Weggefährtin #041: Flächendesinfektion und Wunddesinfektion selbst herstellen

Jeder kennt diese Situation, man fährt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und hat anschließend das Bedürfnis seine Hände zu waschen. Angesichts des derzeit grassierenden Corona-Virus ist es auch nicht falsch, ein bisschen mehr auf das Händewaschen und desinfizieren zu achten. Erschreckend muss man allerdings feststellen, dass Desinfektionsmittel bereits in vielen Geschäften ausverkauft sind und Reste davon teilweise nur noch zu Wucherpreisen angeboten werden. Wir stellen euch zwei Rezepte vor, die genauso wirksam sind, wie gekauftes Antiseptikum aus der Apotheke.

 

 

 

 

 

 

Folgendes Rezept ist nur für die äußerliche Desinfektion wie Hände und Oberflächen:

 – 80 ml Alkohol (zum Beispiel Melissengeist)

 – 20 ml Aloe-Vera-Saft

 – 5- 10 Tropfen eines ätherischen Öls: Entweder Teebaum, Nelke, Lavendel, Zitrone, Rosmarin, Zimt, Minze oder Eukalyptus.

 

Alle Zutaten mischen und in ein Fläschchen geben. Wer ein Braunglasfläschchen hat, kann dies gerne benutzten, da sich das Desinfektionsmittel dort länger hält.

 

Das nächste Rezept beinhaltet die Desinfektion der Wunden:

 – 150ml abgekochtes Wasser

 – 1 Esslöffel Salz

 – 1 Esslöffel weißer Essig

 

Das Salz in dem abgekochten Wasser auflösen. Wenn das Salz komplett aufgelöst ist, den Essig hinzugeben. Gut verrühren und mehrmals täglich auf die Wunde auftragen, bis diese verschlossen ist.

Die Naturheilkunde darf man auf keinen Fall außer Acht lassen. Es gibt einige Heilpflanzen, die ebenfalls eine antiseptische Wirkung haben. Wichtig ist beim Ernten der Pflanzen, dass sie nicht direkt an der Straße wachsen (wegen der Autoabgase, Salzstreuung usw.) und dass man nicht alle Pflanzen erntet, sondern genug stehen lässt, um das Fortbestehen der Art zu sichern.

 





  • Schwedenbitter, nach Maria Treben ist sehr zu empfehlen. Ob Wunde oder Halsschmerzen sehr wirksam.

    Fimbultyr 15.03.2020
  • Zur Behandlung auch tiefer Wunden und von Brandwunden eignen sich auch z. B. Kamillen-Abkochung (echte Kamille mit kochend heißem Wasser aufgießen und etwas länger ziehen lassen als für Tee zum Trinken, dann abseihen) und Johanniskrautöl (Johanniskraut in ein Glasgefäß geben, mit einem neutralen Öl – z. B. Bio-Sonnenblumenöl – aufgießen, das Gefäß luftdicht verschließen und mehrere Wochen stehen lassen) verwenden; Für oberflächliche Wunden und Pickel eignet sich auch eine alkoholische Kräuter-Tinktur (verschiedene Kräuter in neutralem Alkohol, z. B. Kornschnaps, angesetzt, Verfahren wie beim Johanniskrautöl; Welche Kräuter hängt auch davon ab, was bei einem in der Gegend wächst, da kann man alte Leute fragen, was sie noch von früher kennen).

    Irmgard 06.03.2020
  • Alkohol… Verwendet Ethanol / Äthanol (z.B. Spiritus) und kein Isopopanol.
    Spiritus ist günstig und hochprozentig (98-99% reiner Alkoholgehalt).
    Das Coronavirus ist ein “behülltes Virus” und läst sich relativ leicht inaktivieren mit mind. 75% Alkoholgehalt der Desinfektionslösung.

    Alfred 06.03.2020
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