Ticker: Wir tragen das Licht für Dresden 2020

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  • 27.01.2020 05:00Kurze Zusammenfassung

    In den letzten 39 Stunden überwanden Aktivisten unserer Partei "Der III. Weg" in 5 Etappen insgesamt 161 Kilometer zu Fuß. So brachten sie ohne Zwischenfälle das Licht für Dresden von Fulda nach Bamberg und meldeten dort den zentralen Gedenktag für alle Bombenopfer 2020 an. Ein großer Dank an die Organisatoren der diesjährigen Aktion "Wir tragen das Licht für Dresden weiter" und vor allem an die 48 Läufer, die in den kalten Tagen und Nächten des Januars für die Erinnerung im Einsatz waren.

    Weitere Informationen zu Treffpunkt, Redner, Auflagen etc. bezüglich der Gedenkdemonstration am 15. Februar 2020 in Bamberg folgen auf unserer Netzseite.

    Wir hoffen, dass unsere Leser wieder gespannt im Liveticker mitgefiebert haben und dass wir möglichst viele davon auch am 15. Februar in Bamberg antreffen können. Zumindest wünschen wir allen einen guten Start in die neue Woche und schließen unseren Ticker mit einem Zitat von Julius Langbehn: "Das Licht erleuchtet zugleich sich selbst und die Dunkelheit."

    Anfang bis Ende

  • 27.01.2020 04:51Ziel erreicht!

    Um genau 04:45 Uhr konnte die Läufergruppe der 5. Etappe die Anmeldung für die Gedenkdemonstration "Ein Licht für Dresden" im Jahr 2020 bei der Stadt Bamberg zustellen.

    Als Abschluss wurden noch Kerzen an einer Ehrentafel am alten Bamberger Rathaus entzündet. Die Gruppe hat auf rund 4 Stunden 20 km bewältigt und der älteste Mitläufer dieser Etappentruppe ist 66 Jahre alt.

    Auch diese Gruppe kann nun verdient nach Hause fahren und wir alle sehen uns spätestens am 15. Februar 2020 zur Gedenkdemonstration "Ein Licht für Dresden" im oberfränkischen Bamberg.

    Rathaus Bamberg
    Rathaus Bamberg
    Rathaus Bamberg

  • 27.01.2020 04:05Marsch durch Bamberg

    Durch stille Straßen hindurch schlängelt sich der Weg unserer Aktivisten. Marsch durch Bamberg


  • 27.01.2020 03:30Durch die Universitätsstadt Bamberg

    Gerade haben die Akivisten Bamberg erreicht. Die Alliierten verschonten auch diese Stadt nicht. Am 22. Februar 1945 wurde die Stadt konzentriert angegriffen, wobei 162 Todesopfer allein im Innenstadtbereich verzeichnet wurden. Die Bomben fielen hauptsächlich in den Gebieten Obstmarkt, Lange Straße, Grüner Markt, Keßlerstraße, Marienplatz, Josefstraße, Klosterstraße, Gertraudenstraße, Hainstraße und Priesterseminar. Am selben Tag wurden auch Bunker angegriffen, in denen sich Schutzsuchende verbarrikadierten. Im Stephansberg-Bunker wurde dabei die Bunkerdecke durchschlagen und 54 Personen fanden einen grausamen Tod. Der unterhalb der Erlöserkirche liegende Bunker wurde ebenfalls bombardiert. Nur durch ein Wunder überlebten die sich darin befindlichen, etwa 500 Schutzsuchenden. Insgesamt gab es auf den gesamten Zweiten Weltkrieg bezogen, mindestens 316 Bombenopfer in Bamberg zu beklagen. Zwei Drittel aller Gebäude waren beschädigt und 6.800 verloren dadurch ihr Obdach.

    Auch die Bombenopfer von Bamberg werden nicht von uns vergessen und das Licht für Dresden leuchtet auch für sie!

    Bamberg Ortsschild

  • 27.01.2020 02:50Die nächste Ortschaft erreicht

    Zügig geht es voran Richtung Bamberg. Gerade sind unsere Lichtträger in Memmelsdorf angekommen. Memmelsdorf Unterfranken Ortsschild


  • 27.01.2020 02:10Rast in Merkendorf

    Die ersten Kilometer liegen hinter unseren Lichtträgern. In Merkendorf nutzen sie die Gelegenheit um am dortigen Kriegerdenkmal kurz zu verschnaufen und dort inne zu halten. Selbstverständlich werden auch hier wieder Lichter hinterlassen.

    Denkmal in Merkendorf
    Kriegerdenkmal Merkendorf Unterfranken

  • 27.01.2020 01:12Übersichtskarte nach 4. Etappe

    Wie lange die Reise noch geht und vor allem wohin, das verraten wir euch natürlich jetzt noch nicht. Aber eine kurze Übersicht in welche Richtung das Licht für Dresden weiterzieht, findet ihr in dieser Karte: Etappe 1 bis 4


  • 27.01.2020 01:00Die 5. Etappe hat begonnen

    Über Stock und Stein wird das Licht für Dresden nun weiter getragen. Nur das Licht selbst und die Lampen der Lichtträger erhellen das Dunkel der Nacht. In der Nacht


  • 27.01.2020 00:48Übergabe nach Mitternacht

    Nun fand östlich von Sassendorf die 4. Übergabe der Erinnerungsaktion statt. Das Licht ging an eine große Läufergruppe bestehend aus Mitgliedern der Stützpunkte Ostbayern, Mainfranken, Oberfranken und Nürnberg-Fürth über. Ein sportlicher Aktivist aus Oberfranken hatte noch nicht genug und schloss sich gleich der nächsten Etappe mit an.

    Die 4. Etappe war insgesamt 48 km lang und die Läufer waren hierbei knapp 12 Stunden unterwegs.

