Die Gedenkdemonstration „Ein Licht für Dresden“ im Jahr 2020 fand diesmal am 15. Februar im oberfränkischen Bamberg statt. Rund 150 volkstreue Aktivisten, darunter Delegationen aus Griechenland, Kroatien und der Ostmark sendeten von dort aus ein Licht in die vor 75 Jahren zerbombte Elbmetropole und gedachten aller Bombenopfer des angloamerikanischen Terrors. Die Stadt Bamberg, blockierende Linksextremisten sowie die Polizeiführung versuchten, das ehrende Gedenken einzuschränken und zu verhindern. Die volkstreuen Aktivisten setzten jedoch ihr Recht auf Versammlungsfreiheit und das Anliegen eines würdigen Gedenkens durch.

An einem milden Sonnabend im Februar, rund 75 Jahre nach den Bombardements in Dresden und auch Bamberg, versammelten sich die Nationalrevolutionäre um 16.00 Uhr am Wilhelmsplatz. Was sich bereits vor der Gedenkdemonstration durch einen stümperhaften Verbotsbescheid der Stadt Bamberg (wir berichteten: Verbotsverfügung aufgehoben) aufzeigte, führte die Polizeiführung an diesem Tag weiter fort. Bereits vor Beginn sahen sich die Ordnungshüter nicht in der Lage, die vom Versammlungsleiter eingereichten Ordner zu überprüfen und versuchten mit fadenscheinigen Gründen einen Austausch der vorgesehenen Versammlungsordner zu erzwingen. Durch den Nachdruck der Versammlungsleitung konnte die Versammlung dann doch zügig und ohne Ordnertausch eröffnet werden.


Ob Bamberg oder Dresden – Gedenken für alle Opfer

Bei der Auftaktkundgebung gab der stellvertretende Gebietsleiter SÜD Matthias Bauerfeind dann Auskunft über die rechtsfeindlichen Methoden der Stadt Bamberg, die im Vorhinein versuchte, das „Licht für Dresden“ zu verhindern und gegen demokratische Grundsätze wie das Neutralitätsprinzip verstieß. Auch über die Machenschaften des Oberbürgermeisters Andreas Starke, gegen den nun mehrere Strafanzeigen gestellt wurden (siehe hierzu: Rechtsstaatliche Nachhilfe für OB Starke), berichtete Bauerfeind ausführlich. Ein Aktivist vom hiesigen Stützpunkt Oberfranken eröffnete die Gedenkversammlung anschließend offiziell und ging in seiner Rede auf die Bombardierung Bambergs und weiterer fränkischer Städte ein.

Der Gedenkzug nahm sodann Aufstellung, um andächtig durch die einst zerstörte fränkische Domstadt zu schreiten. Von klassischer Musik begleitet, führte den Aufzug ein Ehrenkranz für alle Bombentoten sowie eine szenische Darstellung mit Sargträgern und alliierten Todgestalten an. Erhellt mit Fackeln und zahlreichen Kerzen marschierten die nationalrevolutionären Kräfte in die einbrechende Dunkelheit.


Demonstration Bamberg 15.02.2020

Matthias Bauerfeind


Die Schizophrenie der Gegendemonstranten

In sich gekehrt und die vielen unschuldigen Opfer unseres Volkes im Gedächtnis und Herzen, ließen sich die disziplinierten Teilnehmer auch nicht von den am Wegesrand affig feiernden Nestbeschmutzern aus der Ruhe bringen. Allein die Tatsache, dass diese noch in einem Moment sich selbst in Trance tanzten und klatschten und im nächsten Moment mit hasserfüllten Gesichtern dümmliche Parolen schrien, zeigt den Geisteszustand jenes Klientel. Was vielerorts wohl eine Einlieferung in eine Nervenheilanstalt nach sich ziehen würde, wird in dieser Republik dann noch als „zivilcouragiert“ und „tolerant“ betitelt.

