„Energiewende“: RWE will Hambacher Tagebau fluten

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Rund 1,23 Milliarden Tonnen Braunkohle liegen in dem Gebiet des Tagebaus Hambach. Ein Reservoir, das Deutschland in Krisenzeiten für mindestens 100 Jahre energetische Unabhängigkeit sichern könnte. Doch im Zuge der „Energiewende“ wollen die Herrschenden jede Möglichkeit auf eine Rückkehr zu fossilen Energien zerstören, wenn es die geopolitische Lage einmal erfordern sollte. Daher plant der Energiekonzern RWE nun, den Tagebau unter einem gewaltigen Baggersee zu begraben. Eine Genehmigung für den Transport von Rheinwasser in das Gebiet liegt bereits vor, ab September dürfte das Genehmigungsverfahren für den Stausee laufen. Eine Entscheidung, die nicht nur zur laufenden Deindustrialisierung Deutschlands passt, sondern auch umweltpolitisch bedenklich ist. Der Umweltverband BUND warnt, dass mehr als 30.000 chemische Verbindungen in den See und später in das Grundwasser gelangen könnten. Es braucht politische Veränderungen, um nicht nur Deutschlands Wirtschaft, sondern auch seine Umwelt zu schützen!

 

Wird Deutschlands Zukunft in NRW begraben?

Rund um den Hambacher Tagebau freuen sich viele Menschen: Schon bald wird in ihrer Heimat ein gewaltiger Badesee entstehen. Etwa 42 Quadratkilometer groß, bis zu 200 Meter tief. Von der Wassermenge her Deutschlands zweitgrößter See nach dem Bodensee und Nordrhein-Westfalens größter See auch der Fläche nach. Ab 2030 soll es losgehen. Schon jetzt ist eine Leitung zwischen Dormagen und Elsdorf errichtet worden, die Wasser vom Rhein in den jetzigen Tagebau pumpen soll. Eine Folge des Kohleausstiegs im Rahmen der sogenannten „Energiewende“, der bis dahin abgeschlossen sein soll. Noch bis 2029 werden hier etwa 130 Millionen Tonnen Braunkohle gefördert werden.

Doch was sich für einige Bürger nach einer guten Nachricht anhört – denn wer möchte nicht gerne einen riesigen Badesee in seiner Nähe haben? – ist tatsächlich ein Grab für Deutschlands Zukunft. Deutschland ist ein ressourcenarmes Land. Für seine Energieversorgung ist Deutschland bereits jetzt stark abhängig von Lieferungen von Öl und Gas aus dem Ausland. Lediglich im Bereich Kohle hat unser Land Reserven. Das gewaltige Reservoir in Nordrhein-Westfalen ist hier ein wichtiges Faustpfand. Doch nach der Flutung werden etwa 1,1 Milliarden Tonnen Kohle im Wert von einer Billion Euro für immer unzugänglich sein.

Für die Entnahme des Rheinwassers hat der verantwortliche Energiekonzern RWE bereits grünes Licht von der schwarz-grünen Landesregierung Nordrhein-Westfalens bekommen. Für die Flutung des Sees wird das Genehmigungsverfahren ab September eingeleitet. Doch schon jetzt ist klar, dass es sich hierbei um eine Formalie handeln dürfte. Unwahrscheinlich ist, dass Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) die Flutung des Tagebaus stoppen wird. Schließlich haben die Herrschenden ein vitales Interesse daran, die „Energiewende“ auch tatsächlich „unumkehrbar“ zu machen und Deutschlands Weg in die Deindustrialisierung zu zementieren.

Dabei gibt es auch aus ökologischer Sicht gute Argumente gegen die Flutung des Gebiets. So warnt etwa Dirk Jansen vom nordrhein-westfälischen Umweltverband BUND vor dem Plan. „Hier in diesem Wasser sind etwa 30.000 chemische Verbindungen, darunter gefährliche Spurenstoffe. Die haben unseres Erachtens nach weder in den Tagebaurestseen, noch im Grundwasser, noch in den von Grundwasser abhängigen Feuchtgebieten was zu suchen.“, so zitiert der WDR den Umweltschützer. Zudem muss berücksichtigt werden, dass das Projekt äußerst energieintensiv ist. Ein eigens zu errichtendes Pumpwerk muss die Wassermassen vom Rhein in die Gebiete bei Hambach und Garzweiler transportieren. Nebenbei bemerkt auch ein kostspieliges Unterfangen, denn bereits jetzt wurden für das Projekt rund eine Milliarde Euro aufgewandt und etwaige Filteranlagen könnten die Kosten weiter in die Höhe treiben. Aber was kümmert das jene, die an der Zerstörung unseres Landes arbeiten?

Der Widerstand gegen die Zerstörung von Deutschlands Zukunft hält sich in Grenzen. Die herrschenden Eliten stimmen in ihren Zielen überein. Es bringt daher nichts, auf Einsicht bei den Mächtigen zu hoffen. Es braucht revolutionäre Veränderungen, um Deutschland zu retten. Die nationalrevolutionäre Partei und Bewegung setzt sich in Punkt 2 ihres Programms für eine Raumgebundene Volkswirtschaft ein. Deutschlands Wirtschaft soll möglichst autark sein und die Bedarfsdeckung unseres Volkes sichern. Gleichzeitig bedarf es einer lebenswerten Umwelt. Es gilt daher, den technologischen Fortschritt zu fördern, ohne dabei Deutschlands strategische Reserven aufzugeben.

Wenn auch Dir Deine Heimat am Herzen liegt, dann werde aktiv und komm‘ in die nationalrevolutionäre Bewegung!

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