    Übergabe an 5. Truppe

  • 26.01.2020 22:30Zeitzeuge der Freiburger Bombennacht

    Während unsere Lichtträger im Dunkel der Nacht weiterziehen, können wir uns Schilderungen eines Zeitzeugen der Freiburger Bombennacht anschauen:


  • 26.01.2020 21:49Höhenkamm erreicht

    Unsere Lichtträger haben Schell hinter sich gelassen, Rattelsdorf erreicht und weitere 110 Höhenmeter überwunden. Nun geht es schnellen Schrittes weiter. Um etwa 0:30 Uhr ist die Übergabe an die nächste Wandertruppe. Rattelsdorf Franken


  • 26.01.2020 20:34Momentaner Standpunkt: Reckendorf

    Sportlich und motiviert meistert die Wandertruppe Streckenpunkt für Streckenpunkt und hat gerade Reckendorf erreicht. Am dortigen Kriegerdenkmal wird ein kurzer Halt eingelegt und sich wieder vergewissert, warum man an diesem Tag nicht in der warmen Stube sitzt, sondern mit einer Laterne durch die Heimat zieht. Denkmal in Reckendorf Franken


  • 26.01.2020 19:45Zeitzeugin Ute Lutze zum Bombenterror in Dresden


  • 26.01.2020 19:06200 Höhenmeter überwunden

    Nach einen schnellen Aufstieg über 200 Höhenmeter ist die Gruppe auf dem Veitenstein. Nun war kurz Zeit für ein Gruppenfoto und eine kleine Verschnaufpause. Doch gleich geht es ostwärts weiter.
    Gruppenfoto Der Dritte Weg


  • 26.01.2020 18:24Ehre den Vorderen

    Es ist bereits dunkel und Lußberg wurde erreicht. Am Ehrenmal hält die Wandertruppe kurz inne, bevor der Marsch fortgesetzt wird. Denkmal Lußberg Unterfranken


  • 26.01.2020 17:50Zeitzeugenbericht über den Luftterror in Leipzig

    Ein Bericht von Regina Mathees über den Luftangriff am 4. Dezember 1943

    Am Vormittag des 03.12.1943 brachte mich meine Mutti von unserer Wohnung zu meinen Großeltern nach Connewitz. Ich war als Kind sehr oft bei meinen Großeltern, da meine Eltern ein Geschäft hatten und sich viel um geschäftliche Dinge kümmern mussten. Bei meinen Großeltern fühlte ich mich auch geborgen. Immer wenn ich zu meinen Großeltern nach Connewitz kam, fand oft Alarm statt, so daß ich den Namen erhielt „Alarm-Regina". Wir liefen von Gohlis nach Connewitz - am Alten Rathaus vorbei. Meine Mutter erklärte mir kindgerecht die Bedeutung und Geschichte der Alten Handelsbörse und der Alten Waage. Niemals hätte ich gedacht, daß wenige Stunden später diese herrlichen Bauwerke arg betroffen wurden. Meine Mutti erzählte mir dies später. Meine Großeltern freuten sich über mein Kommen und waren fest überzeugt, daß mein Name "Alarm-Regina" an diesem Tage nicht angebracht sei. Trotzdem erklärte ich, daß ich Angst vor den Fliegern und Bomben hätte. Meine Großmutter spielte Klavier und ich beschäftigte mich mit einem Malbuch. Eine Atmosphäre geprägt von Gemütlichkeit und Geborgengeit. Nachdem mir am Abend eine Geschichte vorgelesen wurde, begab ich mich ins Bett. Früh - so erinnere ich mich - heulten die Sirenen, und ich wurde aus dem Schlaf gerissen. Ich war so müde und begann zu weinen. Liebevoll trösteten mich meine Großeltern, drängten jedoch darauf, daß wir in den Keller kamen. Die Einschläge krachten und wir sahen auf dem Weg in den Keller, daß das Hinterhaus in Flammen stand. Ich schrie auf, war verzweifelt und zitterte am ganzen Körper. Wenn ich heute die Augen schließe, kann ich mich genau an diese Situation erinnern. Mein Großvater und noch weitere Bewohner des Hauses liefen zum brennenden Hinterhaus, um zu helfen. Ich wurde von meiner Großmutterin den Keller getragen. Sie tröstete mich aufopfernd - ich war aber todmüde, abgespannt und erschöpft im Innersten. Ich konnte dies alles nicht begreifen. Ich wimmerte nach meiner Freundin. Über und über schmutzig, weinend und hilflos wurde meine Freundin von meinem Großvater in den Keller gebracht. Ich war überglücklich - aber ihre Eltern waren nicht da. Wo waren diese? Später erfuhr ich, daß sie ums Leben gekommen waren. Eine Tragödie, die ich als Kind noch nicht erfassen konnte. In unserem Kellerraum sprachen wir uns gegenseitig Mut zu, klammerten uns fest aneinander und fingen aus Verzweiflung an Lieder zu singen. Meine Freundin Susanne hatte eine wunderschöne Stimme. Ich erinnere mich noch an das eine Lied - "Maikäfer flieg, dein Vater ist im Krieg, deine Mutter ist im Pommerland, Pommerland ist abgebrannt - Maikäfer flieg". Wir sangen immer und immer wieder das Lied - ohne die inhaltliche Bedeutung zu begreifen.

    Aufnahme Zerstörung Leipzig

    Als der Alarm vorbei war, brachte meine Großmutter mich und meine Freundin Susanne ins Bett. Wir hatten den großen Vorzug, uns in das Bett legen zu können; im Gegensatz zu den Unglücklichen, die an diesem Tage alles verloren hatten. Ich schreibe diesen Bericht aus der Sicht meiner Kindheit; möchte nichts hinzufügen und ändern. Ich habe diese Stunden so erlebt. Ein Trauma meiner Kindheit. Meine Mutti kam am 5. Dezember 1943 zu meinen Großeltern - abgekämpft und voller Angst um uns. Sie erzählte über die grauenhafte Verwüstung in der Stadt, von Obdachlosen und Kindern, die nach ihren Eltern riefen. Meine Freundin ging mit uns nach Hause. Auf dem Nachhauseweg erblickten wir Schutt und Trümmer. Es fuhr keine Straßenbahn. Meine Mutter bemühte sich uns durch Erzählen von lustigen Geschichten von der Grauenhaftigkeit abzulenken. Es war ihr aber nicht gelungen: Wir weinten, weinten und weinten. Wenn auch 60 Jahre vergangen sind, niemals werde ich diese furchtbare Tragödie vergessen. Meine Freundin Susanne verzog im Februar 1944 mit ihren Verwandten nach Dresden. Sie kam dort bei dem Bombenangriff am 13.Februar 1945 ums Leben.


