Wirtschaftsweise warnt: Abwanderung von Fachkräften droht

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Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hat gegenüber der Augsburger Allgemeinen Zeitung die Politik der Bundesregierung scharf kritisiert. Sie sieht „eine Politik auf Kosten der kleinen Leute“ am Werk, die das Land „an den Abgrund manövriert“. Aufgrund der hohen Sozialausgaben, Zinsen und des Wehretats würden Unternehmen verstärkt höhere Steuern erwarten und daher ins Ausland abwandern. In der Folge würden hochqualifizierte Arbeitskräfte im Verbund mit den Unternehmen das Land verlassen, während die Kosten von der weniger mobilen Mittelschicht getragen werden müssten. Implizit zeigt Grimm damit auf, dass das System nicht funktioniert. Der III. Weg spricht sich für einen Staat aus, dessen Wirtschaftspolitik im Großen interventionistisch ist, im Kleinen jedoch deutlich mehr Freiheiten lässt. Näheres erfährst Du hier!

 

 

Wirtschaftsweise: Ungehörte Kassandra

In der griechischen Mythologie gilt die Figur der Kassandra als eine Wahrsagerin, deren Ratschläge tragischerweise ignoriert werden. Wenn man auf die Wahrnehmung der Wirtschaftsweisen blickt, dann fühlt man sich an die Sagengestalt erinnert. Die Wirtschaftsweisen sind ein Sachverständigenrat, der schon seit 1963 der Bundesregierung ein Gutachten über die Entwicklung der Wirtschaft liefert. Nun liefern die Wirtschaftsweisen mitunter „Ratschläge“, die bevölkerungs- und sozialpolitisch sehr bedenklich sind. Grundsätzlich ist jedoch unbestreitbar, dass die Wirtschaftsweisen in ökonomischen Fragen eine hohe Kompetenz aufweisen. Wenn es unbequem wird, scheinen die Herrschenden dann jedoch nicht gerne zuzuhören, wo wir wieder beim Kassandra-Bild wären.

Seit Jahren schlagen Wirtschaftsexperten Alarm, deren Reformvorschläge sich aber leider zu oft gegen das einfache Volk richten. Passiert ist ansonsten wenig. So verwundert es nicht, dass Wirtschaftsweisen wie nun Veronika Grimm Jahr für Jahr ähnliche Warnungen aussprechen. Mit Blick auf das frisch beschlossene Rentengesetz weist Grimm auf den wachsenden Staatsanteil hin. Dieser ist im vergangenen Jahr bereits auf 49,5 Prozent gestiegen. Dabei handelt es sich, mit dem Gabler Wirtschaftslexikon erklärt, um den Anteil des öffentlichen Sektors an den gesamtwirtschaftlichen Aktivitäten. Es gibt gute Gründe, diese Entwicklung nicht als Fortschritt, sondern als Bedrohung wahrzunehmen.

Die hohe Staatsquote ist in Deutschland doppelt bedenklich. Es kann grundsätzlich förderlich für die Wirtschaft sein, wenn der Staat durch Investitionen die Wirtschaft ankurbelt. Zinsen und Sozialstaat kurbeln jedoch die Wirtschaftsleistung nicht grundsätzlich an, weil aus den Investitionen kein Wirtschaftswachstum entsteht. Nach Grimms Prognose würden Sozialausgaben, Zinslasten und Verteidigungsetat schon 2029 sämtliche Staatseinnahmen verschlingen. Die logische Folgerung daraus wäre, dass der Staat noch höhere Abgaben erheben müsste, um funktionsfähig zu bleiben.

In der Folge befürchtet Grimm eine verstärkte Abwanderung von Unternehmen, aber auch von jungen und gut ausgebildeten Fachkräften, die global gefragt sind. „Treffen wird es daher die Normalverdiener, die nicht so mobil sind“, so Grimm. Zusätzlich kritisiert Grimm, dass in Deutschland der technologische Fortschritt verschlafen worden sei. Entwicklungsbedarf sieht die Wirtschaftsweise bei Schlüsseltechnologien wie der Gentechnik, der Künstlichen Intelligenz oder der Nukleartechnik. China würde hier rasant aufholen und Deutschlands Wirtschaft arg bedrängen. Tendenziell raten die Wirtschaftsweisen immer wieder zu Reformen im Sozialstaatsbereich. Gleichzeitig sprechen sie sich für den Abbau von rechtlichen Hürden für Zukunftstechnologien aus. Die hilflose Politik der Herrschenden verdeutlicht, warum hier ohne grundlegende Veränderungen jedoch nichts geschehen wird.

 

Echte Veränderungen jetzt!

Es ist für Deutschland bedrohlich, dem Lauf der Dinge immer weiter zuzuschauen. Es braucht daher grundlegende, revolutionäre Veränderungen. Rein wirtschaftsliberale Änderungen, wie sie von den Wirtschaftsweisen vorgeschlagen werden, mögen zwar Wirtschaftswachstum ermöglichen, bergen jedoch erhebliche gesellschaftliche und ökologische Risiken. Im Deutschen Sozialismus soll soziale Gerechtigkeit für alle Deutschen herrschen. Entsprechend wären Maßnahmen, die einen radikalen Abbau von ökologischen und sozialen Standards zur Folge hätten, verkehrt. Solange der „freie Markt“ regiert, würden Unternehmen, wie von Grimm prognostiziert, das Land verlassen. Der Staat muss hier gegensteuern und durch eigene Investitionstätigkeit und notfalls Verstaatlichungen die eigene Bedarfsdeckung sicherstellen. Nur durch eine Mischung und eine Symbiose aus Markt und Plan im Sinne einer durch uns vertretenen Raumgebundenen Volkswirtschaft lassen sich die wirtschaftlichen Probleme im Sinne der nationalen Gemeinschaft lösen!

Gleichzeitig ist jedoch auch klar, dass es auch Einsparungen auf der Ausgabenseite braucht. Entwicklungshilfe, EU-Umverteilung, Transformation zur „Klimaneutralität“, Asyl-Irrsinn können selbstverständlich nicht fortgeführt werden. Für eine Politik, die dem deutschen Volke dient, ist nichts selbstverständlicher, als an diesen Stellen einen Kahlschlag vorzunehmen. Doch es braucht auch Anstrengungen, die dem Volke abgefordert werden müssen. Mehr deutsche Kinder, verpflichtender Arbeitsdienst für junge Deutsche, Streichung unnötiger Sozialleistungen sind unausweichlich. Deutschland braucht eine Aufbruchsstimmung, und dafür ist erforderlich, dass alle mit anpacken, kleinliche Eigeninteressen hinten anstellen und sich dem großen Ganzen im Sinne des Deutschen Sozialismus unterordnen.

Wenn aber diese Voraussetzungen gegeben sind, dann wird Deutschland einen neuen Frühling erleben. Eine goldene Zukunft kann und wird von uns erkämpft werden. Komme auch Du auf die gute Seite der Geschichte und reihe Dich in der nationalrevolutionären Bewegung ein!