Ideologische Thesen gegen weltanschauliche Grundpfeiler (Teil 5)

In dieser Artikelreihe möchten wir uns mit unseren weltanschaulichen Kernelementen und deren ideologischen Gegenvorstellungen auseinandersetzen. Sie soll in kurzen Episoden unsere Weltanschauung vermitteln.

Wir haben uns in den letzten Artikeln mit der Durchsetzung des nationalen Eigeninteresses beschäftigt. Hier mussten wir feststellen, dass aufgrund des evolvierten Werdens des Menschen ein Volk mit einem eigenen Nationalstaat der Natur des Menschen entspricht und somit eine legitime Forderung darstellt. Wir stellten heraus, dass ein Volk die Freiheit, nach eigener Art und Weise selbstbestimmt und unabhängig zu leben, verteidigen muss. In diesem Artikelbeitrag wollen wir uns mit dem Verhältnis beschäftigen, wie der Einzelmensch zum Volksganzen in Beziehung steht.

 

 

 

 

Liberalismus gegen Deutscher Sozialismus

Als Einstieg zum Thema sollen zwei Fallbeispiele angebracht werden, in der das Individualprinzip dem Sozialprinzip gegenübergestellt wird.

Der erste Fall soll aus der Erinnerung wiedergegeben werden, er liegt etliche Jahre zurück und sorgte für Diskussion und landete schlussendlich in der Presse.

Ein Mann rauchte in seiner Wohnung seine Zigaretten. Der Rauch zog jedoch auch in den Hausflur, in dem auch andere Mieter mit Kindern durch liefen. Es entbrannte ein Streit, denn die Eltern der Kinder wollten die Schädigung ihrer Kinder nicht hinnehmen. In der Tat eine schwierige Situation. Es stellt sich hierbei die Frage, inwieweit der Gesetzgeber in das Privatleben einer Person eindringen darf. Die Einen argumentierten, dass er ordentlich seine Miete zahle und man in seinen vier Wänden machen könne, was man wolle. Die Anderen argumentierten, dass man an das Wohl der Kinder denken müsse, denn die Schädigung über Passivrauch sei belegt. Was wiegt mehr? Die Freiheit, tun und lassen zu können, was man wolle oder das Wohl der Allgemeinheit? Wie würdet Ihr entscheiden, wenn Ihr die Befugnis zur Entscheidung hättet?

Ein ähnliches Thema begegnet uns im zweiten Fall, aktuell mit der Impfdebatte rund um die Impfpflicht.

Die einen argumentieren, dass dies die Entscheidung der Eltern sei, wenn es um die Impfpflicht ihrer Kinder geht, sie hätten das Sorgerecht und das Impfen sei eine Körperverletzung. Sie möchten sich nicht vom Staat bevormunden lassen und selbst entscheiden dürfen, wie sie sich schützen und welche Medikamente sie ihren Kindern geben. Die andere Seite argumentiert mit dem Allgemeinwohl. In deren Augen sei eine Impfung der beste Schutz gegen eine Erkrankung, Impfverweigerer würden nicht nur sich gefährden, sondern hebeln die „Herdenimmunität“ aus. Es gäbe etliche Menschen, die sich (noch) nicht impfen lassen können, z.B. Babys oder Menschen mit chronischen Krankheiten, die darauf angewiesen seien, dass die Menschen in ihrem Umfeld geimpft sind und sich die Erkrankung nicht weiter ausbreiten könne.

Wir können erkennen, dass es gar nicht so einfach ist, die Interessen eines Einzelmenschen mit den Interessen des Staates, der das Volksganze organisiert, in Einklang zu bringen.

 

Der Liberalismus

Seinen Wortursprung findet er im Wort: „liber“ was soviel bedeutet wie frei.

Die Idee wurde in England erdacht, jedoch in Frankreich weiter entwickelt, umgesetzt und in die Welt getragen.

Der Liberalismus entwickelte sich als Gegenkraft zu dem kirchlichen Autoritätsgedanken, die Bürger wollten gleichberechtigt sein, sie wollten bei politischen Entscheidungen mitwirken. Historisch betrachtet war es ein Befreiungskampf und die Forderungen nachvollziehbar, wenn wir die damaligen Herrschaftsverhältnisse analysieren. Auch die universellen Menschenrechte wurden in England erdacht und in Frankreich gefordert. Theorie und Praxis könnten ferner nicht sein, wenn wir uns die blutige Revolution Frankreichs noch einmal vor Augen führen. Die Philosophen hatten die Theorien geliefert, das Volk übernahm die Umsetzung in die Tat und kämpfte in der Französischen Revolution für die Umsetzung liberaler Ideen.

Bei den liberalen Prinzipien haben mehrere Personen mitgewirkt. Vor allem formten gerade französische, englische und deutsche Philosophen und Schriftsteller diese Ideologie.

So entwickelte Descartes mit seinem Zweifel an allem den Rationalismus. Ein weiterer Begründer war John Locke, er beschreibt das Leben, die Freiheit und das Eigentum als unveräußerliche Rechte des Bürgers. Von ihm hat Montesquieu die Idee der Gewaltenteilung im Staat. Voltaire predigte die Meinungsfreiheit und Toleranz als Prinzipien wohingegen John-Stuart-Miller den individualistischen Freiheitsbegriff – die Freiheit des einzelnen ende nur dort, wo er andere schädigen würde, einbrachte.