  • 26.01.2020 17:24Das Licht im Dunkeln

    Die Nacht bricht langsam an. Unsere Lichtträger befinden sich südlich von Kirchlauter. Das Licht der Erinnerung erstrahlt hell und klar.

    Kirchlauter Licht für Dresden
    Licht durchdringt die Nacht

  • 26.01.2020 16:53Zeitzeugenberichte über die Zerstörung Kassels

    „Wir wollten uns gerade zum Abendessen setzen, als die Sirene ertönte. Haben dann unsere bereitstehenden Koffer mit in den Keller genommen. Wasser und Sand waren anscheinend in genügender Menge da und eigentlich nahm man ja an, daß es nicht so ernst werden würde. Im Keller waren alle Hausbewohner und unser Lehrmädchen und ein Soldat. Die Leute waren eigentlich ruhig. Als gar nicht eine Schießpause eintrat, wurden sie ängstlich. (...) Als die Männer (Kriegsversehrte und Greise, die man an der Front nicht mehr brauchen konnte) zum Fenster raus sahen, stellten sie fest, daß bereits die ganze Altstadt ein Flammenmeer war. Inzwischen hatten die Räume über dem Keller Feuer gefangen, das sich nach unten durchfraß. Man beschloß, den Keller zu verlassen, um nicht zu ersticken. (...) Meine Tochter mit ihrer Freundin machte den Anfang. Sie sollten zum Martinsplatz laufen, wo sie noch genügend Luft fanden. Wir sahen sie dann noch aus dem Hausflur zur Kasernenstraße hineilen, unter ihren nassen Decken. Und das war das Letzte, was wir von ihnen noch gesehen haben. (...) Jetzt bin ich mit meinem Mann alleine, es war unsere einzige Tochter" - Frau K. Ottilie aus Kassel

    „Als wir den Keller betraten, öffneten sich die Schleusen der Hölle über dem Himmel in Kassel. Ohne Pause hörte man es zischen, pfeifen, gurgeln, brausen, krachen, donnern... Die einzige Sorge, die mich bewegte, war die, wie kommen wir von hier aus ins Freie? Im Keller hätten wir unweigerlich verschmoren müssen. Ein vierjähriges Mädchen fing laut an zu beten und rief ihr verstorbenes Brüderchen an: Rudolf, du bist im Himmel, du mußt uns retten!" - Herr Anton Sch. aus Kassel

    Zerstörtes Kassel

    Rund 400.000 Bomben fielen im Oktober 1943 in nur wenigen Minuten auf die nordhessische Großstadt. Tausende Menschen starben und eine der größten Fachwerkstädte Europas geht im Feuersturm unter.


  • 26.01.2020 16:29Kurze Rast in Köslau

    Nach dem Marsch über den Rennweg erreichten die Lichtträger gerade Köslau. Das dortige Ehrenmal gibt Möglichkeit kurz inne zu halten. Doch gleich geht es frischen Schrittes weiter auf der geplanten Route. Es liegen noch einige Kilometer vor der Übergabe, die erst in der Nacht stattfinden wird. Krieger Denkmal in Köslau Unterfranken


  • 26.01.2020 15:54Neblig gehts voran

    Über den Rennweg geht es strammen Schrittes vorwärts, die kleine Ortschaft Bühl taucht aus dem Nebel auf. Bühl in Unterfranken


  • 26.01.2020 15:19Kleine Zusammenfassung

    Eine kleine bildliche Zusammenfassung der diesjährigen Aktion bis zum jetzigen Zeitpunkt. Wir tragen das Licht für Dresden weiter


  • 26.01.2020 14:50Zeitzeugenbericht: Ernst Schmitt über die Zerstörung Münchens

    "Über 70 Jahre ist es her, daß ich als 14-Jähriger die Zerstörung der Stadt durch die alliierten Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg miterlebt habe. Bis heute wecken Bilder von Verwüstungen, die durch Erdbeben oder andere Naturgewalten verursacht werden, diese Erinnerungen in mir. In meinem Alter von über 80 Jahren war es mir ein Bedürfnis, diese schrecklichen Kriegserlebnisse niederzuschreiben. Ich lebte damals allein mit meiner Mutter Karolina Heymann in der Baumstraße im sogenannten Glockenbachviertel. Nach dem verheerenden Angriff vom 25. April 1944 ging das Leben weiter - auch für mich als 14-jährigen Bauzeichner-Lehrling. Als sich der ätzende Rauch der Brände verzogen hatte, half ich mit, das vom Phosphor beschmutzte Treppenhaus zu säubern. Dann machte ich mich auf den Weg zu meiner Firma, obwohl meine Mutter wegen meiner Übermüdung besorgt war. Der Weg führte mitten durch die Münchner Innenstadt.

    Trotz eines Tuches, das ich schützend vor mein Gesicht hielt, brannten und tränten mir die Augen. Noch immer qualmte beißender Rauch aus verkohlten Trümmern, die einmal hohe Häuser gewesen waren. Leute standen verzweifelt vor dem Hab und Gut, das sie aus den brennenden Wohnungen hatten retten können. Überall daßelbe Schreckensbild: Häuser beiderseits der Straße standen in Flammen. Da und dort krachte und zischte es von Mauern, die einstürzten, und von brennenden Balken, die herabfielen.

    „Wo bleibst du denn?", begrüßten mich die anderen Lehrlinge vor der Firma. „Bei uns ist eine Bombe reingefallen. Hab' mitgelöscht", antwortete ich. Bedeutungsvoll zeigten sie auf das ebenfalls zerstörte Firmengebäude. Später wurde die Zentrale in die Villa des Chefs verlegt. Jeden Tag fuhr ich mit dem Fahrrad auf Vollgummireifen dort hin, denn wegen der vielen Glassplitter auf den Straßen wäre man mit dem Flicken normaler Reifen nie fertig geworden.

