Grimmen: Frühjahrsputz in Nordvorpommern

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Am 31. Mai rief die Stadt Grimmen zum großen Frühjahrsputz auf; eine Aktion, an der sich auch Mitglieder unserer Partei und Bewegung aktiv beteiligten. Vorausgegangen war im vergangenen Jahr ein Antrag der AfD-Fraktion im Stadtvertretungsausschuss für eine solche Müllsammelaktion. Das ursprüngliche Ziel: Jung und Alt sollten sich zusammentun, um gemeinsam unsere Heimatstadt zu säubern. Viele Monate und etliche Anträge später war es nun endlich so weit. Doch das an sich unterstützenswerte Projekt blieb – wie befürchtet – weit hinter den Erwartungen zurück.
Dass es auch anders geht, haben wir selbst längst bewiesen: Bereits vor einem Jahr führte unsere Partei eine eigene, erfolgreiche Aufräumaktion durch. Erst im April 2025 haben wir alle Spielplätze der Stadt Grimmen eigenständig von Müll und Unrat befreit. Wir fackeln nicht lange – wir handeln für unsere Heimat.

Vom eigentlichen Grundgedanken der städtischen Aktion ist dagegen kaum etwas übrig geblieben. Es hätte nicht nur um saubere Straßen gehen dürfen, sondern darum, die Gemeinschaft der Einwohner zu stärken, Generationen zusammenzubringen und ein lebendiges Pflichtgefühl gegenüber der Heimat zu vermitteln.

Dass dies scheiterte, hat im Wesentlichen zwei Gründe: Zum einen versäumte es Bürgermeister Marco Jahns im Vorfeld völlig, die Werbetrommel für eine breite Bürgerbeteiligung zu rühren. Stattdessen forderte er gezielt ausgewählte Vereine der Stadt auf. Seine Worte vor Ort sprachen Bände: „Fast alle, die sonst von der Stadt profitieren, sind heute hier.“

 

 

Hier wäscht wieder einmal eine Hand die andere. Statt echter Opferbereitschaft und Pflichtgefühl erlebten wir eine reine Zweckgemeinschaft. Aber auch im so genannten patriotischen Lager muss kritisch festgestellt werden: Trotz eines Wahlergebnisses von 28 % für die AfD bei der letzten Kommunalwahl ist es der Partei vor Ort an diesem Tag nicht gelungen, das vorhandene Potenzial zu aktivieren und eine nennenswerte Masse auf die Straße zu bringen.
Der zweite Grund, warum der Tag am Ende kein Erfolg war, ist, weil die Verantwortlichen die tieferen Ursachen der Vermüllung nicht verstehen wollen. Der achtlos weggeworfene Unrat ist das Symptom einer fortschreitenden Entwurzelung; vor allem der Jugend von ihrer Heimat und ihrem Volk. Wir leben in einem System, in dem Eigennutz vor Gemeinwohl geht und jeder sich selbst der Nächste ist. Ein System, in dem alles einen Preis, aber nichts mehr einen Wert hat. Wenn unseren Kindern eingeredet wird, ihre Vorfahren seien Verbrecher gewesen und sie selbst trügen eine Erbschuld, während gleichzeitig unsere Städte von Ausländern überflutet werden – wie soll dann noch eine gesunde Verbundenheit zur Heimat entstehen?

 

 

Mit der richtigen Herangehensweise hätte dieser Tag ein Schritt in die richtige Richtung sein können. So profitierte vor allem Bürgermeister Jahns. Er fand billige Arbeitskräfte, die gratis die Stadt säuberten und so die klamme Haushaltskasse schonen. Jahns selbst, der laut Werbezettel „mit gutem Beispiel vorangehen“ wollte, fiel wegen einer Erkältung für den Arbeitseinsatz aus. Für aktives Kettenrauchen und das Drehen “lustiger Videos für TikTok” reichte die Kraft vor Ort dann aber doch. Angesichts dessen muss man fast froh sein, dass kaum Kinder und Jugendliche anwesend waren.
Bezeichnend war auch die mediale Nachbereitung: Unsere Nationalrevolutionäre Jugend, die vor Ort die größte Jugendgruppe stellte, wurde von der Stadt in den Berichten komplett verschwiegen und ausgeblendet.

 

 

Sei es drum. Wir wissen genau, warum wir dort waren: Nicht, um der etablierten Stadtpolitik Gefälligkeiten zu erweisen, und garantiert nicht, um neue Freunde unter Ihnen zu finden. Unsere Verpflichtung gilt einzig und allein unserem Vaterland, unserem Volk und unserer Heimat. Und das wirklich „große Aufräumen“ steht dieser Stadt erst noch bevor.

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