Bis auf die Putin-Agenten im roten und rechtspopulistischen Lager mitsamt ihrer pazifistischen Lemminge auf den Straßen vor allem im Osten der Republik scheint die Allgemeinheit spätestens seit dem Sturm der Russischen Föderation auf die östlichen Tore Europas im Großen und Ganzen begriffen zu haben: Auch wir sind mittlerweile von den realen Gefahren eines möglichen Krieges bedroht und kommen nicht drumherum, wieder kriegstüchtig zu werden.
In der Ukraine lässt der russische Bär trotz Rückschläge und Gebietsverluste nicht von seiner Beute ab und wirft immer neues Kanonenfutter aus seinem schier unerschöpflichen Menschenreservoir in die Schlacht, auf dem Balkan bringt sich Putins langer Arm in Stellung für einen neuen Krieg und im Nahen Osten eskalieren die notorischen Spannungen zwischen Arabern und Israelis, wo sich vor allem die Herrschenden der BRD besonders für die Interessen des Judenstaates stark machen und damit die Wut der über Jahrzehnte nach Deutschland importierten muslimischen Volksfremden auf sich laden, welche zunehmend zu einem inneren Sicherheitsrisiko werden. Kurz: Die Herrschenden des Systems sehen sich mit wachsenden Spannungen in Europa und dem Nahen Osten allmählich vor den Scherbenhaufen ihrer eigenen Mißwirtschaft und verantwortungslosen Politik gestellt.
So musste BRD-Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) kürzlich in der ZDF-Sendung „Berlin direkt“ einräumen, dass in den 19 Monaten, in denen die Bundeswehr nun schon im Modernisierungsprozess steckt, sich nicht das wieder gut machen lässt, was in 30 Jahren ohne Blockkonfrontation „verbockt“ und „heruntergewirtschaftet“ wurde. Gleichzeitig forderte er einen „Mentalitätswechsel“ der Deutschen hin zur Wehrhaftigkeit und zur Kriegstüchtigkeit. Worte, die man noch vor wenigen Jahren niemals einem Politiker der SPD hätte zuschreiben können, einer Partei, die stets für ein Abrüsten und sorglose Beziehungen zum Kreml stand. Die berechtigte Frage, die sich dabei stellt, ist also: Was sind die patriotisch eingefärbten Aussagen eines Verteidigungsministers wert, der sich in der Vergangenheit mehr um die Grundgesetztreue als um die Vaterlandstreue und den Kampfwert der Truppe sorgte?
Nach wie vor gilt: Kein deutsches Blut für fremde Interessen!
Offenbar nicht viel, denn in seinem Fernsehauftritt stellte Pistorius vor allem eine Herzensangelegenheit der Herrschenden in den Vordergrund: Das gebetsmühlenartig proklamierte „Selbstverteidigungs- und Existenzrecht“ Israels. „Unsere Aufgabe“ sei es, laut Pistorius, „an der Seite Israels zu stehen“ und uneingeschränkt „Ja“ zu sagen zu seinem „Recht“. Kein Wort etwa davon, uneingeschränkt die Lebensrechte des deutschen Volkes verteidigen zu wollen und an der Seite aller europäischen Nationen zu stehen, die Europa als Lebensraum unserer Völker gegen imperialistische Landnahme von außen verteidigen. Und so muss es nicht verwundern, dass wieder einmal deutsche Spezialkräfte der Bundeswehr für Einsätze zum Schutze Israels verheizt werden sollen, für einen außereuropäischen Staat, dessen Existenz oder Nichtexistenz für Deutschland keine Bewandtnis haben sollte. Rund 1000 Soldaten samt Schiffe, Flugzeuge und Hubschrauber wurden bereits in die Region verlegt, um diese auf anstehende militärische Spezialoperationen, etwa zur Geiselbefreiung, vorzubereiten. Sollen für solcherlei Kommandounternehmen zum Schutze jüdischen Lebens am Ende also Deutschlands Wehr- und Kriegstüchtigkeit verbessert werden?
Als revolutionäre Nationalisten stellen wir uns weiterhin klar gegen den Gedanken, unser Blut für fremde Interessen zu opfern und fordern zwar auch eine massive Aufrüstung und Modernisierung des deutschen Heeres sowie die Herstellung der Kriegstüchtigkeit Deutschlands, aber allein zum Schutze unserer Heimat und zur Durchsetzung deutscher und europäischer Lebensinteressen – siehe auch Punkt 8 des Parteiprogramms von „Der III. Weg“. Unser Blick muss sich vor allem gen Osten richten, von wo immer lauter die Kriegsdrohungen gegen das übrige Europa aus Moskau herüberschallen. Und natürlich werden auch die Spannungen innerhalb Europas zunehmen, je mehr man fremde außereuropäische Konflikte durch die verheerende Einwanderungspolitik importiert oder den fünften Kolonnen Moskaus das Feld überlässt, die Europas gemeinsame Sicherheitsinteressen hintertreiben. Es bewahrheitet sich einmal mehr die berühmte Weisheit des römisch-antiken Politikers und Konsuls Marcus Tullius Ciceros: „Si vis pacem para bellum“ – „Wenn du den Frieden willst, so rüste zum Krieg.“