    "Raus hier! Feuer!" Fast täglich hatten wir Fliegeralarm. Die Heultöne drangen tief in meine Seele. Ich zitterte am ganzen Körper. Einmal suchte ich noch schneller als sonst den Schutzraum auf, von außen drang ohrenbetäubender Lärm herein. Meine Nerven flatterten. Ich hielt es nicht mehr aus und schrie nur noch. Oft hatte ich Angst um meine Mutter. Der Hauptbahnhof wurde von Bombardements schwer getroffen, in der Nähe arbeitete sie. Aber ein Durchkommen war nach den Angriffen meist unmöglich, lichterloh brannten die Häuser beiderseits der Straße. Einmal ging ich mit meinem Freund Edi nach einem Angriff an der Gulaschkanone „Essen fassen"

    Plötzlich erschien meine Mutter - aber wie! Sie war vollkommen erschöpft und gezeichnet vom Erlebten. Überglücklich lief ich ihr entgegen und fiel ihr in die Arme. „Schrecklich", sagte sie. "Ich kann kaum glauben, daß ich noch am Leben bin." Sie hatte sich während des Angriffs im Schutzkeller des Geschäfts versteckt. Irgendwann hatte jemand gerufen: „Raus hier! Feuer!" Doch oben erwartete sie ein Flammenmeer. „Die Stoffe, die wertvollen Stoffe", sagte sie, „alles brannte und qualmte." Später sollte das Geschäft nach Gräfelfing südwestlich von München verlegt werden, bis dahin war sie beurlaubt. Außer einem Tag in der Woche, an dem ich die Berufsschule besuchen musste, verbrachte ich trotz der schrecklichen Erinnerungen einen schönen Feriensommer. Sogar die Flieger ließen uns in Ruhe.

    Bombenkrieg gegen München

    Die Bomber kamen wieder Am liebsten ging ich mit meiner Mutter, der Nachbarin und meinem Freund Edi zum Baden an die Isar. Schon beim Hinweg, der von zerbombten Häusern gesäumt war, genehmigten wir uns in der Eisdiele am Badeplatz ein Eis. Dann breiteten wir unsere Badetücher am Ufer der Isar aus. Dann zogen wir nach Gräfelfing um. Statt an der Isar ging ich nun in der Würm zum Baden. Doch auch dorthin kamen im Januar 1945 die Bomber wieder. Unser neues Haus wurde getroffen. Um dort wieder wohnen zu können, brauchte man Leute, die den Schutt wegräumten und das Dach deckten. Der Besitzer ließ seine Beziehungen spielen. (…)

    „Alles wird bald ein Ende haben", sagte auch meine Mutter. „Aber vorher machen wir noch einen Wochenendausflug" Damit meinte sie eine Hamsterfahrt in die Hallertau, nördlich von München. Auf den Bauerhöfen dort wollten wir Lebensmittel kaufen. Als wir uns zum Aussteigen fertig machten, hielt der Zug kurz vor Wolnzach auf offener Strecke an. „Tiefflieger", schrien die Menschen. Auch wir stürzten uns samt Gepäck den steilen Hang hinunter und eilten in den nahen Wald. So schnell die Flieger da waren, waren sie auch wieder weg. Hinterlassen hatten sie einen zerschossenen Zug."


  • 26.01.2020 14:49Dem Südwesten entgegen

    Auf dem Hochweg geht es schnellen Schrittes durch den Wald in südwestlicher Richtung. Hochmotiviert trägt die Wandertruppe das Licht für Dresden durch Unterfranken. Über den Hochweg bei Ostdorf


  • 26.01.2020 14:20Steil durch den Wald

    Nach Ostheim geht es über einen steilen Anstieg durch den Wald auf den Hochweg.

    Auf zum Hochweg
    Vorwärts für die Erinnerung

  • 26.01.2020 13:26Zügig gehts voran

    Die frische Truppe legt gleich schnell los. Hofheim wurde in südlicher Richtung verlassen und Ostheim wurde schnell erreicht. Nach den Ortschaften wird die Route bald wieder natürlicher und somit unebener.

    Frische Truppe
    Ostheim in Unterfranken

  • 26.01.2020 13:08Übersichtskarte nach der dritten Übergabe

    Auch nach dieser Übergabe haben wir für unsere Leser wieder eine grobe Übersichtskarte. Übersichtskarte 3


  • 26.01.2020 12:58Die 4. Wandertruppe übernimmt

    In insgesamt 4 Stunden und 57 Minuten legte die dritte Wandertruppe 27 km zurück. Am Kriegerehrenmal in Hofheim am Marktplatz wurde nun das Licht an die nächste Läufegruppe übergeben. Diese besteht aus Mitgliedern der Stützpunkte Thüringer Wald, Westerwald und fränkischen Stützpunkten.

    Kriegerdenkmal
    Übergabe Franken

  • 26.01.2020 12:07Nur noch wenige Schritte bis zur Übergabe

    Unsere Lichtträger sind nun an der Zielortschaft, Hofheim in Unterfranken angekommen. Nun geht es zum Treffpunkt, wo bereits die nächste Truppe wartet, um das Licht für Dresden entgegen zunehmen. Hofheim Unterfranken


  • 26.01.2020 11:36Die 3. Übergabe rückt näher

    Schnell geht es voran. Nach gerade einmal fünfeinhalb Stunden ist das Ziel schon greifbar nah. Nur noch 2,7 km bis zur nächsten Übergabe. Weiter geht es über unterfränkische Felder. Feld in Unterfranken


  • 26.01.2020 10:56Ehre den Toten – Rast in Happertshausen

    Auch in Happertshausen nutzten die Lichtträger der Stützpunkte Vogtland und München/Oberbayern ein Denkmal für eine kurze Rast. Selbstverständlich nicht ohne den Toten unseres Volkes die Ehre zu erweisen und vor Ort inne zu halten.

