
„So haben wir in den aktuellen Milchpreisverhandlungen ungeachtet der international negativen Marktwicklungen zu einem Preis abgeschlossen, der die hohen Qualitätsstandards der deutschen Milchindustrie widerspiegelt. Wir zahlen somit mehr, als wir gemäß der Marktlage hätten akzeptieren müssen. Wir gehen davon aus, dass ein angemessener Teil bei den Landwirten ankommt und nicht in der Wertschöpfungskette der Milchindustrie hängen bleibt“
Dies war zwar der erste Erfolg unserer Landwirte, doch schauen viele noch immer mit einem schlechten Gefühl in die Zukunft. Obwohl die Milchpreise entsprechend entlohnt werden, haben die Bauern nach wie vor das Problem, dass Milchprodukte wie Käse oder Joghurt noch immer unter dem Wert verkauft werden. Immerhin gilt Aldi als sogenannter Takttreiber, wenn es um den Milchpreis geht. Supermarktketten wie Rewe, Lidl usw. würden nachziehen, wenn es nötig wäre. Zudem gibt es einen weiteren Haken zwischen Aldi und den Milchbauern. Denn diese Regelung um den akzeptablen Milchpreis hält nur 6 Monate – danach müssen die Bauern erneut um ihre Existenz fürchten.
Unsere nationalrevolutionäre Partei im gemeinsamen Kampf mit den Bauern
In der Vergangenheit hat sich unsere Partei „Der III. Weg“ mehrmals für die Interessen der Bauern eingesetzt. Neben einer Demonstration in Kempten für die regionale Landwirtschaft standen Aktivisten aus dem Raum Allgäu und der Bodensee-Region zusammen vor den Filialen bei Aldi und versuchten mit Flugblättern, die Leute über den Missstand der Bauern aufzuklären – oftmals mit Erfolg. Zudem nahmen viele Aktivisten an den Bauernprotesten teil, um sie vor Ort zu unterstützen. Auch in Zukunft wird unsere nationalrevolutionäre Bewegung nicht tatenlos zusehen, wie das System das Bauernsterben vorantreibt.














Die Schuld am Preisverfall ist aber nicht zuletzt auch beim Verbraucher zu suchen, denn: Wer möchte denn alle Konsumartikel möglichst günstig erwerben? Wer kauft denn einen Liter Milch für 0,50 €, weil das doch so wunderbar günstig ist? Das sind die Verbraucher. Hauptsache, der neue Fernseher kam eintausend Euro und die tägliche Packung Zigaretten darf auch gerne einen Fünfer kosten, das braucht man halt….
Nein, es ist nicht die Lösung, nur auf die Konsumtempel zu zeigen, denn wir haben es alle selbst in der Hand, wieviel uns die Lebensmittel wert sind. Meiner unmaßgeblichen Meinung nach muß ein Liter Milch wenigstens einen Euro kosten, wenn es sich um Weidemilch handelt, gerne 1,20 €. Und es möge jeder einmal den Geschmackstest machen, ich bitte darum! Ihr werdet angenehm überrascht sein und das billige Zeug nie wieder anrühren.
Bei Lebensmitteln zu sparen, ist der falsche Weg; Gutes darf auch etwas kosten.