Der große Ansturm beim „Fest der Demokratie" blieb jedoch aus. Noch im Verbotsbescheid ging die Stadt Bamberg von rund 500 Regionalpolitikern und Wahlkampfhelfern aus, die ohnehin in der Innenstadt unterwegs wären. Letztlich fanden sich, trotz auswärtiger Unterstützung und kostenlosem Konzert, bei dem schlecht besuchten Fest gerade einmal 500 Gutmenschen ein. Der Verdacht liegt hier also nahe, dass den normalen Bamberger Bürgern am Rande einer Gedenkzeremonie für die Bombenopfer eben nicht zum Feiern zumute ist. Im Nachgang beschwerten diese sich in sozialen Netzwerken vielmehr über vermummte Krawallmacher, die in der Dunkelheit Straßenschilder zerstörten, Polizeiautos bespuckten und Passanten bedrohten.


Themenvielfalt auf der Zwischenkundgebung

Ohne nennenswerte Störungen zog der Gedenkzug zum Markusplatz, an welchem die Zwischenkundgebung abgehalten wurde. Der „III. Weg“-Parteivorsitzende Klaus Armstroff eröffnete dort mit einer andächtigen Rede über die Geschehnisse des 13. Februar 1945 in Dresden und mahnte, dass ein jährlicher Gedenktag zu Ehren aller Bombentoten offiziell eingeführt werden muss. Auf weitere Gräuel der Sieger über die Besiegten ging Nick Mauser, „III. Weg“-Aktivist aus Württemberg, ein. Den Abschluss dieser Kundgebung machte ein Aktivist aus Ostbayern, der die Kriegstreiberei der USA auf den Punkt brachte, welche die Welt bis heute aus Macht- und Marktausbreitungsgier in Kriege zwingt und dabei vor der Zivilbevölkerung keinen Halt macht.

Der weitere Demonstrationsverlauf sollte schließlich über die Löwenbrücke zum Maximiliansplatz führen, an dem die Abschlusskundgebung und Gedenkzeremonie stattfinden sollten. Auf der Brücke dorthin ermöglichte die Polizeiführung jedoch den linksextremistischen Krawallmachern eine rechtswidrige Blockade. Der Gedenkzug stoppte in einer Gasse und der polizeiliche Einsatzleiter machte deutlich, dass er ausschließlich im Sinne der Blockierer agieren würde. Trotz von der Versammlungsleitung präsentierter Umgehungsmöglichkeiten über eine der weiteren und nicht blockierten Brücken, wollte die Polizeiführung nicht mit sich reden lassen. In Sichtweite zur Blockade sollte die Abschlusskundgebung stattfinden und nach Auflösung der Versammlung könnte man die Teilnehmer dann über die Brücke zu den dort abgestellten Fahrzeugen bringen, so die Vorstellungen des Einsatzleiters.


Klaus Armstroff

Demonstration Bamberg 15.02.2020


Eine Blockade verlängerte die Demonstrationsstrecke

Das unverschämte Angebot lehnte die Versammlungsführung entschieden ab und forderte die Polizei auf, die Versammlung entweder über eine der drei weiteren Brücken ziehen zu lassen oder offen vor den kriminellen Blockierern zu kapitulieren, den polizeilichen Notstand auszurufen und die Versammlung aufzulösen. Der Einsatzleiter, der sich wohl nicht im Nachgang vor Gericht für ein offenkundig rechtswidriges Verhalten rechtfertigen wollte, war anschließend doch für eine Alternative aufgeschlossen. Dadurch konnte die Demonstrationsroute verlängert und derart geändert werden, dass der Gedenkzug an der geschichtsträchtigen Erlöserkirche vorbeiziehen konnte.

In einem Bunker unter dieser Kirche verbarrikadierten sich bei dem Luftangriff am 22. Februar 1945 auf Bamberg rund 500 Schutzsuchende. Obwohl dieser stark bombardiert wurde, überlebten die sich darin Befindlichen wie durch ein Wunder.


