
Sa’ar erfreut: „Einzigartige“ deutsch-israelische Beziehungen
Kürzlich hat die Bundesregierung ihren Haushaltsplan 2027 bekanntgegeben. Er sieht gigantische Mehrausgaben und eine ausgedehnte Verschuldung vor. Es zahlt natürlich das deutsche Volk. Wer davon auch profitiert, das stellte Außenminister Johann Wadephul bei seinem aktuellen Staatsbesuch in Israel klar. Der Holocaust-Erlebnispark Yad Vashem bietet jüdische Kindernamen in Endlosschleife, einen abgehängten Reichsbahnwagen und eine Halle voller Namen und Bilder toter Juden. Deutsche Systempolitiker, wie beispielsweise Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), sind in ihrem masochistischen Schuldfetisch absolut begeistert. Und auch Wadephul ist dem Zauber von Yad Vashem erlegen: „In Zeiten, in denen immer weniger Zeitzeugen von den Verbrechen der Schoa berichten können, ist die Arbeit von Yad Vashem von unschätzbarem Wert“, lobt der Außenminister.
Daher sollen die Schekel fließen, es ist ja genug deutsches Steuergeld zum Verteilen da. Statt einer Millionen Euro, bekommt die Einrichtung künftig fünf Millionen Euro bis zum Ende des Jahrzehntes aus dem deutschen Steuersäckel. Mit dem Geld sollen Zeitzeugenberichte und historische Dokumente gesichert und „wissenschaftlich aufbereitet“, vor allem aber einer breiten Öffentlichkeit zugängig gemacht werden. Die BRD sieht es als „bleibende Verpflichtung“ an, jeder „Relativierung oder Leugnung des Holocausts“ entschieden entgegenzutreten, stellte der CDU-Politiker klar.
Erfreut über die Moneten zeigte sich der israelische Außenminister Gideon Sa’ar. Er betonte die „historische Verantwortung Deutschlands“ und das „gemeinsame Engagement für Erinnerung, Forschung und Bildung“. In seiner Rede würdigte der jüdische Politiker auch die geplante Yad Vashem-Außenstelle in München, die selbstredend extra vom deutschen Steuerzahler bezahlt wird. Sa’ar lobte die „einzigartigen“ deutsch-israelischen Beziehungen.
Nahost-Konflikte thematisiert
Warum die deutsch-israelischen Beziehungen „einzigartig“ sind, das wurde beim Dialog über die verschiedenen Konflikte in der Region klar. Was in Nahost vorgeht, macht selbst emotional kühle Beobachter sprachlos. Mit unfassbarer Brutalität und ohne jede Rücksicht auf militärische Konventionen schlägt Israel wild um sich. Syrien, Iran, Palästina, Libanon, kein Ort weit und breit, an dem Israel nicht angreift. Es wird dabei keinerlei Rücksicht auf zivile Verluste genommen und die Art und Weise mit der Frauen, Kinder, Greise, Kranke und Schwache ins Visier geraten ist bestialisch. Angriffe auf Krankenhäuser, Flüchtlingscamps, Journalisten sind längst Normalität geworden. Das ist international bekannt, denn Israel macht aus seinem Vorgehen kein Geheimnis. Viele Regierungen, nicht nur in der arabischen Welt, sondern auch in Europa äußern immerhin Kritik und denken über die Aufkündigung von Bündnissen mit Israel nach. Die Druckwirkung dieser schönen Worte hält sich freilich auf bescheidenem Niveau.
Nicht so in Deutschland. Obwohl auch hierzulande kaum jemand die zionistischen Attacken und die Pläne für „Groß-Israel“ gutheißt, bleibt das BRD-Regime unerschütterlich in seiner freizügigen Unterstützung Israels. Systemmedien verbreiten ein joviales Bild von einem Krieg, mit zwei Kriegsparteien, die sich beide die ein oder andere Verfehlung leisten, wobei aber Israel grundsätzlich im Recht wäre. Diese Darstellung spiegelt sich in der Israel-Politik der Regierung wieder.
Unmittelbar bevor die US-Imperialisten als getreuer Vasall Israels zu neuerlichen Attacken auf den Iran ansetzten, erklärte Wadephul, dass der Iran niemals in den Besitz von Atomwaffen gelangen dürfe. Obwohl völlig unklar ist, ob der Iran tatsächlich den Bau von Nuklearwaffen anstrebt, oder nicht einfach nur ein ziviles Atom-Programm plant, stellt sich die Frage, wo sich Wadephul das Recht hernimmt, sich in iranische Angelegenheiten einzumischen. Dass Israel über Atomwaffen verfügt, ist ein offenes Geheimnis und wird trotz zahlreicher israelischer Angriffskriege niemals
thematisiert.