    Das Wetter ist kühl aber durchaus für diese Jahreszeit angenehm und trocken. Der weitere Weg wird jetzt wieder aufgenommen.

    Denkmal Happertshausen

  • 26.01.2020 10:25Friedrich-Rückert-Weg

    Da kamen gute Erinnerungen in den Sinn, als unser Stadtrat aus Plauen, Tony Gentsch die Wegtafel erblickte. Zur Stadtratswahl in Plauen holte "Der III. Weg" im Wahllokal 25 ganze 11,96 Prozent. Was beides miteinander zu tun hat? Das Wahllokal 25 befand sich in der Oberschule Friedrich Rückert und auch ein Teil der heutigen Wegstrecke ziert den Namen des deutschen Dichters.

    In diesem Sinne ein kleines Zitat von Friedrich Rückert: Wie groß für dich du seist, vorm Ganzen bist du nichtig. Doch als des Ganzen Glied, bist du als kleinstes wichtig."


    Friedrich Rückert Weg

  • 26.01.2020 09:14Kurze Rast auf halbem Wege

    Sportlich ist unsere 3. Wandertruppe unterwegs. Knapp die Hälfte haben sie schon hinter sich gebracht. In Oberlauringen werden gerade Kerzen an einem Kriegerdenkmal aufgestellt und eine Schweigeminute abgehalten. Ehre Ihrem Andenken!

    Kriegerdenkmal Oberlauringen
    Der Dritte Weg Oberlauringen

  • 26.01.2020 07:15Die prozentual am stärksten zerstörte deutsche Stadt

    Düren in Nordrhein-Westfalen hat heute knapp 91.000 Einwohner. Der 16. November 1944 war wohl Dürens schwärzester Tag in der Geschichte. Am frühen Nachmittag begann im Rahmen der Operation Queen ein verheerender Großangriff des britischen Bomber Command und der strategischen Luftstreitmacht der Royal Air Force. Mit 1.122 Flugzeugen und 5.736 Tonnen Bomben im Gepäck flogen die Terrorbomber an. Innerhalb von 20 Minuten verwüsteten die Alliierten die Städte Düren, Jülich und Heinsberg total

    Der 20-minütige Angriff brachte über 3.100 Menschen den Tod und hinterließ eine Ruinenlandschaft. Am 19. November wurde auf Anordnung des Reichsverteidgungskommissars die Stadt komplett geräumt. Düren geht als die Stadt in die Geschichte des alliierten Bombenterrors ein, die im Bezug auf zerstörten Wohnraum am härtesten getroffen wurde. Ganze 99 Prozent der Stadt wurden zerstört.


  • 26.01.2020 06:40Aktuelle Impression

    Der Lichtträger vergewissert sich wo genau die Truppe ist - in Kleinwenkheim im Kreis Bad Kissingen. Kleinwenkheim Ortschild


  • 26.01.2020 06:25Übersichtskarte nach 2. Übergabe

    Hier sieht man den bisherigen Erfolg unserer Lichtträger. Die Reise wird munter fortgeführt. Übersichtskarte 2


  • 26.01.2020 06:20Übergabe an dritte Wandertruppe

    Die winterliche Dunkelheit liegt noch über dem Land und 8 Stunden Fußmarsch liegen hinter unserer zweiten Wandertruppe. Diese legte insgesamt 34 km zurück und bestand aus 10 Aktivisten der Stützpunkt Berlin/Brandenburg und Mittelland im Alter von 17 bis 68 Jahren.

    Die nächste Gruppe, darunter unser Stadt- und Kreisrat Tony Gentsch, wartete in Fridritt bereits, um das Licht der Erinnerung entgegen zunehmen und weiter durch unser Vaterland zu tragen.

    Übergabe 2 Licht für Dresden

  • 26.01.2020 00:58Denkmal in Wegfurt besucht

    Die Lichtträger machen gerade halt bei einem Denkmal in Wegfurt und verharren innig am Ehrenmal. In der stillen Dunkelheit bei kühlem Wetter wirkt ein Gedenken an einem solchen Mahnmal noch intensiver. Die Kerzen brennen und erleuchten die Namen der gefallenen Söhne unseres Volkes. Das Licht für Dresden zieht weiter in die kalte Winternacht. Denkmal Wegfurt Friedhof


  • 26.01.2020 00:2310 km nach rund 2 Stunden

    Mitternacht ist bereits vorbei. Sportlich schreitet die Wandertruppe voran, das Licht der Erinnerung stets dabei. Gut 10 km wurden nun schon zurückgelegt und demnächst wird der örtliche Friedhof in Wegfurt angesteuert, um am dortigen Denkmal inne zu halten und den Toten unseres Volkes zu gedenken. 30 km ist die Gruppe noch vom Ziel, der nächsten Übergabe, entfernt.
    Nach Mitternacht Wandern


  • 25.01.2020 23:32Ein sternenklarer Himmel in einer kalten Winternacht

    Nachdem sich die neue Wandertruppe um den stellvertretenden Parteivorsitzenden Matthias Fischer vor etwa einer Stunde auf den Marsch gemacht hat, haben sie schon einige Kilometer hinter sich gebracht. Vor allem ein sternenklarer Himmel erfreut die Wanderlust der Lichtträger, wogegen der Tag gerade vom Nebel geprägt war. Ganz nach dem Motto: "Es gibt kein schlechtes Wetter nur schlechte Kleidung", ist die Gruppe auch gut ausgerüstet, sodass die kühlen Temperaturen kein Problem darstellen.
    Wandergruppe bei Nacht


  • 25.01.2020 22:30Übersicht nach 1. Übergabe

    Nachdem das Licht für Dresden von der ersten auf die zweite Wandertruppe überging, wollen wir euch eine kleine Übersicht geben. Auf der Karte zu erkennen, der Startpunkt Fulda und die Stelle der Übergabe. Übersichtskarte 1


  • 25.01.2020 22:17Pünktliche Übergabe

    Nach 6 Stunden und 26 Minuten hat die erste Wandertruppe insgesamt 31,9 km zurückgelegt und traf pünktlich am vereinbarten Ort, bei Gersfeld (Rhön) ein. Das Licht für Dresden wurde der nächsten Gruppe übergeben und macht sich weiter auf den Weg Richtung Süden. Den bisherigen Lichtträgern sei hiermit natürlich eine gute Heimfahrt und ein erholsamer Schlaf gewünscht.
    Übergabe Ein Licht für Dresden Rhön


  • 25.01.2020 20:12Die Übergabe rückt näher

    In etwa 5 km ist die Wandertruppe um unserem Gebietsleiter "West", Julian Bender, am Übergabeort. Dort wird das Licht für Dresden von der nächsten Gruppe entgegen genommen und weiter getragen.

