
Asoziale Arbeitsbedingungen bei Tesla
Elon Musk ist derzeit mehr als umstritten. Viele werfen der rechten Hand von US-Präsident Donald Trump dessen politische Einstellungen vor. Doch daneben gibt es auch durchaus berechtigte und fundierte Kritikpunkte. Im Gegensatz zu Nationalrevolutionären haben Rechtspopulisten kein tiefgehendes Verständnis für die völkische Gemeinschaft. Sie sind vor allem an stimmigen wirtschaftlichen Kernzahlen orientiert, weil sie davon, wie im Falle von Elon Musk, oftmals persönlich profitieren. Liberale und Libertäre behaupten, dass von ihren marktradikalen Gesellschaftsvorstellungen letztlich alle profitieren würden. In Grünheide können derzeit Tausende Gegenteiliges berichten.
Dort steht die moderne, schicke und fortschrittliche „Gigafactory“ von Tesla. Hier werden teure und vermeintlich „klimafreundliche“ E-Autos hergestellt. Alles andere als fortschrittlich, beinahe schon feudal anmutend, sind jedoch offenbar die Arbeitsbedingungen bei Tesla. Gegenüber der „Märkischen Allgemeinen Zeitung“ haben Mitarbeiter anonym ihre Situation geschildert. Zu lesen ist folgendes: „Die Situation ist für viele meiner Kolleginnen und Kollegen nicht mehr tragbar“. So würden Mitarbeiter massiv unter Druck gesetzt, um das Unternehmen „freiwillig“ zu verlassen. Eine andere Kollegin schildert Drohungen: „Wenn ich nicht mache, was mir gesagt wird, wird mir mit rechtlichen Schritten gedroht“. Raucher- und selbst Toilettenpausen seien streng reglementiert. „Komme ich nur eine Minute zu spät, bekomme ich eine Abmahnung vom Supervisor“, so die Tesla-Angestellte. Es gäbe Vorarbeiter, die konkreten Druck auf die Mitarbeiter ausüben würden. Tenor: „Wenn ihr nicht spurt, verklagt euch Tesla auf tausende Euro.“
Arbeitsbedingungen, die krank machen. Ein Experte der International School of Management sagt: „Tesla selbst bestätigt in einem internen Bericht, dass sich im August 2024 17 Prozent der 11.000 Mitarbeiter krankmeldeten, was weit über dem Branchendurchschnitt von 6,1 Prozent liegt. Solche Werte habe ich noch in keinem Unternehmen erlebt.“ Einer Umfrage der IG Metall aus dem vergangenen Jahr zufolge leiden 90 Prozent des Personals unter arbeitsbedingten körperlichen Problemen. Der Experte ist entsetzt: „Das sind Arbeitsbedingungen, die eher an das industrielle Zeitalter des 19. Jahrhunderts erinnern, als der Mensch allenfalls ein Werkzeug war und Arbeitsunfälle bestenfalls als lästige Betriebsstörungen galten.“ Mitarbeiter, die länger krank werden, sind offenbar zur Unterzeichnung von Aufhebungsverträgen gedrängt worden.
Gewerkschaftlicher Widerstand ist bei Tesla ungern gesehen. Da auch der Staat nicht zu Gunsten der Arbeiter interveniert, haben diese nun mit einem Protestbrief auf sich aufmerksam gemacht. Mehr als 3000 Mitarbeiter haben in der Petition Arbeitsüberlastung und chronische Unterbesetzung angeprangert. Tesla selbst hingegen will von den Zuständen im Werk nichts wissen: Einer eigenen Erhebung zufolge seien angeblich 80 Prozent der Mitarbeiter zufrieden.
Raumgebundene Volkswirtschaft statt deregulierter Kapitalismus!
In einer gesunden Volkswirtschaft herrscht ein harmonisches Verhältnis zwischen Unternehmern und Arbeitern. Aus einem Gefühl der Verbundenheit heraus tragen beide Seiten zum Erfolg des Betriebes bei. Im globalen Kapitalismus hingegen, in dem ein Standort nur nach Marktkriterien ausgewählt wird, in dem der Arbeiter nur ein Rädchen einer gewaltigen Maschine ist, herrscht dieses Verhältnis nicht. Stattdessen gibt es Arbeitskampf und Ausbeutung. In der BRD sieht der Staat diesem Treiben nur zu. Er freut sich, dass ausreichend Steuergeld eingetrieben wird. Asoziale Verhältnisse sind, im Großen und Ganzen, kein Grund zum Einschreiten.
Als Deutsche Sozialisten und Nationalrevolutionäre stehen wir auf gegen diese Zustände! Wir wollen soziale Gerechtigkeit für alle Deutschen erreichen. Es kann nicht sein, dass deutsche Arbeiter von fremden Kapitalisten ausgebeutet, ausgenutzt und in ihrer Gesundheit geschädigt werden. Gerade in Fällen notorischer Ausbeuter wie Tesla muss der Staat handeln. In Punkt 2 ihres Programms hat unsere Parteibewegung die wichtigsten Schritte aufgeführt, mit denen die Wirtschaft wieder in den Dienst des Volkes gestellt werden soll. Die Losung heißt: Nationale Arbeitsgemeinschaft statt kapitalistische Ausbeutung und Klassenkampf!














Elon Musk, der „Hero“ vieler sog. Patrioten. In Wahrheit jedoch lediglich ein gnadenloser Ausbeuter!