Weiter dürfe der Iran „regionale Terrororganisationen“ wie die Hamas, die Hisbollah oder die Huthi-Miliz nicht mehr unterstützen. Freilich greifen die Hamas und die Hisbollah zu terroristischen Methoden, die abzulehnen sind. Allerdings darf auch nicht vergessen werden, dass die Gründung beider Organisationen als Reaktion auf zionistischen Imperialismus verstanden werden müssen. Israel ist mehrfach in Palästina und in den Libanon eingerückt und hier als ein rücksichtsloser und überheblicher Besatzer aufgetreten. Es ist völlig klar, dass eine Besatzungsmacht Widerstand hervorruft. Hier wird Ursache und Wirkung verkannt. Wenn Israel wirklich Frieden haben will, darf es nicht als Aggressor auftreten. Israel möchte das jedoch nicht, denn seit Anbeginn des zionistischen Projekts ist territoriale Ausdehnung das Ziel ohne Rücksicht auf die arabische Nachbarbevölkerung. Die soll vertrieben, oder wie im Fall der Araber, die im „jüdischen Staat“ leben, zu Bürgern zweiter Klasse gemacht werden.
Im Bezug auf den Libanon ist Wadephul unisono mit der israelischen Position, dass die libanesische Armee die Kontrolle über alle Regionen des Landes übernimmt. Dafür müsse die Hisbollah „entwaffnet“ werden. Der Hintergrund ist der, dass die libanesische Armee harmlos ist und daher auch langfristig keine Kraft sein wird, die künftigen israelischen Expansionsbestrebungen Widerstand leisten könnte. Die Hisbollah hat sich hingegen als cleverer und partiell erfolgreicher Widersacher Israels einen Namen gemacht und sich daher den Hass der Israelis zugezogen. Auch im Bezug auf die Hamas gilt das gleiche: Die Rebellengruppe solle „entwaffnet“ werden. Die israelische Vorstellung ist es, ohne jeden Widerstand frei schalten und walten zu können. In der Praxis war es jedoch so, dass auf die Entmachtung einer Rebellengruppe stets die Nächste folgte. Das israelische Joch hat stets neuen verzweifelten Widerstand hervorgerufen.
Nur im Hinblick auf das Westjordanland gab es leichte Differenzen. Das Westjordanland ist völkerrechtlich gesehen ohne Wenn und Aber palästinensisch. In der Praxis kontrolliert Israel jedoch das Gebiet und lässt immer mehr zionistische Siedlungsprojekte zu, die langfristig jede „Zwei-Staaten-Lösung“ auch theoretisch unmöglich machen. Die Bundesregierung weiß wirklich nicht, wie sie dem deutschen Volk einerseits die hohe Bedeutung des Völkerrechts vermitteln soll, andererseits aber erklären muss, warum sich Israel ungestraft darüber hinwegsetzen darf.
Wadephul sprach hier davon, dass beispielsweise palästinensische Steuer- und Zolleinnahmen freigegeben werden müssten. Während das ominöse „Existenzrecht Israels“ in dem durch Deutschlands Peiniger geschaffenen Besatzerkonstrukt BRD unantastbar ist und eine „Leugnung“ sogar tatsächlich zu einer Abschiebung führen kann, haben die Palästinenser keinen eigenen Staat. Der Staat Israel hat ein „Existenzrecht“ – alle anderen Staaten haben das nicht und alle Völker, die keinen eigenen Staat bewohnen, haben offenbar auch kein Recht auf einen solchen. Denn nachdem Sa’ar die israelische Position klarstellte, ruderte Wadephul auch bei seiner minimalen Kritik schon wieder etwas zurück. Es gäbe „problematische Inhalte“ in der palästinensischen Bildung und „Hass gegen Israel“ dürfe nicht gefordert werden. Schon über Bildungsinhalte dürfen Palästinenser also nicht frei entscheiden und wer Mutter, Vater, Geschwister und Freunde durch israelischen Terror verloren hat, der soll nach den Vorstellungen „unserer“ Bundesregierung dazu schweigen oder die Mörder am besten noch loben.
Keine Solidarität mit Israel!
Es wäre sehr einfach. In einem freien Deutschland wird Politik einfach nach dem Grundsatz gemacht, dass, was dem deutschen Volke nutzt gut und was ihm schadet verwerflich ist. Deutsche Arbeiter und Unternehmer zahlen Steuern, damit sie für deutsche Gemeininteressen eingesetzt werden. Also für Straßen, für Bildung, für innere Sicherheit. In diesem System ist dieser Grundsatz jedoch umgekehrt. Deutsches Geld wird für alle Welt verschleudert, am Gemeinwohl wird hingegen gespart. Die nationalrevolutionäre Bewegung steht aber für eine Politik für Deutschland und nicht für einen Staat, der uns in der Rolle eines moralischen Erpressers gegenübersteht.
Internationale Beziehungen sind gut, wichtig und richtig. Die Partei DER III. WEG steht für eine verstärkte Zusammenarbeit mit allen Ländern Europas im Rahmen der Europäischen Eidgenossenschaft. Israel gehört jedoch nicht zu Europa und der israelische Terror gefährdet deutsche Interessen. Er erzeugt Migrationsströme in Richtung Europa und er behindert den Welthandel, der auch für Deutschlands Wirtschaft von Bedeutung ist. DER III. WEG setzt sich für einen Abbruch der Beziehungen zu Israel ein.
Kein Geld mehr für Israel und seine Schuldkultstätten, keine Waffenlieferungen mehr in den Terrorstaat, keine Zollerleichterungen und keine diplomatischen Unterwerfungsakte. Unser Deutschland hat mit dem zionistischen Imperialismus nichts zu schaffen!














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