-Der Liberalismus ist eine Ideologie, dessen Anschauung es ist, dass der Einzelne den wichtigsten Wert verkörpert, nicht das Volk, denn in der Gemeinschaft sieht er nur die Summe Einzelner. Leitsatz: Eigennutz geht vor Gemeinnutz.

Er entstand als politische Bewegung und ist heute eine Gesellschafts- und Wirtschaftsauffassung, in der die Freiheit des Einzelnen als Norm des menschlichen Zusammenlebens betrachtet und die Emanzipation des Individuums gefordert wird.
Seine zentralen Kernelemente sind die Milieutheorie, der Internationalismus, der Rationalismus, der Individualismus, die Gleichheitslehre und die Überbewertung ökonomischer Motive.

 

Der Rationalismus

Im Zentrum der französischen Aufklärung stand der Glaube an die Allmacht der menschlichen Vernunft. Ausgehend von Descartes´ mit seinem Zweifel an allem betont der Liberalismus die Überlegenheit der reinen Vernunft. Diese Idee geht von den Gedanken des Nützlichen aus und leugnet Instinkte und Emotionen des Menschen. Rationalisten, wie Kant, begründen ihre Ethik ganz auf Vernunft und Einsicht. Die Verabsolutierung der menschlichen Vernunft führte zum Entstehen eines atheistischen Materialismus. Die Idee der rationalen Gesellschaftsordnung führe zu dem Egalitarismus, denn alle Ungleichheit müsse beseitigt werden.

Jeremy Bentham Nützlichkeitsdenken und sein Zweckmäßigkeitsdenken mit der Maxime: „Handle so, daß du Erfolg hast“- macht dem Liberalismus zur geistigen Grundlage des Kapitalismus.

 

Individualismus

Das Individuum soll selbst über Normen und Werte entscheiden können meinen Liberalisten, er sei frei von allen äußeren Zwängen. Durch die Überwertung individualistischer Interessen soll die individuelle Entfaltung als höchstes Lebensziel angestrebt werden. Tu´ und lass´ was dir gefällt.

Der Liberalismus ist die Ideologie von bindungslosen, egoistischen und ich-süchtigen Menschen. Wenn jedoch jemand keinen Gemeinsinn hat, wird er als „asozial“ bezeichnet. Wir kennen alle solch Geschichten, in denen die Mutter von mehreren Kindern die Familie verlässt, weil sie sich selbst finden und verwirklichen will oder Männer aus sexuellem Verlangen eine Frau erobern und bei der Schwangerschaft sitzen lassen, das sind die Früchte des liberalen Zeitgeistes. Statt Verantwortungsbewusstsein, Treue und Zusammenhalt sollen die Selbstverwirklichung, die individuelle Freiheit, die freie Liebe und die Enttabuisierung sexueller Praktiken als Norm dienen. Die Meinungs-, Glaubens- und Gewissensfreiheit wird als Voraussetzung für individuelle Selbstverwirklichung angesehen.

Bei freiheitlichen Ordnungsformen lässt sich bei den Menschen eine geistige Verflachung erkennen, sowie eine Verarmung zwischenmenschlicher Beziehungen, die Menschen vereinsamen. Geld und Erfolg sind die wichtigsten Werte. Um dennoch als Individuum in der Massengesellschaft wahrgenommen zu werden, identifizieren sie sich mit teuren Autos, skurrilen Kleidungsformen und Körpermodifikationen und nicht mehr mit Pflichtbewusstsein, Charakterstärke und Solidarität untereinander. Jeder möchte etwas ganz Einzigartiges sein und dennoch gleichen sich die Massenmenschen alle samt.

 

Staatsauffassung

Der Staat sei nur dafür verantwortlich, die notwendigen Rahmenbedingungen für die freie Entfaltung der Individuen zu ermöglichen, indem er die „Menschenrechte“ in seinem Land gewährleistet. Der Staat sollte folglich ein Minimalstaat, anstatt Sozialstaat sein. Die Staatsgewalt wird durch die Gewaltenteilung beschränkt. Eine weitere wesentliche Forderung dieser Ideenlehre stellt die Gleichheit dar. Eine Gleichheit soll vor dem Gesetz stattfinden und zudem auch eine Chancengleichheit in der Gesellschaft ermöglichen.

Er fordert die universellen Menschenrechte, die sich aus seinem realitätsfernen Menschenbild begründen. Durch dieses geht er davon aus, dass alle Menschen von Geburt an gleich seien, Ungerechtigkeiten in den Kulturen nur durch vernunftbegründete Regeln behoben werden können. Universelle Menschenrechte missachten jedoch die kulturellen Eigenheiten der Völker, bei denen sich ein unterschiedliches Rechtsempfinden und somit unterscheidbare Rechtssysteme herausgebildet haben. Diese angeblich natürlichen Rechte entstanden allerdings nicht natürlich aus den Völkern heraus, sondern wurden erdacht und anderen Völkern aufgezwungen.

