
Der Sand, der einst das Hinterland geschützt, wird nun von Menschenhand beschützt. Durch große Wellenbrecher und auch Deiche, schreit man zum Wasser „bitte, bitte weiche!“ Du dummer Mensch, du Narr, jetzt bist du vor Panik starr. Der Erfolg zeigt sich doch sehr gering, optisch ist es auch kein schönes Ding. Aber es gibt auch Menschen mit Ideen, jene welche Leid und Not ersehen. Von ihnen kommt so mancher Vorschlag, und legt ´ne Lösung an den Tag. Häuser mit normaler Größe bauen, ja das kann man schon beschauen, kann man auch mit ganz normalem Stroh, und das auf stattlichem Niveau. Das wichtige Bewährungseisen, dafür muss man nicht verreisen, gießt man aus wiederverwertetem Material, zum Beispiel Autos ganz banal.
Was man in fein zermahlenem Glase fand, dieses hat die gleiche Eigenschaft wie Sand. Glas als Granulat, schafft einen beachtlichen Spagat. Wie Sand kann man ihn zum Bauen verwenden, dieser Umstand könnte glücklich enden. Zermahlenes Glas könnte Küstensand ersetzen, Strand aus Glas klingt nach Entsetzen, doch erste Versuche in Amerika, zeigten den Erfolg nun da. Tiere siedelten sich an zum Leben, und ließen endlich die Hoffnung schweben, als Nistplatz sogar akzeptiert, lohnte was sich dort riskiert. „Glas Beach“ heißt der eine Strand, oder in Benicia der gläserne Sand, machten schnell bekannt, was auch in der hawaiianischen Bucht Hanapepe entstand. Heute schaut man völlig fasziniert, was an diesen Küsten geschieht. Könnte es hier tatsächlich Hoffnung geben, nach all dem frevelhaften Streben? Kann die Natur verzeihen, was dumme Menschen entweihen? Uns eine neue Chance gewähren, wenn wir uns endlich bewähren? Man wird es sehen, muss sich verneigen, dann wird es die Zeit zeigen….
Zum Nachlesen:
Kapitel 1: Sand als Naturprodukt
Kapitel 2: Der Sand als Baustoff