Ehrendes Gedenken auf der Abschlusskundgebung

Weiter schritten die volkstreuen Kräfte auf der alternativen Route - zum neuverhandelten Abschlusskundgebungsort - nun ohne weitere Vorkommnisse. Der „III. Weg“-Gebietsleiter West Julian Bender eröffnete mit einer flammenden Rede. Er legte darin den Umgang mit den Toten unseres Volkes in dieser Republik klar und machte deutlich, dass wir uns als Volk die Freiheit erkämpfen müssen, um die Ehre unserer Vorfahren wiederherzustellen.

Nach dem bekannten Gedicht „Die Mütter von Dresden“, von Jasmine Eisenhardt vorgetragen, bedankte sich der stellvertretende Parteivorsitzende Matthias Fischer für die Disziplin der Teilnehmer und die Anreise der ausländischen Delegationen und ging auch nochmals auf den Geisteszustand der Gegendemonstranten ein.

Zum Abschluss ergriff der Gebietsvorsitzende Süd Walter Strohmeier das Wort. So wie damals unsere Vorfahren die Hoffnung nicht aufgaben und nach der Zerstörung unser Vaterland wiederaufbauten, dürfen auch wir volkstreuen Deutschen jetzt die Hoffnung nicht aufgeben, egal, wie aussichtslos der Kampf oft scheint. Und so sollten die Teilnehmer das Gedenken nicht als bloßes Erinnern an die Opfer dieses Kriegsverbrechens verstehen, sondern sich in diesen Tagen auch die Leistungen verinnerlichen, die vor und nach Kriegsende erbracht wurden, so Strohmeier. In diesem Sinne rief er auch die Bombentoten einiger Städte, stellvertretend für alle Bombentoten unseres Volkes in die Reihen, worauf die Teilnehmer mit einem imposanten „Hier!“ antworteten.

Nach einer stillen Gedenkminute brachten die Veranstaltungsteilnehmer nach und nach alle Kerzen in die Mitte der Zusammenkunft, um sie beim Ehrenkranz abzulegen, bevor die Versammlung um etwa 21.30 Uhr lautstark mit dem Parteiruf beendet wurde.


Julian Bender

Matthias Fischer

Jasmine Eisenhardt

Demonstration Bamberg 15.02.2020

Walter Strohmeier

Demonstration Bamberg 15.02.2020


Das Fazit einer disziplinierten Veranstaltung

Im Voraus und währenddessen versuchten die Versammlungsbehörde, Polizei und Gegendemonstranten das „Licht für Dresden“ einzuschränken und zu verhindern, was letztlich nicht gelang. Lediglich die Route musste durch die Blockade geändert werden, was jedoch nicht zum Nachteil der Gedenkdemonstration geschah. Vor allem das disziplinierte Verhalten der Versammlungsteilnehmer muss erwähnt werden. Gesittet und geordnet sendeten sie über 5 Stunden ein Licht für die Opfer und ließen sich dabei nicht beirren – weder von schreienden Geisteskranken an der Wegstrecke, welche die Teilnehmer mit Fäkalsprache beschimpften, noch als sie etwa eine Stunde in einer Gasse bei einbrechender Kälte verharren mussten. Die Gegendemonstranten zeigten der Bamberger Bürgerschaft hingegen, wes Geistes Kind sie sind.

Ehrlich muss man sich gestehen, dass die Zahl der Veranstaltungsteilnehmer im Gegensatz zu den Jahren davor etwas rückläufig war und dass bei Weitem nicht das gesamte Mobilisierungspotenzial ausgeschöpft werden konnte. Diese Tatsache muss man intern reflektieren und nach Lösungen suchen. Dennoch konnte die Gedenkdemonstration, gerade durch das Verbotsgeschrei und die Klagen im Voraus, eine starke mediale Präsenz hervorrufen. Die Erinnerung ist unser Auftrag, dieser wurde erfüllt. Die Teilnehmer sorgten für ein ehrendes Erinnern und die Medien trugen die Thematik noch weiter in die Öffentlichkeit.


Fotoalben der Gedenkdemonstration in Bamberg auf Flickr

Bamberg 15.02.2020

Ein Licht für Dresden 15.02.2020

Ein Licht für Dresden, 15.02.2020

Bamberg 16.02.2020





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