
Umweltzerstörung: Naturressort soll Bauprojekt geopfert werden
Das Delta des Vjosa-Flusses ist ein paradiesisches Fleckchen Erde. Hier leben Flamingos, Pelikane, die vom Aussterben bedrohten Mittelmeer-Mönchsrobben und auch Karettschildkröten. Doch mit deren Ruhe könnte es bald vorbei sein. Denn unglücklicherweise haben auch US-Präsidententochter Ivanka Trump und ihr jüdischer Ehegatte Jared Kushner das Idyll entdeckt. Und während viele Europäer Natur schützen möchten, denkt Kushner auch beim Anblick unschuldiger Umwelt-Pracht an den reinen Profit. Nun will der kapitalstarke Kushner, der durch Immobiliengeschäfte seiner Familie reich geworden ist, ein 10.000-Betten-Nobelressort für gut betuchte Kunden aus aller Welt in die Landschaft klotzen.
Ende Mai haben Sicherheitsdienste damit begonnen, den mehrere Hundert Hektar großen Küstenstreifen bei Zvernec mit Stacheldrahtzäunen abzuriegeln. Bereits begonnene Planierarbeiten haben grobe Verstöße gegen Umweltschutzauflagen hervorgerufen. Ein Demonstrant wurde vor den Augen von Kameras von Sicherheitskräften über den Strand gezerrt. Die meisten Albaner sind von diesem Projekt alles andere als begeistert. Sie sehen keine vermeintlichen Vorteile durch einen finanzstarken, aber raffgierigen Investor, sie sehen die Zerstörung ihrer Heimat.
Daher wächst der Widerstand. Mit Sprüchen wie „Ivanka geh‘ nach Hause!“ oder „Albanien ist nicht zu verkaufen“ sind sie zu Tausenden in Tirana und in Zvernec auf die Straße gegangen. Ihr Zorn richtet sich dabei auch gegen die Regierung unter dem albanischen Präsidenten Edi Rama. Der sieht nämlich offenbar schon den Profit an erster Stelle. Gegenüber den Medien erklärte er: „Es gibt absolut keine Chance, dass die Investition gestoppt wird, solange ich hier bin.“ Für viele Demonstranten ist daher klar: Um die unerwünschten Heuschrecken loszuwerden, muss zunächst die Regierung weg. Werden die albanischen Heimatschützer sich durchsetzen?
Kushner und Konsorten haben keinen Bezug zu Albanien. Für sie ist das Land ein nüchtern kalkulierter Standort. Im vergangenen Jahr plante Kushner die Errichtung eines Trump-Towers auf dem Gelände des von der NATO 1999 zerbombten Generalstabs, und Schwiegervater Donald Trump wollte in Vietnam für einen Golf-Platz einen Friedhof abreißen lassen. Die Rechnung der Amis: Ein armes Land ist ein Einfallstor für die Dollar-Imperialisten. Die Antwort darauf kann nur ein starkes Europa sein, das Fremdmächten kein Einfallstor bietet. Dafür braucht es eine neue europäische Ordnung. Mit dem Konzept der Europäischen Eidgenossenschaft strebt DER III. WEG in Punkt 9 seines Programms ein Europa an, das durch Zusammenarbeit im Inneren und durch Zusammenhalt gegen Bedrohungen von außen gekennzeichnet ist. Nationalrevolutionäre Bewegungen stellen die Interessen des Volkes an erste Stelle und nicht den Willen des Kapitals. Für die Partei DER III. WEG ist daher auch klar, dass Umweltschutz vor Profitgier gehen muss. Aktuell herrschen jedoch in ganz Europa korrupte Bürokraten, die ausschließlich in materialistischen Kategorien denken und deshalb vom internationalen, raffenden Kapital leicht vor den Karren gespannt werden können. Wir wollen daher revolutionäre Veränderungen, um unseren Kontinent vor der Zerstörung zu schützen.
Werde auch Du aktiv für Deine Heimat und ein freies, sozialistisches Europa!














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