
Wie eine Mafia breiten sie sich aus, schlagen auch mal gerne Zähne ‚raus. Über Schein- und Briefkastenfirmen halb legal, füllen sie das Schiffsregal. Dieses fährt zum höchsten Bieter, seinem neuen Herren und Gebieter. Der Sand wurde geklaut oder abgeschwatzt, vielleicht auch einfach brandgeschatzt. Selbst vor Stränden machen sie nicht Halt, ob freiwillig oder durch Gewalt. In Marokko sind viele Strände bereits weg, gestohlen für den Bau-Boom Zweck. Doch nicht nur hier, jede Küste ist betroffen, Raubzugpläne werden heimlich nur getroffen. Trägt der Schurke dann davon den Sieg, sieht es aus wie nach ’nem Krieg. Zerklüftet, felsig, öd wie auf dem Mond, als ob ein Landschaftsfresser innewohnt, der alles frisst was schön an Anmut, und zurück bleibt nur – die Armut.
Felsige Wüste wo einst von Sand bestückt, der früher so manches Kinderherz beglückt. Leer geplündert und ruiniert, ist´s wie nun der Strand aussieht. Sandräuber sind das eine Problem, doch ein weiteres folgt zu dem, das sind die nimmersatten Spekulanten, die an ihrem Geld erkrankten. Aus Profitgier werden Wohnungen zurück gehalten, denn durch Not lässt sich der Preis gestalten. So viele suchen händeringend ein Obdach, da werden Raffsucht-Träume wach. In China stehen 65 Millionen Wohnungen leer, und das bei deren Menschenheer! Aber es wird frech weiter spekuliert, bis dass die Wohnungsbombe explodiert. In Spanien sind es beinahe 4 Millionen, Gebäude in denen Geister wohnen. In Mumbai ist jedes sechste Haus ein Geisterhaus, die Spekulanten gönnen sich den Schmaus, mal sehen was noch kommt, noch geht, ob vielleicht ein höherer Preis entsteht. Hier, wie auch überall vollbracht, wird aus der Not das große Geld gemacht! Die Zeche zahlt ganz klar der Bürger, lächeln tut hier nur der Würger.
Fortsetzung folgt…
Zum Nachlesen:
Kapitel 1: Sand als Naturprodukt













