Er lebt! – Bismarck-Aktionstage im Gebietsverband Süd

Otto von Bismarck Gedenken SüdVor 121 Jahren starb der große deutsche Politiker, Generalfeldmarschall und Heerführer Otto von Bismarck. Ihm zu Ehren wurden auch im Gebietsverband Süd Denkmäler besucht, Wanderungen durchgeführt, Gedichte und Vorträge vorgetragen. Durch sein mutiges und entschlossenes Handeln wurde er zu dem Vater des zweiten Deutschen Reichs. Seine Visionen eines sozial verantwortungsbewussten und starken Nationalstaats machen ihn zum leuchtenden Vorbild, das durch alle Zeiten hinweg strahlt. Gerade in dieser Epoche des flüchtigen und schnelllebigen Ruhms kümmerlicher Politdarsteller, ist es wichtig, an die wahrlich großen Führer unseres Volkes zu erinnern. Otto von Bismarck war ohne Zweifel einer von ihnen!

In einem Sammelbericht haben wir alle Gedenkaktionen zu Ehren des Reichsgründers zusammengefasst. Im Einzelnen sind dies:


Stützpunkt München/Oberbayern:
Gedenktafeln in Ingolstadt, Memmingen und München

In München wurden Gedenktafeln am Pasinger Bismarckbrunnen am Wensauerplatz aufgestellt. In der Mitte des Brunnens befindet sich ein Reiterstandmal des „Eisernen Kanzlers“. Der Brunnen wurde 1914 errichtet. 1985 wurde die Originalstatue entwendet, tauchte jedoch wieder auf. Heute findet das etwas abseits gelegene Denkmal kaum noch Beachtung. Eine weitere Tafel wurde im Rahmen einer Gedenkminute an der Bismarcksäule vor dem Deutschen Museum aufgestellt. Das Denkmal zeigt einen auf Schild und Schwert gestützten Bismarck. In Ingolstadt wurde eine Tafel im Luitpoldpark aufgestellt, wo sich ein Kriegerdenkmal befindet. Auch hier wurde ein kurzes Gedenken abgehalten. In Memmingen ehrten Aktivisten den örtlichen Bismarckturm. Der Turm wurde 1904 eröffnet und trug folgende, heute nicht mehr ersichtliche, Bismarck-Zitate als Inschriften.

München Deutsches Museum Otto von Bismarck

„In Trinitate Robur“ (In der Dreiheit liegt die Kraft – Bismarcks Wahlspruch)

„Wir Deutschen fürchten Gott, sonst nichts auf dieser Welt.“

„Ich glaube, dass in dieser Welt die Wahrheit stets den Sieg behält.“

„Heben wir Deutschland sozusagen in den Sattel! Reiten wird es schon können.“

„Die nationale Einigung der Deutschen war der Leitstern meiner Laufbahn.“


Stützpunkt Nürnberg/Fürth:
Feuerentzündung und Vortrag auf dem Bismarckturm in Weißenburg

Aktivisten aus Mittelfranken fanden sich am Bismarckturm, der idyllisch über der Stadt Weißenburg thront, ein. Auf dem Rohrberg gelegen bietet der Turm des Architekten Wilhelm Kreis einen malerischen Ausblick über die mittelfränkische Stadt. Oben auf dem Denkmal wurde in der dafür vorgesehenen Schale ein Feuer entfacht und in einem kleinen Vortrag das Lebenswerk des Reichsgründers erläutert.

Bismarck Gedenken Weißenburg

Nach einem Gedicht hallte der Ruf unserer nationalrevolutionären Bewegung vom Turm weit in das Tal hinunter.

Er lebt!
Lass nicht den Bismarck sterben in dir!
Geb’ es nicht her, das errungne Panier!
Lass in Vergessens Erbärmlichkeit
nicht versinken die heilige Zeit,
die uns den Kaiser gab und den Vater:
Wilhelm und Bismarck, seinen Berater!
Siehst du die Feinde! Hörst du ihr Flüstern,
wie sie die Beute schleichend umlüstern?
Strafe sie Lügen, mach’ sie zuschand’,
wolle dich selber, du deutsches Land!
Wolle dich selbst! Zwinge die Not!
Bismarck war tot, ist nicht mehr tot,
in deiner Seele, die dich erhebt,
steht er dir auf, kommt wieder und lebt,
kommt und ist da,
allgegenwärtig und nah,
Deutschland, dein Bismarck, er lebt!


Stützpunkt Oberfranken:
Wanderung zum Bismarckturm in Lichtenfels

Bismarck Turm Lichtenfels OberfrankenOberfränkische Aktivisten besichtigten den Bismarckturm auf dem Mausrotberg in Lichtenfels. Der Turm wurde 1904 als Sieges-Aussichtsturm eingeweiht und diente als Ehrenmal für die Lichtenfelser Soldaten, die im Deutsch-Französischen Krieg 1870/1871 gefallen waren. Am 25. April 1933 wurde der Turm in Bismarckturm umbenannt. Heute wird er von Bäumen verborgen und ist deshalb nicht mehr so markant von der Stadt aus sichtbar wie zur damaligen Zeit. Außerdem ist der Turm in einem maroden Zustand und zudem nicht mehr betretbar. Dennoch ließen es sich die oberfränkischen Aktivisten natürlich nicht nehmen, grade hier Präsenz zu zeigen. In einer Gedenkzeremonie ehrte man den „Eisernen Kanzler“ und gedachte seinem Streben und Wirken.