 

Gesellschaftsauffassung

Den liberalen Schlachtruf der Französischen Revolution können wir wie folgt beschreiben:

Freiheit – das meint hier Bindungslosigkeit von Familie, Volk und Heimat in einem „Ich kann tun und lassen, was mir gefällt“-Gefühl.
Gleichheit – bedeutet Gleichmacherei von kulturellen Unterschieden. Dem Menschen wurde als erstrebenswertes Ziel die Menschheitsverbrüderung vorgegaukelt, der sich als Weltbürger fühlen solle, dies aus der bereits besprochenen Lehre heraus, dass alle Menschen gleich seien (Milieutheorie).
Brüderlichkeit – meint die Aufhebung der nationalen Solidarität und Auflösung der Nationalstaaten, hin zu einer Weltrepublik.

Das Verhältnis zwischen Individuum zum Volk soll nach dem Individualprinzip ausgerichtet werden. Er stellt die Bedürfnisse und Rechte des Individuums in den Mittelpunkt und betont Vorrangigkeit vor der Gemeinschaft. In dieser Ideologie genießt nicht mehr der Tüchtige und Charaktervolle das größere Ansehen, sondern der Reiche. Er fordert die Emanzipation des Individuums. Emanzipation bedeutet die Herauslösung des Menschen aus der Tradition, aus der natürlichen Rolle und von Bindungen. Das ist gemeinschaftsauflösend! Hier werden über Jahrhunderte gewachsene Ordnungen und errungene Werte zerstört, Werte, die einen Überlebensvorteil boten und daher tradiert wurden.

Wir können festhalten, dass wir heute in einer anonymen Massengesellschaft leben. Die Anonymität der zwischenmenschlichen Beziehungen und die Bindungslosigkeit des Menschen stellen die sozialen Kernprobleme der heutigen Gesellschaft dar, analysierte der Verhaltensforscher Eibl-Eibesfeldt. Er zeigte auf, dass man Fremden gegenüber misstrauisch ist, man möchte keine Schwächen zeigen, die sonst ausgenutzt werden könnten. Unser Verhalten ist daher in Richtung Misstrauen und Aggressivität verschoben, was zu einer Kontaktvermeidung führt. Die Kontaktvermeidung beschränkt sich jedoch nicht nur auf den Blickkontakt. In den großen Städten verhalten sich Menschen selbst dann, wenn andere in Not geraten, so, als ginge sie der Mitmensch nichts an. Weiterhin ist jeder auf seinen eigenen Vorteil bedacht, die Ellenbogengesellschaft ist eine Auswirkung so eines Verhaltens.

Der Liberalismus erkennt das Volk als biologische Gemeinschaft nicht an, damit wird der Mensch wurzellos und wird zum bedingungslosen Egoisten, da er sich nirgends mehr zugehörig fühlt. Der Liberalist sieht das Volk wie eine Anhäufung verschiedener und zusammenhangsloser Steine. Dabei ist es gleich, aus welcher Region der Welt die Steine kommen, sie werden alle auf einen zusammenhanglosen Steinhaufen gelegt, indem jeder für sich ist und um den schönsten Platz auf den Haufen kämpft. Über diesen Steinhaufen wird dann gewacht, dass auch keiner die Würde, das Leben und das Eigentum des anderen Steines beeinträchtigt.

Wir hingegen sehen unser Volk wie ein Haus, bestehend aus unterschiedlichen Bestandteilen. Ein jeder Einzelne ist ein elementarer Bestandteil dieses Hauses und trägt somit zum Ganzen bei. Jeder erfüllt eine Funktion, es gibt kein Besser und Schlechter, nur anders. Wir können nicht sagen, ob das Dach wertvoller ist, als die Mauer oder der Stützbalken. Ist ein Element dieses Hauses am Schwächeln, reparieren wir dieses.

Nach dem Liberalismus ist jeder Einzelne dafür verantwortlich, was er aus seinem Leben macht. Da der Mensch aber in natürliche Gemeinschaften eingebettet ist, führen individuelle Entscheidungen eben zu einer Gesamteignung der Gruppe. Als Staatsmänner haben wir die Gesamteignung des Volksganzen zu betrachten und die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit das Volk gedeihen kann. Das soll an einem Beispiel aufgezeigt werden, ein Beispiel zur Familienpolitik: Liberalisten, indem Falle Feministen, propagieren:
„Ob Kinder oder keine, entscheiden wir alleine“ und „Mein Bauch gehört mir“.

 

Wir orientieren uns an Eibl-Eibesfeldt:

„Wir müssen uns über erstrebenswerte Ziele einig werden. Dass das Überleben in Nachkommen als erstrebenswertes Ziel gelten muss, leuchtet ein. Wer nicht genetisch überlebt, stirbt aus. Bejaht man das Leben, dann muss man alles, was lebensförderlich ist, ebenfalls bejahen.“ (4, S. 964).