    Während die Lichtträger der Kälte und Dunkelheit trotzen, möchten wir unseren Lesern eine Dokumentation ans Herz legen. Anstatt sich heute vom Flimmerkasten-Programm berieseln zu lassen, ist es sinnvoller sich den Film "Dresden '45" vom volkstreuen Medienprojekt "Volksfront Medien" anzuschauen. Leider gibt Youtube das Video nur gegen eine Altersfreigabe wieder. Einfach dort anmelden, Alter bestätigen und Film ab... Wir melden uns wieder bei der Übergabe um ca. 22.00 Uhr.


  • 25.01.2020 19:58Informationen zum Fliegerdenkmal auf der Wasserkuppe

    Nachdem unsere Aktivisten und Lichtträger dort halt machten, möchten wir in diesem Zuge euch noch ein paar Informationen über das Fliegerdenkmal und die Wasserkuppe mitgeben. Die Wasserkuppe ist der höchste Berg des vulkanischen Mittelgebirges Rhön (950 m ü. NHN) und gleichzeitig die höchste Erhebung Hessens. Der Berg bietet gerade an klaren Tagen eine kilometerweite Aussicht bis zum Rothaargebirge, zum Hohem Meißner und dem Taunus. Überregional zählt der Berg, auf dem die Fulda entspringt, als "Wiege des Segelflugs".

    Passend zu diesem Spitznamen wurde auf der Wasserkuppe 1923 ein Fliegerdenkmal errichtet, welches an die im Ersten Weltkrieg gefallenen Feldpiloten erinnert. Auf dem Ehrenmal rankt eine Adler-Skulptur, die der Bildhauer Prof. August Gaul erschuf. 1954 flickte man den Adler bei einer Instandsetzung, da dieser insgesamt 68 Durchschüsse hatte, nachdem er Zielscheibe alliierter Besatzungssoldaten wurde.

    Eine ovale Bronzetafel trägt einen von Oberleutnant Ottfried Fuchs verfassten Text: "Wir toten Flieger blieben Sieger durch uns allein. Volk, flieg du wieder und du wirst Sieger durch dich allein."

    Wasserkuppe Fliegerdenkmal *Diese Fotos entstanden bei einem Besuch des Denkmals durch "III. Weg"-Aktivisten im Jahr 2017


  • 25.01.2020 19:34Der Abstieg beginnt

    Den Aufstieg hat die Wandertruppe bereits gemeistert und die Rast ist vorüber. Nun muss in kalter Nacht bei frostigen Temperaturen der Abstieg hinter sich gebracht werden. Das Licht für Dresden zieht weiter seine Bahn.


  • 25.01.2020 19:27Rast am Fliegerdenkmal

    Auch wenn man durch die Dunkelheit nicht viel erkennen kann, so machen die Lichtträger am Fliegerdenkmal auf der Wasserkuppe trotzdem Halt und gedenken hier den tapferen Helden unseres Volkes. In Erinnerung haben die "III. Weg"-Aktivisten auch die toten Hitlerjungen, die bei einem Luftangriff auf der Wasserkuppe ums Leben kamen. Nach einer kurzen Rast geht es weiter - 8 km haben diese Wandertruppe noch vor sich.
    Fliegerdenkmal auf der Wasserkuppe


  • 25.01.2020 19:04Aufstieg zur Wasserkuppe

    Durch die Dunkelheit und vorbei an kleinen Hürden geht der Aufstieg weiter zum Turm bei der Wasserkuppe. Dort wird ein kurzer Stopp beim dortigen Fliegerdenkmal eingelegt.
    Keine Hürde hält uns auf


  • 25.01.2020 18:33Das Licht erhellt die Dunkelheit

    Der Weg besteht nun aus Eis und Frost und der letzte Anstieg von rund 400 Meter steht bevor. Das Licht für Dresden erleuchtet die Dunkelheit und unbeirrt schreiten die Träger voran.

    Wanderung durch Eis und Frost
    Licht für Dresden in der Dunkelheit

  • 25.01.2020 18:15Entstehungsgeschichte von „Ein Licht für Dresden“

    Bis zum Jahr 2012 konnte der Gedenkmarsch in Dresden selbst jährlich Tausende Teilnehmer zählen. Organisiert wurde dieser von nationalen Kräften erstmals 1999. Die „Junge Landsmannschaft Ostdeutschland“ organisierte die Trauermärsche mit Unterstützung zahlreicher Gruppen und auch Parteien. Der Staat agierte jedoch ab dem Jahr 2010 Hand in Hand mit der Antifa, um den über die Jahre auf rund 8.000 Teilnehmer angewachsenen Gedenkmarsch zu blockieren und schließlich zu verhindern. Die Strategie der Feinde ging auf und auch in den darauffolgenden Jahren war der Trauermarsch von Blockaden geprägt und wurde an den Stadtrand gedrängt. Anstatt weiter anzuwachsen, ging die Teilnehmerzahl jährlich zurück. Das Spiel von Linksextremisten und BRD und das unflexible Reagieren der Organisatoren besiegelte den Tod des Dresden-Gedenkens als nationale Großveranstaltung.