Stützpunkt Ostbayern:
Walhalla-Besichtigung und Gedenkzeremonie in Lappersdorf

Am Sonntag, den 28. Juli 2019, nutzten Aktivisten vom Stützpunkt Ostbayern den herrlichen Tag, um die Walhalla in Donaustauf zu besuchen. Vom Donauufer schritt man die ehrwürdigen Stufen hinauf, um das Ziel schließlich zu erreichen. Oben angekommen nutzten die volkstreuen Kräfte erst einmal den wunderschönen Ausblick weit über das Donautal. Dieser Ausblick und das monumentale Bauwerk im Rücken, ist immer wieder ein besonderes Erlebnis.

Im Inneren der Walhalla nutzte man natürlich die Gelegenheit, um sich an einzigartige Persönlichkeiten der deutschen Geschichte zu erinnern. Gerade die Büste von Otto von Bismarck war es jedoch, der man besondere Aufmerksamkeit gegeben hat – fand dieser Ausflug ja im Rahmen der Gedenktage zu Ehren des Reichsgründers rund um seinen 121. Jährigen Todestag statt, die „Der III. Weg“ einberufen hat.

Otto von Bismarck Lappersdorf Walhalla

Anschließend machten sich die Aktivisten noch auf den Weg nach Lappersdorf, um an der hiesigen Bismarck-Säule an die politische Lichtgestalt zu erinnern. Vor dem Gedenken stifteten die jungen Nationalrevolutionäre noch ein Gedenkschild, welches an das Leben und Wirken Bismarcks erinnerte und auch an die Denkmalbewegung sowie die Errichtung der Bismarck-Säule in Lappersdorf im Jahre 1899 hinwies. Danach bildete man einen Halbkreis um das Denkmal und ein Aktivist hielt eine flammende Rede zu Ehren des „Eisernen Kanzlers“. Sein Leben verlosch vor vielen Jahren, jedoch sein Wirken strahlt noch weit in die Zukunft hinein. Dieses Licht inszenierte man symbolisch während der Schweigeminute mit Leuchtfackeln.

Nach dem Ausflug und dem Gedenken nutzten die Mitglieder und Freunde vom „III. Weg“ noch den schönen Abend, um gemeinschaftlich in einem traditionellen Biergarten einzukehren und sich bei regionalen Speisen und Getränken zu stärken.


Region Bodensee:
Gedenken am Bismarck-Turm in Konstanz

Otto von Bismarck BodenseeOtto von Bismarck KonstanzIn Konstanz besuchten lokale Aktivisten den mit 22,8 Metern höchsten Bismarck-Turm in Baden-Württemberg. In dem monumentalen Bauwerk wurden bis 1944/1945 jährlich zum ersten April Feuer zu Ehren des Reichsgründers in Feuerschalen entzündet. Heute ist es ruhig auf dem Raiteberg geworden, wo sich der Turm befindet. Mit einem Gedenken und einer Tafel wurde jedoch an die alte Tradition der Erinnerung an Bismarck von den Aktivisten wieder angeknüpft.

Auch dort wurde ein Gedenkschild zu Ehren des „Eisernen Kanzlers“ aufgestellt, welches an seinen Lebensweg erinnert und Zitate von ihm beinhaltet. Und wenn es nur Wenige sind, die heute noch an Otto von Bismarck in solchen Gedenkaktionen erinnern, so halten diese jedoch das Feuer am Lodern und sein Andenken auch für die Zukunft in Ehren. Tot sind nur jene, die vergessen werden: Otto von Bismarck wird nicht in Vergessenheit geraten!


Jede Zeit hat seine Vorbilder und jede Zeit hebt aus der Geschichte die Persönlichkeiten hervor, die zu der momentanen Epoche passen. Richtige Staatsmänner und Helden brachten die letzten Jahrzehnte nicht groß hervor und es wäre auch unauthentisch, wenn die Mehrheit dieses Zeitgeistes einem starken Charakter wie Bismarck gedenken würde. Als volkstreue Deutsche fühlen wir uns wohl verbunden mit den Denkern und Kämpfern, die unser Vaterland geprägt haben. Aus diesem Grunde werden wir auch zukünftig an die großen Männer und Frauen unseres Volkes erinnern und ihre heutigen Idole gekonnt ignorieren.

So, wie der Eiserne Kanzler, steht auch unsere nationalrevolutionäre Bewegung für’s Vaterland, für’s Volk und für die Heimat: BEREIT!





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