Landesverband West: Parteitag, Julfeier und Sonnenwende

Ende 2025 versammelten sich im pfälzischen Ludwigshafen Mitglieder unserer Partei aus dem gesamten Landesverband West, um einerseits einen neuen Landesvorstand zu wählen sowie gemeinsam das Julfest mit anschließender Sonnenwende zu begehen.

Alle zwei Jahre stehen im Landesverband West ordnungsgemäß die Wahlen des Landesvorstandes und seiner Gremien an. Der bisherige Landesvorsitzende Julian Bender trat auf Grund des hohen Arbeitsaufwandes als Stadtratsverordneter von Hilchenbach nicht wieder zur Wahl an. Darüber hinaus betreut dieser noch das Parteibüro in der Dammstraße in Hilchenbach. Julian Bender möchte sich verstärkt auf die Arbeit im Rat der Stadt Hilchenbach und die Arbeit vor Ort konzentrieren.
Der alte Landesvorstand mit seinem neuen Landesvorsitzenden Veit Müller wurde mit klarer Mehrheit ins Amt gewählt. Anschließend wurde noch eine kleine Satzungsänderung für den Landesverband West verabschiedet. Nach einem sehr harmonischen Landesparteitag folgte die Julfeier.

 

Julfeier

Unsere Feierstunde zur Julfeier des Landesverbandes West wurde mit der Weihnachtsringsendung der Wehrmacht von 1942 eröffnet. Damals wurden ausgewählte Funkstellen sämtlicher Frontabschnitte zusammengeschaltet, sodass die Wehrmacht symbolisch gemeinsam Weihnachten feiern konnte. Was sich heute nach einer kaum relevanten Randnote anhört, war damals eine technologische Meisterleistung, die ihresgleichen suchte. Im Anschluss gab es einleitende Worte eines Kameraden, welcher die Symbolkraft und die Bedeutung des Julfestes in germanischer Tradition hervorhob.

Ganz im Sinne dieser Tradition erhoben wir uns und sangen gemeinsam das Lied „Hohe Nacht der klaren Sterne“. Nachdem jeder wieder seinen Platz eingenommen hatte, ging es weiter mit einigen Gedichten unserer NRJ, in deren Rahmen der Julbogen entzündet wurde. Während unsere Jugendlichen den Saal mit Kerzen, gespeist von den Flammen des Julbogens, erhellten, sangen wir das alte Lied „O Tannenbaum“, passend zu den immergrünen Zweigen des Julbogens.

Warum das Weihnachtsfest, so wie wir es heute kennen, wenig bis gar nichts mit dem Christentum zu tun hat, erfuhren wir durch den Vortrag eines Kameraden, der sich mit der historischen Geschichte des Weihnachtsfestes, der Christianisierung Europas und den Festtagsriten des germanischen Julfestes auseinandersetzte. Nach den bewegenden und aufklärenden Worten unseres Redners erhoben wir uns ein letztes Mal, um „Schneeflöckchen Weißröckchen“ zu singen.

Mit der Verlesung einer alten Weihnachtsgeschichte, die von Geschehnissen während des zweiten großen Völkerringens handelte, beendeten wir die Feierstunde und gaben uns dem Gesellschaftsspiel „Bingo“ hin. Nachdem einige handwerkliche Unikate und Schriften unserer Bewegung, die als Bingo-Preise fungierten, ihren neuen Besitzern übergeben wurden, machten wir uns auf den Weg zur traditionellen Sonnenwendfeier.

 

Wintersonnenwende

In einer Zeit, in der sich viele von uns in einer christianisierten Welt weitestgehend von den Feierritualen unserer Ahnen entfremdet haben, fällt es zunehmend schwer, sich seiner Wurzeln zu besinnen und ein Gefühl für Natur und Jahresabläufe zu entwickeln. Yule heißt das Fest zur Wintersonnenwende am 21. Dezember, welches bei unseren Vorfahren mit Sicherheit das bedeutendste der vier Jahresfeste war. Und so versammelten auch wir uns im Landesverband West am kürzesten Tag des Jahres, um in der darauf folgenden längsten Nacht die Wiedergeburt des Lichtes in Form einer kleinen Feier zu würdigen. Das spezielle Feuerritual an einem verborgenen Platz im Wald wurde, umkränzt von Vorträgen und Gesängen, im Kreis der Fackelträger würdig begangen. Die Sinnbildlichkeit des wiederkehrenden Lichtes, nach immer länger werdender Dunkelheit, soll Hoffnung und Ansporn zugleich sein, kraftvoll und frohen Mutes der Zukunft entgegen zu sehen.

Die Jahreskreislauffeste sind neben der politischen Arbeit immer gute und wichtige Möglichkeiten, sich im Kreise seiner Lieben bewusst zu werden, wem und was unser Kampf tatsächlich gilt. Im traditionellen und kulturellen Rahmen begegnet man in regelmäßigen Abständen den Familien der Mitglieder und Freunden unserer Bewegung, man sieht, wie die Kleinsten heranwachsen und welche Probleme durch eine antideutsche Gesellschaft so mancher Sippe gemacht werden. Hier zeigt sich aber auch die Wichtigkeit einer stark gewachsenen Gemeinschaft deutscher Menschen, die sich ihrer Herkunft voll bewusst sind. Täglich bewegt man sich in einer lebensfeindlichen Umgebung, überall zeugen Dekadenz, Wertelosigkeit und Selbsthass vom geistigen Verfall unseres völkischen Daseins. Die anhaltende Überfremdung und der Ausverkauf unserer Heimat bereiten der kollektiven Resignation unseres Volkes dann vollends den Weg in den Abgrund, hin zu einer reinen Konsum- und Spaßgesellschaft ohne höhere Ansprüche. Naturverbunden und sich seiner eigenen Fähigkeiten bewusst, trotzen wir Nationalrevolutionäre aber diesem völkerfeindlichen Zeitgeist und konzentrieren uns auf das Wesentliche im Leben; und das ist das Leben selbst. Als lebensbejahende politische Schicksalsgemeinschaft ist uns das Sein und Vergehen alles Weltlichen wohl bewusst und die Gründung und der Erhalt der Familie ist oberstes Gebot. Gerade die Jahreskreislauffeste bezeugen daher sehr klar unser kulturelles Erbe und vermitteln überaus anschaulich den natürlichen Lauf der Dinge.

1 Kommentar

  • Das Wort Jul stammt vom altnordischen jól oder jólablót und bezeichnete ursprünglich ein vorchristliches, germanisches Mittwinterfest bzw. Opferfest. Obwohl die genaue etymologische Bedeutung des Wortes unklar ist, wurde es mit Feierlichkeiten, dem Trinken von Julbier zum Gedenken an den Gott und der Wiederkehr der Sonne in Verbindung gebracht.

    Lajla Jacobsen 28.02.2026