    2013 entschlossen sich freie Nationalisten das Schicksal Dresdens und aller Bombenopfer selbst in Erinnerung zu halten und jährlich aus einer anderen bombardierten Stadt ein Licht an die Elbmetropole zu senden. Die Idee des Gedenkens „Ein Licht für Dresden“ entstand. Die erste derartige Veranstaltung fand schließlich im Februar 2013 in Ostrau statt. Ab 2014 übernahm unsere Partei „Der III. Weg“ federführend die Gedenkveranstaltungen und weitere Stationen waren Karlsbad (2014), Wunsiedel (2015), Worms (2016), Würzburg (2017), Nordhausen (2018) und Fulda (2019).

    Um an das beispiellose Leid unseres Volkes zu erinnern fordert unsere nationalrevolutionäre Bewegung zudem einen Feiertag zu Ehren aller Bombenopfer. Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen trägt seit 2017 das „Licht für Dresden“ auch den Beinamen „Zentraler Gedenktag für alle Bombenopfer“. Seit 2017 in diesem Zusammenhang die Aktion „Wir tragen das Licht für Dresden weiter“ statt, um die Erinnerung sprichwörtlich von Stadt zu Stadt zu tragen.


  • 25.01.2020 17:36Abenddämmerung

    Die Dunkelheit kommt näher und an den Schildern orientiert man sich kurz wohin der weitere Weg führt.
    Wasserkuppe Rotes Moor


  • 25.01.2020 16:52Erster Zwischenstand der ersten Wandertruppe

    Seit nunmehr knapp 3 Stunden sind die Lichtträger unterwegs. Auf ihrer Route haben sie bereits 560 Höhenmeter von insgesamt 940 Höhenmetern geschafft. Und auch die Hälfte ihrer Gesamtstrecke liegt bereits hinter ihnen. 16 km sind es noch bis zur Übergabe des Licht für Dresden an die nächsten Wanderfreunde vom "III. Weg".

    Wandertruppe nach der Hälfte der Strecke
    Das Licht für Dresden

  • 25.01.2020 16:34Über Wiesen und durch Wälder

    Die ersten Anstiege haben unsere Lichtträger bereits überwunden. Weiter geht es über Wiesen und durch Wälder in Richtung Wasserkuppe. Aber natürlich nicht ohne den Nutztieren auf der Weide die gebührende Aufmerksamkeit zu schenken.

    Bodenblick auf die Lichtträger
    Kühe auf der Weide

  • 25.01.2020 16:12Die Heimat im Sinn

    Nähe Dietershausen sind die Lichtträger der ersten Wandertruppe um Julian Bender nun am Giebelrain eingetroffen. Dort nutzen die Aktivsten auch einmal die Gelegenheit einen Blick auf die Heimat zu werfen. Und wenn der Blick so in die Ferne schweift und das Auge auf der - auch bei trübem Wetter - wunderschönen Natur ruht, weiß man, dass alleine dieses Stück Land die Mühen des täglichen politischen Kampfes Wert ist.

    Am Giebelfeld nahe Dietershausen
    Am Giebelfeld nahe Dietershausen
    Die Heimat im Blick und im Sinn

  • 25.01.2020 15:58Trauriges Jubiläum: 75 Jahre Bombardierung Dresdens

    Anfang Februar 1945 weilten in Dresden über eine Million Personen. 640.000 davon waren Bürger der Stadt, die übrigen Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten. Der Ausspruch des britischen Premier Winston Churchill "Ich möchte keine Vorschläge haben, wie wir kriegswichtige Ziele im Umland von Dresden zerstören können, ich möchte Vorschläge haben, wie wir 600.000 Flüchtlinge aus Breslau in Dresden braten können" legt die Absicht und Barbarei der Alliierten offen.

    Zwischen dem 13. und 15. Februar 1945 flogen britische und amerikanische Luftstreitkräfte vier Angriffswellen und zerstörten mit einem Flächenbombardement die sächsische Kunst- und Kulturstadt Dresden. Alleine bei den ersten beiden Angriffswellen, in der Nacht vom 13. zum 14. Februar (um 22:03 Uhr und 01:23 Uhr) warfen britische Bomber insgesamt 2.400 Tonnen Bomben über die Elbmetropole ab. Nach nur wenigen Minuten brannte die Altstadt komplett. Die weiteren beiden Angriffe am 14. und 15. Februar entluden noch einmal 1.234 Tonnen Bomben über der Stadt und Tiefflieger beschossen Zivilisten. Gut sieben Tage und Nächte brannte das ausgebombte Dresden und mindestens 250.000 Menschen fanden dort einen grausamen Tod.

    Dresden steht als Symbol für den Bombenterror der Alliierten gegen Deutschland. Aus diesem Grunde tragen wir auch das "Licht für Dresden" durch unsere Heimat und begehen unter diesem Motto unseren alljährlichen zentralen Gedenktag für alle Bombenopfer. Dieser findet stets am Sonnabend nach dem Jahrestag der Bombardierung Dresdens statt.

    Als sie in Nürnberg saßen, die Großen zum Gericht...

  • 25.01.2020 15:28Die ersten 10 km sind geschafft

    Über neblige Felder im Umland Fuldas haben die Lichtträger nun die ersten 10 km hinter sich gebracht. Weiter geht es, stets die unschuldigen Opfer unseres Volkes im Sinn, die durch die alliierten Mordmaschinerie dahingemordet wurden.

    Neblige Felder in Fulda
    Nach 10 km

  • 25.01.2020 14:48Positionsüberprüfung

    Ein prüfender Blick zum weiteren Streckenverlauf auf die informative Tafel und weiter geht es auf der geplanten Route Richtung Süden.
    Blick auf die Infotafel bei Fulda


  • 25.01.2020 14:34Eine unmenschliche Bilanz

    Bereits 1942 prophezeite der britische Befehlshaber Arthur Harris unserem Volk: "Wir bomben Deutschland, eine Stadt nach der anderen". Das Ausmaß der Zerstörung geht über Großstädte weit hinaus. Mehr als Tausend Städte und Orte wurden durch britische und amerikanische Flieger (gegen Ende des Krieges auch unter der Beteiligung der Sowjets) in Schutt und Asche gebombt. Darunter 161 Stadtgemeinden und rund 850 kleinere Orte bis hin zu Dörfern. Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern wurden, bis auf ganz wenige Ausnahmen wie beispielsweise Heidelberg, alle Opfer des alliierten Luftterrors.

