
1.107 hessische Unternehmen meldeten allein im ersten Halbjahr 2026 Insolvenz an. Das sind 12 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (Siehe Radio FFH)– und so viele wie seit mehr als 20 Jahren nicht mehr. Bereits 2025 war die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Hessen um knapp 26 Prozent auf 2.077 gestiegen. Mehr als 8.100 Arbeitsplätze waren davon betroffen. Hinter diesen Zahlen stehen Betriebe, Investitionen, Arbeitsplätze und unternehmerische Existenzen.
Für uns ist diese Entwicklung auch das Ergebnis der politischen Rahmenbedingungen, die Deutschland über viele Jahre geprägt haben. CDU-geführte Bundesregierungen bestimmten während 16 der vergangenen 20 Jahre maßgeblich die Bundespolitik; anschließend regierte die „Ampel“ aus SPD, Grünen und FDP. Hohe Energie- und Standortkosten, eine enorme Steuer- und Abgabenlast, wachsende Bürokratie, Fachkräftemangel, schwaches Wirtschaftswachstum und mangelnde Planungssicherheit sind keine Bedingungen, unter denen ein Wirtschaftsstandort dauerhaft floriert.
Wer Deutschland über Jahre regiert, muss sich deshalb auch an der wirtschaftlichen Bilanz seiner Regierungszeit messen lassen. Politische Verantwortung endet nicht dort, wo die Statistik unbequem wird.
Wer mit dieser Entwicklung nicht einverstanden ist, sollte die Bilanz der etablierten Parteien kritisch prüfen und daraus bei der nächsten Wahl seine Konsequenzen ziehen.
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