 

Liberalisten möchten beispielsweise selbst entscheiden, ob sie Kinder bekommen, ob und wann sie Abtreiben können, keiner dürfe in dieser Entscheidung eingreifen. Sie sind ganz empört darüber, wenn sich der Staat in individuelle Entscheidungen einmischt, man sei erwachsen und ein mündiger Bürger, der sich nicht bevormunden lassen mag. Gesehen wird nicht, dass durch die Umerziehung unseres Volkes, durch bewusste Medienkampanien, bereits eine Meinungsbeeinflussung stattfindet und hierüber bereits Werte vorgegeben werden. Anerkennung verdient sich die Frau heute, wenn sie Karriere macht, daher wird Arbeiten gehen mit individueller Entfaltung der Persönlichkeit gleichgesetzt, anstatt seine eigenen Kinder zu erziehen, sie in ihrer Entwicklung zu begleiten und die Rahmenbedingungen dafür auch bei hausfraulichen Tätigkeiten zu schaffen. Wie oft können wir bei jungen Frauen hören, sie ließen ihr Kind abtreiben, weil sie erst ihre Ausbildung abschließen wollen, was für ein Grund. Auch bei Sozialisten soll keine Frau gezwungen werden, Kinder zu bekommen und ihnen das Arbeiten verwehrt werden.

Die heutige Propaganda der Familienpolitik hat zum Ziel, die Frauen schnellstmöglich wieder in Arbeit zu bekommen, es stehen wirtschaftspolitische Ziele dahinter. Das Familienministerium ist heute an das Wirtschaftsministerium gekoppelt, es steht also nicht mehr die Familie und deren Förderung im Vordergrund, sondern man möchte Europa zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensgestützten Wirtschaftsraum der Welt machen (Das „Barcelona-Ziel“). Daher richtet der Staat seine Rahmenbedingungen darauf aus, dass die Familie auch in dieser vorgesehenen Richtung läuft. Häufig bleibt der Familie auch nichts anderes übrig, als dass die Frau arbeiten geht, das Geld reicht nicht aus, damit sie sich zu Hause um die Betreuung der Kinder kümmern oder halbtags arbeiten gehen kann. Wir stellen diesen Herbert Schweigers Forderung entgegen, der schrieb in seinem 10- Punkte Programm unter Kapitel 5, dass die Staatsführung dafür sorgen müsse, dass die Familiengründung zur höchsten Aufgabe gehöre. „Die zu niedrige Geburtenrate des deutschen Volkes hat psychologische wie materielle Ursachen.“ Der Sinn der Ehe seien Kinder! Der Verzicht auf die Fortpflanzung sei die Absage an die eigene Zukunft und widerspräche dem Lebenswillen eines Volkes. Die Sicherung des höchsten Lebenswertes – des Kindes – müsse durch eine entsprechende Familiengesetzgebung festgelegt sein. Die Kinderbeihilfen seien zu verdoppeln, damit die Mutter keinem Verdienstzwang unterworfen sei. Zum Zwecke der Existenzgründung sei ein Ehestanddarlehen einzuführen. Da eine zentrale Frage für die Gründung einer Familie die Wohnungspolitik sei, müsse der Staat bezahlbaren Wohnraum für alle Deutschen gewährleisten, hierbei seien Ansätze, die umzusetzen sind, staatlich geregelte Mietpreisbremsen, Rückbau von Ballungszentren hin zur Stärkung des ländlichen Raums, sowie die Schaffung von Wohnraum.

Dieses Beispiel soll verdeutlichen, dass Individualinteressen zu Recht bestehen und damit auch nicht angezweifelt werden sollen. Eine individuelle Entscheidung kann sich auf das Volksganze austragen, daher dürfen sie nicht grundsätzlich gegen das Gruppeninteresse durchgesetzt werden.

 

Wirtschaftsauffassung

Auf der wirtschaftlichen Ebene fordert der Liberalismus die Beseitigung staatlicher Eingriffe auf das wirtschaftliche Leben. Die wirtschaftliche Grundidee ist die der freien Marktwirtschaft und des Freihandels. Bei einer freien Marktwirtschaft sollen sich Preise und Löhne nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage in freier Preisbildung im freien Spiel der Kräfte regeln. Die Wirtschaftsplanung ist dezentral und die Motivation am Wirtschaftsleben teilzuhaben, ist der Gewinn an Privateigentum. Die Arbeit wird nicht mehr als wertschaffendes Mittel des Volksganzen angesehen, da das Ziel der größtmögliche Wohlstand und der höchstmögliche Lebensstandard ist. Dies ist der einzige Maßstab, den man an die Wirtschaft anlegt, was wiederum zu dem Dogma des unbegrenzten Wirtschaftswachstums führt. Da, laut dieser Ideologie, das individuelle Gewinnstreben die stärkste Antriebskraft für die Teilnahme an der Wirtschaft sei, nutzt er den natürlich vorhandenen Egoismus eines Menschen für sein Wirtschaftssystem. Pauschal können wir sagen, dass der Liberalismus die Grundlage des Kapitalismus ist. Wirtschaftsliberalismus bedeutet die Loslösung der Wirtschaft von Staat und Volk.

Aufgrund etlicher Kritiken an der Wirtschaftsauffassung des Liberalismus wurden neue Vorstellungen entwickelt, die unter dem Sammelbegriff „Neoliberalismus“ zusammengefasst werden. Eine Form des Neoliberalismus ist der Ordoliberalismus, der zu der heute in Deutschland herrschenden sozialen Marktwirtschaft, in dem der Staat für gewisse Rahmenbedingungen sorgt, führte.