    Die meisten Städte wurden in den letzten drei Monaten des Krieges angegriffen, wie zum Beispiel Pforzheim, Würzburg oder Potsdam. Hierbei ging es längst nicht mehr darum, mit den Angriffen eine Kriegsentscheidung herbeizuführen, da Deutschland militärisch bereits verloren hatte. Selbst wenige Tage vor dem Einmarsch der alliierten hörten die Bombardements nicht auf. Hiervon betroffen waren unter anderem noch Köln und Essen.

    Bis heute existiert keine umfassende zeitgeschichtliche Darstellung, welche die tatsächliche Dimension des Geschehens und das Schicksal der Betroffenen erfasst. Auch über die wirkliche Zahl der Todesopfer kann nur spekuliert werden. Fakt ist jedoch, dass die fünf Jahre währenden Bombardements ohne Vergleich sind. Auf dreißig Millionen Zivilpersonen, überwiegend Frauen, Kinder und Alte, fielen nahezu eine Million Tonnen Spreng- und Brandbomben.


  • 25.01.2020 14:18Die Stadtgrenze von Fulda überquert

    Das Licht für Dresden hat die Stadtgrenze Fuldas bereits überquert. Etwa 30 km liegen noch vor dieser Wandertruppe, bis das Licht am nächsten Streckenpunkt übergeben wird. Stadtschild Fulda Künzell


  • 25.01.2020 14:01Start der diesjährigen Erinnerungsaktion

    Pünktlich um 14.00 Uhr startete die erste Wandertruppe aus Fulda - dem letztjährigen Austragungsort der zentralen Gedenkveranstaltung für alle Bombentoten. Zuvor hielten die Lichtträger eine Schweigeminute an jenem Ehrenmal, bei dem der Ehrenkranz vor knapp einem Jahr nach der Gedenkdemonstration niedergelegt wurde. Von da aus beginnt nun also auch die Aktion "Wir tragen das Licht von Dresden weiter" im Jahr 2020.

    Fulda Denkmal
    Der Dritte Weg in Fulda

  • 25.01.2020 13:15Die Erinnerung hochhalten – ein Aufruf an alle!

    Während unsere Lichtträger ab 14.00 Uhr im Einsatz sind, wollen wir uns in diesem Ticker auch immer wieder mit den Hintergründen und Tatsachen der Bombardierung Deutschlands beschäftigen. Diese Erinnerungsaktion soll schließlich die Flamme des Gedenkens an die unzähligen zivilen Opfer unseres Volkes hochhalten und auch die ungesühnten Kriegsverbrechen alliierter Unmenschlichkeit thematisieren. So wird nicht nur über den aktuellen Streckenverlauf berichtet, sondern darüber hinaus. Gerne könnt ihr hierbei auch Informatives in der Kommentarspalte hinterlassen oder selbst die Gelegenheit nutzen und an diesem Wochenende kleine Gedenken zu Ehren der Bombentoten an Denkmäler oder Gräber durchführen. Schickt uns Fotos und eine kurze Nachricht an die e-Post Adresse [email protected] oder an die Threema-ID: AJV4YF9C. Selbstverständlich werden wir durchgeführte Aktionen auch im Ticker erwähnen.


  • 25.01.2020 12:00Rückblick zur Gedenkdemonstration 2019

    Bevor der Liveticker startet, nutzen wir die Gelegenheit um die Gedenkdemonstration im letzten Jahr in Fulda noch einmal ins Gedächtnis zu rufen:


  • 25.01.2020 07:51Der Tag erwacht

    Über gefrorenen Boden werden Felder überquert und der Gedenkmarsch kommt weiter vorwärts. Zumindest wird es langsam hell. Durch den Tau in den Tag


  • 25.01.2020 05:58Heute ab 14:00 Uhr startet unser Ticker


    Heute ab 14:00 Uhr tragen wir das Licht für Dresden, das Licht der Erinnerung weiter. Den Gedenkmarsch werden wir in unserem Ticker begleiten und selbstverständlich dürfen unsere Leser schon gespannt sein, wohin die Reise geht.

    Während und vor allem gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Deutschland von alliierten Terrorbombern in ein Trümmerfeld verwandelt. Unzählige zivile Menschenleben wurden bei diesem Kriegsverbrechen ausgelöscht und Kulturgüter unschätzbaren Wertes unwiederbringlich zerstört. Die Erinnerung an die Opfer unseres Volkes in diesem, vordergründig gegen Frauen, Greise und Kinder geführten verbrecherischen Bombenterror, wollen wir in einem alljährlichen zentralen Gedenktag am Leben erhalten und gleichzeitig mahnend imperialistische Kriegsbestrebungen gegen freie Völker anklagen.

    Unser Fackellauf findet bereits das dritte Mal statt. Während sonst immer die freien Tage zwischen Weihnachten und Neujahr genutzt wurden, verlegte man die Erinnerungsaktion nun auf Ende Januar. 2017 wurde das Licht der Erinnerung aus Würzburg nach Nordhausen getragen. 2018 übergab man das Licht an Fulda. Und von dort aus führt der Weg nun nach Süddeutschland. Am Ziel wird dann selbstverständlich wie jedes Jahr die zentrale Gedenkdemonstration angemeldet.

    Weitere Informationen zur Aktion "Wir tragen das Licht für Dresden weiter".


    Werbegrafik Gedenkdemonstration 2020

  • 25.01.2020 03:01Noch 13 km bis zur Weitergabe

    Ein leichter Nieselregen begleitet die Wandertruppe seit einiger Zeit. Unverdrossen ziehen die nationalrevolutionären Lichtträger weiter auf ihrem Pfad und rund 13 km haben sie noch vor sich, bis sie das Licht für Dresden an die nächste Gruppe übergeben.


Aufgrund technischer Schwierigkeiten funktioniert auf dieser Ticker-Seite leider die Kommentar-Funktion nicht. Informationen zum Thema können gerne über E-Post: [email protected] oder an die Threema-ID: AJV4YF9C geschickt werden.





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