
Die Nummer Fünf bin ich – der Wonnemond,
große Freude nun in jedem Menschen thront.
Heraus, heraus – ich bin eine Wonne,
lustmachend erstrahlt in mir die Sonne.
Man nennt mich auch Winnemond – winne von weiden,
als solchen können Nutztiere mich besonders leiden.
Ab jetzt werden sie auf die Weideflächen getrieben,
zu den saftigen Auen, welche sie besonders lieben.
So Volk – frisch auf! Wer rastet könnte rosten,
in mir könnt ihr endlich das erwachte Leben kosten.
Mit dem Christentum kamen – wie so vieles andere Fremde – auch die römischen Monatsnamen in Gebrauch und verdrängten die nach unserem Sprach- und Volksempfinden viel ausdrucksvolleren alten Monatsbezeichnungen, die den Ablauf des Jahres versinnbildlichen. Wir können nicht bei allen Monatsnamen auf die Bezeichnungen unserer Vorfahren zurückgreifen, aber wir können und wollen deutsche Namen für die Zeitabschnitte des Jahres wählen, die dem deutschen Sprachschatz entstammen und in denen die Verbundenheit mit dem Naturgeschehen zum Ausdruck kommt. Den Sinngehalt dieser Bezeichnungen und sein Zusammenhang mit der Bewegung des Jahreskreises gilt es in unseren Reihen sowie im deutschen Volk zu verbreiten. Von verschiedenen Neubildungen, von denen diejenigen mit der Endung =mond (Eismond usw.) eine Zeitlang gebräuchlich waren, haben sich die folgenden am meisten durchgesetzt:
Hartung = Januar
Hornung = Februar
Lenzing = März
Ostermond = April
Wonnemond = Mai
Brachet = Juni
Heuert = Juli
Ernting = August
Scheiding = September
Gilbhart = Oktober
Neblung = November
Julmond = Dezember
Weitere Erklärungen der Monatsnamen
Hornung (Februar)
Hartung (Januar)
Lenzing (März)
Ostermond (April)















Das sogenannte Christentum gibt es ca. 2000 Jahre. Das ist nicht einmal ein Wimpernschlag in Relation zum Planetendasein des Homo Sapiens. Was machten diese Lebewesen eigentlich ohne „Jesus und Co.“? Nebenbei………das Römische Weltreich ist der Dekadenz zum Opfer gefallen,genau das gleiche Schicksal wird Europa erwarten.