Wir können festhalten, dass der Liberalismus den Grundsätzen unserer Weltanschauung widerspricht. Auch wenn nicht alle Inhalte des Liberalismus falsch sind, stehen seine Grundprinzipien nicht im Einklang mit dem naturwissenschaftlich fundierten Menschenbild. Seine Konsequenzen widersprechen jeglicher ethischer Überlegungen und zerstören unsere Lebensgrundlage. Ein biologisch fundierter Gruppenethos hat generationsübergreifendes Verantwortungsbewusstsein zur Voraussetzung. Nur dann wird der Mensch bereit sein, mit seinen Ressourcen pfleglich umzugehen und eine kooperative Weltgesellschaft der Völker anzustreben.

An die Stelle von Ich-Sucht setzen wir den Gemeinsinn, an die Stelle des Einzelmenschen, das Volk.

 

Der Deutsche Sozialismus

Sein Wortursprung findet sich im Wort socius, was der Genosse, der Gesell bedeutet.

Es wird sich folglich Gedanken über die Ordnung des Zusammenlebens von Menschen gemacht, die sich gesellen. Da wir in unserer Weltanschauung dem Volk den obersten Wert beimessen, machen wir uns Gedanken über die Volksordnung, über die deutsche Volksordnung, also den Deutschen Sozialismus. Diese Volksordnung entspricht der volksbiologischen Realität, ist wissenschaftlich fundiert und erwächst somit aus dem Empfinden des deutschen Volkes. Aufgrund der engen Verwandtschaft innerhalb des Volkes entsteht, gerade in Notzeiten, eine Solidarisierung innerhalb der Mitglieder. Populationsgenetiker und Anthropologen bestätigen die starke Homogenität des deutschen Volkes, Grund dafür ist die Endogamie, also das Heiraten vorzugsweise innerhalb der eigenen Gemeinschaft und ein Phänomen, welches Ahnenverlust genannt wird. Nur in einer erbgesetzlichen Gemeinschaft ist ein natürliches Sozialempfinden für den Nächsten möglich.

Liberale oder Libertäre, wie Gunnar Kaiser, argumentieren, warum sich ein Mensch nun ausgerechnet mit dem eigenen Volk identifizieren sollte. Man könne sich ebenso dem regionalen Fußball- oder Dartverein zugehörig fühlen, welche sich nicht über die Abstammung bestimmen ließe.

Dem halten wir entgegen, dass Gruppenmitgliedschaft vor allem erst einmal durch die Geburt erworben werde. Die Weitergabe des Lebens, die Erziehung des Kindes und die Verteidigung der Gemeinschaft haben wir keinem Fußballverein zu verdanken. Das heranwachsende Kind entwickelt persönliche Beziehungen zu den übrigen Gruppenmitgliedern, erlernt die kulturspezifischen Regeln des Umgangs mit anderen, ferner Sprache, Wertesystem und Brauchtum usw. und identifiziert sich schließlich mit seiner Gemeinschaft. Das Volk, der Stamm, die Sippe und die Familie sind natürlich gewachsene Gemeinschaften. Bekanntlich ist Blut dicker als Wasser und so wird ein Wolf zuerst seinem Rudel helfen, wenn dieses in Konkurrenz mit einem anderen Rudel steht. Bei uns Menschen ist dies ähnlich. Er wird aus Verbundenheit und Treue, seiner Familie beipflichten, wenn diese mit einer anderen in Streit gerät, er wird sich zuerst mit seiner Ortsgemeinschaft identifizieren, anstatt mit einer beliebigen auf der Welt. Wir haben bereits herausgearbeitet, dass der Mensch stammesgeschichtlich ein Kleingruppenwesen und kein Weltbürger ist, dass all seine sozialen Verhaltensweisen in Kleingruppen entwickelt hat. Diese Lokalverbände entwickeln schnell ein Zusammengehörigkeitsgefühl und pflegen vielmehr Beziehungen untereinander. Die bindende Vertrautheit der Gruppenmitglieder basiert darauf, dass sie nach gleichen Normen handeln und sich damit gegenseitig verstehen. Menschengruppen bilden also relativ stabile abgrenzende Einheiten, bei der die Gruppenidentität gewahrt bleibt.

Der Humanethologe I. Eibl-Eibesfeldt stellte fest:
„Traditionelle Gemeinschaften basieren auf Sippenverbänden. Die Familien, die die Kristallisationspunkte der Gemeinschaft darstellen, sind untereinander durch Bande der Blutsverwandtschaft verknüpft. […]. Die menschlichen Gemeinschaften grenzen sich in Gruppen verschiedener Größe (Lokalgruppen, Stämme, Nationen) als territoriale Einheiten gegen andere ab.“
(4, S. 411)

Der Humanethologe Gerhard Medicus stellt fest, dass Soziale Säuger sich so verhielten, als gebe es drei Kategorien von Artgenossen, nämlich 1. die Familie, 2. die eigene soziale Gruppe oder den eigenen Stamm, diese hätte kulturgeschichtlich eine Erweiterung erfahren und beziehe sich in Hochkulturen vielfach auf Ethnien und Staaten und 3. den Gruppenfremden. Darwin und Eibl-Eibesfeldt sähen in sozialen Gruppen stammesgeschichtlich erweiterte Familien. In sozialen Gruppen spiele die Verwandtschaftshilfe und Kooperation zwischen Verwandten eine große Rolle, und es hätte offensichtlich einen Anpassungswert, diese Gruppe gegen entfernter Verwandte bzw. Fremde abzugrenzen. (3, S. 178)

