Nürnberg: Wieder linksextremer Anschlag

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In der Lebkuchenstadt haben in der Nacht auf den 9. November 2021 Linksextremisten wieder einen Anschlag verübt. Getroffen hat es dieses Mal den pompösen Neubau des Nürnberger Justizpalastes. Nach Angaben der Polizei entstand ein Sachschaden von ca. 10.000 Euro. Die fränkischen Autonomen bekannten sich auf der linksterroristischen Plattform Indymedia zu dem Anschlag.

Gegen 01:15 Uhr warfen die Täter, aufgezeichnet von den Überwachungskameras an dem Gebäude, mehrere mit Farbe gefüllte Flaschen gegen die Fassade. Die Flaschen zersplitterten an der Wand des neu gebauten Strafjustizgebäudes in der Fürther Straße 114 und hinterließen mehrere Farbflecke.[1] In dem Bekennerschreiben begründen die Täter den nächtlichen Anschlag mit der Verurteilung ihres Genossen „Jan“. Dieser hatte es tatsächlich vollbracht kontinuierlich Straftaten zu begehen, um einmal von der bundesdeutschen Kuscheljustiz gegen Linke zu einer Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt zu werden.

Linksextreme bedrohten Polizisten – diese zogen sich daraufhin zurück

Am Abend des 26. Juni 2019 bedrängte und bedrohte eine Gruppe Nürnberger Autonomer in Gostenhof eine Gruppe von Polizisten massiv. Die Ordnungskräfte waren zuvor von Anwohnern wegen anhaltender Lärmbelästigung gerufen worden. Die Gruppe von etwa 60 Linken umringte die Polizeibeamten und beschimpfte diese massiv. Neben Parolen wie „Ganz Nürnberg hasst die Polizei“ hat Jan eine weibliche Beamtin als „Bullenschlampe“ beleidigt und ihr mit einer Holzlatte gedroht. Die Beamten gaben skandalöserweise nach und ließen sich von den Linken aus dem Viertel schubsen. Den Sieg über die Polizei feierten die linken Gewalttäter im Anschluss entsprechend lautstark. Der Lärm war nun um ein Vielfaches höher als zuvor. Die Polizei kapitulierte vor dem linken Mob, auf die weiteren Notrufe der Anwohner erfolgte keine Reaktion mehr seitens der Ordnungskräfte.

Neben Jan wurde im Rahmen des juristischen Nachspiels noch ein anderer, 52-jähriger Linksextremist verurteilt. Dieser erhielt eine 10-monatige Bewährungsstrafe und eine Geldbuße von 1500 Euro, während der 34-jährige Jan zu 14 Monaten ohne Bewährung kam.

Sachschaden am neuen Gerichtsgebäude – 10.000 Euro Sachschaden

Wirres Bekennerschreiben

In dem wirren Bekennerschreiben zu dem Anschlag wird die Haftstrafe von knapp über einem Jahr als „unglaublich hohe(n) Haftstrafe“ betitelt. Durch das Urteil werde klar: „Der Staat der deutschen Kapitalistenklasse kämpft selbstverständlich mit aller Brutalität gegen jene, die seine Macht, das kapitalistische System und insbesondere den deutschen Imperialismus in Frage stellen oder gar zu Fall bringen wollen.“ Eine Erklärung, inwiefern der Rückzug der Polizei an dem Abend und die Tatsache, dass lediglich zwei aus dem etwa 60 Personen fassenden Mob verurteilt wurden, ein mit aller Brutalität geführter Kampf sein soll, sucht man natürlich vergebens in dem Pamphlet. Immerhin hatte man an diesen Abend die Polizeieinheiten an der imperialistischen Vereinnahmung des vermüllten Jamnitzer-Platzes gehindert und so vermutlich das kapitalistische System fast zu Fall gebracht.

Während das Gerichtsgebäude einen offensichtlichen Sachschaden erlitten hat, der wohl bereinigt werden kann, bleibt festzustellen, dass die Verfasser des Bekennerschreibens einen offensichtlichen Dachschaden haben. Ob dieser jedoch ebenfalls behoben werden kann, darf bezeifelt werden. In der Regionalpresse hat man es natürlich wieder versäumt, auf den linksextremen Hintergrund des Anschlags hinzuweisen.


[1] https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6013/5068465


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