Märchenschloss: Gemeinschaftsausflug zum Schloss Neuschwanstein

Das Schloss Neuschwanstein, bei Füssen gelegen, auch bekannt als Märchenschloss Ludwig II., ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands. Aktivisten vom Stützpunkt München / Oberbayern haben einen Gemeinschaftsausflug zu dem Wahrzeichen durchgeführt. König Ludwig II. war und ist als eine bis heute umstrittene Persönlichkeit in Erinnerung geblieben. Seine monumentalen Bauten hingegen sind wahrhaft deutsche Meisterwerke. Wenn auch du beim nächsten Gemeinschaftsausflug dabei sein willst, nimm Kontakt auf.

 

Zauberhaftes Schloss bei Füssen

Ein Ausflug in den Schwangau: Malerisch an steiler Felsenwand liegt hier das Schloss Neuschwanstein. Mit seinen hohen Türmen mit ihren Spitzdächern wirkt die Burg wie ein Bauwerk aus den Sagen aus uralter Zeit. Doch tatsächlich ist das Schloss keine 200 Jahre alt. Erbaut wurde es an der Stelle, wo einst das „Castrum Swangowe“ stand. 1090 hatten sich hier die Ritter von Schwangau niedergelassen, reichsunmittelbare Ritter, die erst den Welfen und dann den Staufern treu waren. Im Laufe der Jahrhunderte verfiel die Burg, im 19. Jahrhundert waren von ihr nur noch Ruinen übrig geblieben. 1864 gelangte jedoch im Königreich Bayern Ludwig II. an die Macht, von dem später noch die Rede sein wird. Er begann mit dem Bau eines neuen Schlosses; in einer Zeit, in der viele Monarchen Prunkbauten errichteten, kein ungewöhnlicher Vorgang.

1868 wurde dafür mit dem Abriss der alten Burgruinen begonnen. Am 5. September 1869 erfolgte die Grundsteinlegung für den neuen Palast. Die Ansprüche an den Bau durch den Bauherren stiegen im Laufe der Bauzeit. Schon bei der Materialauswahl ließ man sich nicht lumpen und so wurde Untersberger Marmor aus der Region von Salzburg verbaut. Stark inspirieren ließ sich Ludwig II. von den Werken Richard Wagners. So sind beispielsweise eine Palas und eine geplante Kapelle den Regieanweisungen für die Kulisse der „Burg zu Antwerpen“ aus dem Zweiten Aufzug des „Lohengrins“ nachempfunden. 1880 arbeiteten rund 200 Arbeiter Tag und Nacht an dem Bau. In Spitzenzeiten waren es bis zu 300 Arbeiter. Der königliche Haushalt geriet über den Bau in arge Schwulitäten, zumal diesem ersten Bauauftrag noch drei weitere herrschaftliche Residenzen – das Königshaus am Schachen, Schloss Linderhof und Schloss Herrenchiemsee – folgten. Etwas Erholung brachte einzig ein Finanzzuschuss, den König Ludwig II. vom Reich für seine Anerkennung des deutschen Kaisers durch Otto von Bismarck zugeteilt bekam. Das Schloss wurde letztlich nie fertiggestellt. Dennoch konnte Ludwig II. die Bauten 1884 das erste Mal bewohnen. Lang währte die Freude jedoch nicht: Am 13. Juni 1886 ertrank der im Volksmund „Märchenkönig“ genannte Ludwig im Starnberger See. Bereits kurz nach seinem Tod wurde das Schloss als Attraktion für Besucher geöffnet. Eine spätere Nutzung erfuhr der Palast auch im Dritten Reich: Der Einsatzstab von Reichsleiter Rosenberg nutzte das Gebäude im Zweiten Weltkrieg als Depot für Kunstschätze. Heute besuchen rund 1,4 Millionen Besucher aus aller Welt jährlich das Schloss Neuschwanstein. Da sollte der Besuch ein Muss für jeden Bayern darstellen, und so nutzten auch Aktivisten vom Stützpunkt München / Oberbayern die Gelegenheit für einen Ausflug in der eigenen Heimat.

 

Umstritten: Ludwig II.

Kontrovers betrachtet werden muss die Person Ludwig II. Bis heute wird der „Kini“ (bayerisch für König) von vielen Bayern sehr verehrt. Es gibt „König Ludwig“-Bier, sein Emblem prangt auf Bierkrügen, auf Gemälden und unzähligen Dekorationsartikeln. Ein Musikschauspiel, Bücher und Filme behandeln das Leben des jung verstorbenen Bayernkönigs. Insbesondere das mysteriöse Ableben des zum Zeitpunkt seines Todes 40-Jährigen gibt Anlass zu Diskussionen. Hartnäckig halten sich Gerüchte, der „Kini“ sei ermordet worden. Diese Gerüchte sind gewissermaßen fundiert. Ludwig II. galt trotz einer kurzzeitigen Vermählung als latent homosexuell. Mit seinen übermäßigen Ausgaben war Ludwig II. eine Belastung für seine adelige Familie.

Ludwig II. war ein extremer Philosemit. Obgleich ein großer Anhänger Richard Wagners, lehnte er dessen Judengegnerschaft ab und war nicht einmal bereit, sich mit dessen Ideen auseinanderzusetzen. 1882 sorgte er dafür, dass ein Grundstück gegenüber der Münchner Maxburg für den Bau einer Synagoge zur Verfügung gestellt wurde. Zwei Jahre nach einem Besuch in der Fürther Synagoge 1886 gestattete Ludwig II. den Juden die völlige rechtliche Gleichstellung. 1869 und 1882 erhob er Finanz-Juden der Familie Hirsch sogar in den Adelsstand.

Politik war für Ludwig II. eher eine Nebensächlichkeit. So kam es, dass auch Bayerns Armee verkam und sich beim Krieg von 1866 in einem desolaten Zustand befand. Die Zustimmung Bayerns zum Deutschen Reich erteilte er nur widerwillig, offenbar auch durch finanzielle Zuschüsse für seine Bauprojekte motiviert. Wenn man in der Gesamtschau dem König etwas positiv anrechnen möchte, dann sind es wohl vor allem seine Bauten, die zwar für zeitgenössische Kritiker Geldverschwendung gewesen sein mögen, kulturell gesehen aber Deutschland bereichert haben.

Für uns als Nationalrevolutionäre ist es eine Aufgabe, uns dem kulturellen Kampf zu widmen. Dazu gehört auch, sich den Monumentalbauten unserer Heimat zuzuwenden. Der Stützpunkt München / Oberbayern unternimmt regelmäßig Gemeinschaftsausflüge. So wurde beispielsweise erst kürzlich das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg besucht. Im Rahmen einer Monatsveranstaltung konnten die Nationalrevolutionäre zudem einige Grundlagen im Themenfeld Architektur erwerben. Wenn auch du deine Heimat und das kulturelle Erbe nicht den Gegnern unseres Volkes überlassen willst, dann nehme Kontakt auf und sei beim nächsten Ausflug dabei!

Fürs Vaterland? Bereit!
Fürs Volk? Bereit!
Für die Heimat? Bereit!