Der Deutsche Sozialismus hat auch eine lange Tradition in unserem Volk. Angefangen bei dem germanischen Eigentumsrecht, welches ein soziales Ordnungssystem auf stammesgemeinschaftlicher Ebene war, lässt sich literarisch der Anfang bei dem deutschen Philosophen Johann Gottlieb Fichte mit seinem Buch „Der geschlossene Handelsstaat“ (1800) ausmachen und geht bis hin zu Otto Fürst von Bismarcks (1815- 1898) Sozialgesetzgebungen, die bis in die Gegenwart hinein reformiert und ergänzt werden.

– Der Deutsche Sozialismus will den Aufbau einer gerechten Ordnung innerhalb der Völkischen Gemeinschaft, in der jeder Deutsche nach Leistung und Können für die Gesamtheit seinen Platz einnimmt. Leitspruch ist: „Jedem das Seine“!

Unser Deutscher Sozialismus ist deshalb als systematische Neuordnung aller Bereiche des politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens zu betrachten. Er ist die Lehre des Zusammenlebens und der Solidarität mit und für unser Volk.

 

Staatsauffassung

„Das Volk steht über dem Staat!“ ist das oberste Gebot aller politischen Maßnahmen und Entscheidungen.

Als Erstes steht die Erkenntnis, dass das Volk und die Nation lebensgesetzlich sind. Das biologisch bedingte Zusammengehörigkeitsgefühl ist stärker als jede leere Ideologie oder die Solidarität zu einem multiethnischen Sportverein.

Bei uns besitzt der Staat die Hoheitsrechte, wobei die Lebensinteressen des Volkes über den Parteien und Ständen stehen. Der Staat ist ein reines Organisationsgebilde, welcher mit seinen legislativen und exekutiven Möglichkeiten in erster Linie dem Volke zu dienen hat.

Ganz im Sinne Eibl-Eibesfeldt, der schrieb:

„[…] den Staat als Verwahrer von Werten brauchen und eine weltumspannende Verbrüderung sich nur in einer pluralistischen Welt verschiedener Vaterländer entwickeln kann, es sei denn, man bejahe die Diktatur einer Weltherrschaft.“ (4, S. 966)

 

Gemeinschaftsauffassung

Die Interessen der Allgemeinheit müssen den Vorrang vor den Rechten des Einzelmenschen haben! Der Deutsche Sozialismus ist die Anschauung, dass die Gemeinschaft den wichtigsten Wert verkörpert, der Einzelne ist Teil dieser Gemeinschaft und soll nach seinen Fähigkeiten seinen Platz in der Gemeinschaft finden und einnehmen. Jede soziale Ordnung setzt jedoch einen Bewertungsmaßstab voraus, in unserer Gemeinschaftsordnung stellt dies das Leistungsprinzip dar, bei der sich ein Volksangehöriger nur nach seinen Leistungen und Taten für sein Volk Anerkennung verschaffen kann. Umgekehrt haben selbstverständlich auch die Gemeinschaft und der Staat eine Verantwortung gegenüber dem Einzelnen. Gemeinnutz geht vor Eigennutz – vom ich zum WIR!

Der angeborene Gefühlsbezug zum Nächsten ist die Voraussetzung für das soziale Verständnis.
So fordern wir eine Völkische Gemeinschaft statt einer Ellenbogengesellschaft!

In unserer Gemeinschaftsordnung hat das Individuum die größtmögliche Freiheit, aufgrund der Arbeitsteilung kann sich das einzelne Mitglied des Volkes ganz und gar auf die Ausprägung seiner Fähigkeiten konzentrieren, von dem dann wieder andere Mitglieder der Gemeinschaft profitieren. Das ermöglicht eine effizientere Ausnutzung von Produktionsfaktoren wie Energie, Zeit und Rohstoffe wodurch wiederum Ressourcen frei werden, die anderweitig genutzt werden können zum Beispiel für die Kunst und Kultur. Schlussendlich bedeutet dies auch den höchstmöglichen Grad an Freiheit also der freigewordenen Zeit oder des erhöhten Lebensstandards.

Der Leitspruch „Jedem das Seine“ besagt, dass jeder die gleichen Aufstiegs- und Betätigungsmöglichkeiten erhalten solle = „Chancengleichheit“
Leistung statt Gleichheit!

Aus dem Grundprinzip des Deutschen Sozialismus ergeben sich die Zielstellungen der Sozialpolitik. Die Sozialpolitik ist die Gesamtheit aller Maßnahmen, die die Lebendigkeit des ganzen Volkes erhalten und steigern sollen. Wir vertreten das Sozialprinzip statt des Individualprinzips in der die Sozialpolitik nicht auf den Einzelnen auf, sondern die Gemeinschaft gerichtet ist.

