
Pakt mit dem Teufel
Der Unmut über die Angriffskriege Israels, ob im Libanon, in Palästina oder im Iran wächst weltweit. So sucht der zionistische Terrorstaat nach neuen Partnern, die ohne jeden Skrupel zur Zusammenarbeit bereit sind. Dabei ist Israel nun auf dem Balkan fündig geworden. In der jüngeren Vergangenheit hat die Bedeutung Serbiens als Waffenlieferant für Israel stark zugenommen. 2025 lieferte Serbien Rüstungsgüter im Wert von 114 Millionen Euro nach Israel. Das waren 140 Prozent mehr als im Vorjahr. Gegenüber 2023 soll sich der Wert der Lieferungen mehr als vervierzigfacht haben. Im vergangenen Jahr gingen 38 Frachtflüge von Serbien nach Israel, doppelt so viele als noch 2024. Unbekannt ist, welche Rüstungsgüter von dem Balkanstaat an Israel geliefert worden sind. Bekannt ist jedoch, dass Serbien ein wichtiger Hersteller von Artillerie- und Infanteriemunition ist.
Bei diesen Lieferungen soll es nun jedoch nicht bleiben. Wie Serbiens Außenminister Marko Djuric nach Gesprächen in Jerusalem im April bestätigte, haben beide Länder ihre Beziehungen auf den Status einer „strategischen Partnerschaft“ gehoben. Künftig wollen beide Staaten auf serbischem Boden gemeinsam Kampfdrohnen produzieren. Schon 2024 hatte Israels Präsident Benjamin Netanjahu den serbischen Staatsführer Vučić als „wahren Freund Israels“ bezeichnet und ihn für seine „unerschütterliche Unterstützung in Wort und Tat“ gelobt. Diese Freundschaft soll nun auch genutzt werden, um sich beispielsweise über geheime Militärdaten auszutauschen. In den Feldern Verteidigung, Wirtschaft, künstliche Intelligenz, Technologie und Bildung soll ein strategischer Dialog stattfinden. Denkbar ist auch eine Freihandelsvereinbarung.
Dass Serbien als ehemaliger Völkermörder auf dem Balkan keine Skrupel hat, auch mit Kriegsverbrechern zusammenzuarbeiten, beweist das serbische Verhältnis zu Russland. Für vermeintlich günstiges Öl arbeitet Serbien aktuell an einer Pipeline, die russisches Öl auf den Balkan bringen soll. Öffentlich vermeidet es Serbien, den russischen Angriffskrieg in der Ukraine als solchen zu brandmarken. Zudem profitieren immer mehr Russen von serbischen Schnelleinbürgerungen.
Allein zwischen Januar und Mai haben 44 russische Staatsbürger serbische Pässe erhalten. Die serbische Staatsbürgerschaft ermöglicht es Inhabern, für bis zu 90 Tage pro Halbjahr visumsfrei in die Schengener Staaten einzureisen. Davon profitieren vor allem wohlhabende Unterstützer des Putin-Regimes, aber auch mögliche Agenten und Terroristen. So erhielten der Bergbauunternehmer Valeri Kazikaev, der Chef des Zahlungsdienstleisters Royal Pay, Sergei Kondratenko, und der Neffe des tschetschenischen Präsidenten Ramsan Kadyrow, Jakub Zakriev, einen serbischen Pass. Überhaupt kann man Vučić sicherlich keinen ethnischen Nationalismus attestieren, schließlich lässt er nicht nur Tschetschenen einen Pass seines Landes überreichen, sondern holt auch 100.000 Schwarzafrikaner in sein Land.
Wer glaubt, dass Vučićs Russland-Nähe auf eine Art „slawische Bruderschaft“ zurückzuführen ist, der irrt jedoch ebenfalls. Vučić versteht es, aus jeder Gelegenheit Profit zu schlagen. So will Vučić nicht nur mit Israel und Russland, sondern auch mit der Selenskyj-Regierung in der Ukraine zusammenarbeiten; zumindest auf wirtschaftlicher und kultureller Ebene. So hat Vučić nun den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj empfangen. Ein Besuch, der in Moskau sicherlich nicht gern gesehen ist. Die Ukraine erhofft sich aus vermeintlich guten Beziehungen zu Serbien offenbar ebenfalls Munitionslieferungen. Ob es dazu kommen wird, ist jedoch aktuell mehr als ungewiss.
Nationalismus gegen Imperialismus!
Die Partei DER III. WEG setzt sich für deutsche Interessen ein. In einer Welt konkurrierender Machtblöcke braucht es eine verstärkte europäische Zusammenarbeit. Dafür verfolgt die Nationalrevolutionäre Bewegung das Konzept der Europäischen Eidgenossenschaft. Das Beispiel Serbien zeigt, wie sehr die Europäische Union an der Durchsetzung einer gemeinsamen europäischen Außenpolitik scheitert. Es gibt zwar eine verstärkte und bisweilen absurde Regulierung im Inneren, nach außen kann jedoch offenbar jeder machen, was er will. Das möchte DER III. WEG in der Europäischen Eidgenossenschaft umkehren. Weitestgehende Freiheit der Völker im Inneren – gemeinsame Zusammenarbeit nach außen!
Besonders schlecht für Europa ist die Zusammenarbeit Serbiens mit Russland. Mit der Kooperation mit Vladimir Putin und seinem neobolschewistischen Regime unterstützt Serbien offen den aktuell größten Feind Europas. Der russische Imperialismus bedroht nationale Interessen unserer Völker. Eine Zusammenarbeit mit Israel verbietet sich, weil der zionistische Imperialismus durch die Verschärfung der Migrationskrise letztlich ebenfalls unserem Kontinent schadet. Es braucht daher ein integrierendes Europa, das all seine Nationen auf das gemeinnützige Gesamtziel zur Erhaltung unseres Erdteils und der Lebensinteressen seiner Völker ausrichtet!














Noch keine Kommentare.