Der Verhaltensforscher I. Eibl-Eibesfeldt schreibt, dass der Mensch als Gruppenwesen dabei das allgemeine Wohl der Gruppe im Auge behalten müsse. Er schlägt vor, von einer primären, quasi familiären Verbundenheit der Gruppe zu sprechen. Wir seien als familiäre Wesen so programmiert, dass wir uns mit anderen auf familiärer Basis identifizieren können, selbst über Symbole. Dank dieser Anlagen, brächten wir es bis zum gefühlsmäßigen Engagement für die Gemeinschaft, den Staat oder das Volk. Schädigt eine Person die Gruppe, die er angehört, dann möge er zwar kurzfristig einen Vorteil erlangen. Verbreitet sich jedoch sein Genom- oder auch nur die Gewohnheit seines rücksichtslosen Auftretens als Tradition- dann mindere das die Eignung der Gruppe.

 

Wirtschaftsauffassung

Die Wirtschaft ist dafür da, dass Volk mit allen notwendigen Gütern abzusichern, die Wirtschaft dient dem Volk und nicht umgekehrt. Nicht Konjunktur und Wirtschaftswachstum haben Grundprinzipien der Wirtschaft zu sein, sondern Bedarfsdeckung, Ressourcenschonung und Qualitätserzeugung.

Wir fordern eine vom Staat geregelte Marktwirtschaft, in der sich markt- und planwirtschaftliche Grundsätze verbinden. Folglich muss der Staat in das freie Spiel der Kräfte eingreifen, um egoistischen und rücksichtslosen Wettbewerb auf Kosten des Volkes zu verhindern, Wettbewerb in einer gelenkten Wirtschaftsordnung ist jedoch zulässig. Der Staat gibt die Zielstellung auf der Grundlage des Deutschen Sozialismus vor, schafft aber das Konkurrenzprinzip nicht ab, denn dies fördert die Schaffenskraft und Weiterentwicklung. Wir erkennen das Privateigentum an, solange es nicht der Gemeinschaft schadet. Das erarbeitete Privateigentum ist wichtig für die Eigeninitiative.

Unsere Wirtschaftsauffassung lässt sich mit einer raumgebundenen Volkswirtschaft beschreiben, in der alle Privat- und Geschäftsbanken zu einer staatlichen Zentralbank zusammengeführt werden, um den Zins- und Zinseszins-Kapitalismus zu zerschlagen. Ebenso sind Versicherungen und Betriebe der allgemeinen Daseinsvorsorge (z. B. Kranken-, Strom- und Wasserversorgung) zu verstaatlichen, um hierbei die Gemeinschaft und nicht die wirtschaftliche Rentabilität in den Mittelpunkt zu stellen. Private mittelständische Betriebe sind als Arbeitgeber zu fördern, ebenso wie Einzel- und Familienbetriebe und die Landwirtschaft im Besonderen. Eine regionale Selbstversorgung mit Grundnahrungsmitteln muss ohne importierte Waren und ohne lange Wege sichergestellt werden.

Die Wirtschaftsauffassung und deren Konsequenzen werden in dem kommenden Artikel genauer beleuchtet werden.

 

Quellen:

1. Rudolf Czernin, Vom Liberalismus zur Anarchie: Dem Sturz ins Chaos begegnen!, Stuttgart: Stocker, 2002
2. Neue Ordnung- Brandrede wider den Liberalismus, 1. Auflage, Verlags- und Medienhaus Hohenberg OHG, 2006
3. Am Zügel der Evolution Band 9, Gerhard Medicus- Was uns Menschen verbindet: Humanethologische Angebote zur Verständigung zwischen Leib- und Seelenwissenschaften, korrigierte und erweiterte 4. Auflage, 2017 , VWB-Verlag für Wissenschaft und Bildung
4. Irenäus Eibl-Eibesfeldt ,,Die Biologie des menschlichen Verhaltens“, 2004, 5. Auflage, Piper Verlag GmbH München
5. Deutschlands neue Idee – Nationales Manifest für Deutschland & Europa von Herbert Schweiger

 

Zum Nachlesen: Teil1, Teil 2, Teil 3, Teil 4





  • An Wilhelm: Verständlich, manch Einer kann an der Ignoranz seiner Mitmenschen schier verzweifeln. Da sieht man, was systematische Gehirnwäsche anrichtet. Mag nach demokratischer Lesart dieser Artikel auch praktisch wertlos sein, weil ihn viel zu wenige Menschen lesen werden, so ist er doch aus der Perspektive der Meritokratie sehr wertvoll – Es kommt nur darauf an, dass ihn die richtigen Leute lesen. Und falls sich irgend ein “Otto Normalbürger” vielleicht einmal zufällig oder aus Neugier auf diese Seite verirrt, so ist es wichtig, dass er auch Beiträge findet, in denen er erfährt, worum es hier geht und die ihm den Eindruck vermitteln, dass er es hier mit intelligenten und gebildeten Menschen zu tun hat.
    Eine Bewegung lebt nicht von Parolen allein, nur wenn sie Pflanzen sind, die auf einem profunde geistigen Nährboden gedeihen, der zu überzeugen vermag, können sie Früchte bringen; Nur dann sind sie mehr als nur hohle Phrasen.

    Irmgard 29.04.2020
    • Hallo Irmgard,
      ich möchte mit meinem Artikel nur die Ignoranten ansprechen und da ist von fruchtbaren Boden in weiter Sicht nichts vorhanden. Verzweifelt bin ich auch nicht, ich werde nur nicht müde, darauf hin zu weisen, das sich unser Volk selbst abschafft. Haben unsere Väter und Großväter dafür gekämpft? Dieses Volk hat ihre Geschichte verstoßen.
      Sie brauchen ein Zeichen, ein Symbol das sie stützt, und an das sie glauben können. Aber eine Vielzahl von kleinen zerstrittenen Parteien ist da auch nicht hilfreich.
      Bis Bald Wilhelm

      Wilhelm 30.04.2020
  • Schade um die Zeit!
    Die der Schreiber dafür geopfert hat. Wie viele Leute lesen solch einen Artikel, das würde mich mal Interessieren. Normalerweise müssten hier tausende von Kommentare stehen, denn das ist die einzige Seite wo du ungehindert schreiben kannst, wenn auch manchmal ein Kommentar auf rätselhafter Weise verschwindet. Wo sind die Interessenten?
    Gleich am Anfang der Ausführung steht der Satz, wir stellen heraus, dass ein Volk die Freiheit, nach eigener Art und Weise selbstbestimmt und unabhängig zu leben verteidigen muss. Ein intelligentes Volk muss sowas von alleine erkennen und aufs schärfste verteidigen, aber was ist bei diesem Volk schon normal? Die meisten leben als ob es kein Morgen gibt, bis sie dann zum Lebensabend eine karge Rente bekommen. Erst dann stellen sie fest, dass sie von den Leuten, die sie gewählt haben, schändlich betrogen wurden. Schaut auf das ehemalige Volk der DDR, sie sind in Scharen dem SED Staat hinterher gelaufen und später war es dann keiner. So wird es auch hier wieder kommen, wenn dann alles perfekt ist, setzt man sich wieder ins gemacht Nest. Sie wollen nicht begreifen was hier in unserem Land abläuft. Gerade in der jetzigen Zeit, wo man in wenigen Tagen wieder den Tag der Befreiung feiert, Befreiung von Haus und Hof und auch vom Leben, müssen sich die Leute doch mal fragen, war das alles so wie in den Medien gezeigt? Hätten unsere Väter und Großväter nicht so lange durch gehalten und für uns gekämpft, dann hätte uns das Elend, welches wir heute haben schon viel früher erreicht. Danke ihr Helden!
    Bis Bald Wilhelm

    Wilhelm 29.04.2020
    • Manchmal werden Kommentare nicht veröffentlicht, da sie nach BRD-Recht strafbar sind.

      admin 29.04.2020
      • Hallo Admin,
        ich habe den SED Staat überlebt, bin oft an der Grenze des Machbaren vorbeigeschrammt. Gerne hätte man mich hinter Gittern gesehen, aber es hat nie gereicht. Ich weis was ich sage und kann das auch alles mit geschichtlichen Hintergründen belegen.
        Meine verschwundenen Kommentare beziehen sich alle, aber auch alle, auf den Volksfremden Glauben, das sagt doch wohl alles.
        Bis Bald Wilhelm

        Wilhelm 01.05.2020
  • All die aufgeführten Ziele und Forderungen des Deutschen Sozialismus kann ich vollumfänglich unterschreiben, trotzdem bleibt es nicht aus, auf die Gefahr hinzuweisen, die droht, wenn man sich mit den Mächtigen dieser Welt anlegt; Adolf Hitler machte es vor und das Resultat war leider die vollständige Vernichtung Deutschlands. Auch John Fitzgerald Kennedy versuchte sich im Kampf gegen gewisse Machtstrukturen, vor allem im privaten Bankensektor und wie sein Leben zu Ende ging, dürfte jedem bekannt sein. Ich will nicht sagen, daß es aufgrund dieser enormen Gefahr nicht richtig sei, nach einem solchen Sozialismus zu streben, aber man sollte sich ihrer bewusst sein und ein breites Spektrum an nötigen Maßnahmen zur Absicherung treffen. In der sogenannten Neuzeit entscheidet sich die Macht einzig und allein durch das Kapital, während früher andere Aspekte im Vordergrund standen. Und wer sich heute mit “dem” Kapital anlegt, zieht in der Regel den kürzeren Halm, so lehrt es die Geschichte.
    Seit Kennedys Ermordung gab es übrigens keinen nennenswerten Versuch mehr, die bis dato uneingeschränkte Macht der Federal Reserve of America anzutasten.
    Kennedys Nachfolger machte all seine Verbesserungen rückgängig und strich sogar den Goldstandard aus den Verträgen.

    Aber da ich nur ein böser Verschwörungstheoretiker bin, wurde Kennedy natürlich nicht wegen seines Engagements für einen amerikanischen Sozialismus ermordet, sondern es war lediglich die Tat eines geistig verwirrten Einzeltäters. Man könnte anführen, daß diese Begebenheiten schon über sechzig Jahre zurückliegen und heute keine Relevanz mehr haben, jedoch… Was hat dann überhaupt eine Relevanz, wenn nicht die großen, geschichtlichen Ereignisse von historischer Tragweite mitsamt ihren oft dramatischen Folgen? Wie sähe Deutschland heute aus, hätte nicht der Neid und Hass unserer Feinde zur totalen Vernichtung geführt? …

    Thomas G. 28.04.2020
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