Zum neunten Male zogen Lichtträger unserer nationalrevolutionären Partei Der III. Weg das „Licht für Dresden“ durch deutsches Land. Seit dem Start der Aktion im Jahr 2017 wurden mit dem diesjährigen Lauf insgesamt 1987 Kilometer in der Ebene und 20.207 hm Anstieg zurückgelegt.
Zusammenfassung bisheriger Läufe
Die Wanderungen finden immer zwischen Dezember und Februar statt. Das heißt, die Witterungsbedingungen können mitunter schon einmal ungemütlicher sein. Gelaufen wird zudem nacheinander, also auch die langen Nächte dieser Monate hindurch. Zu Dunkelheit, Kälte und Nässe kommen dann noch Navigationsherausforderungen, rückgebaute Wege, Ausgangs- und Kontaktsperren (2020 und 2021) und – da es sich ja um eine politische Aktion handelt – natürlich auch Repression. Doch wie wurde es in der Vergangenheit treffend beschrieben: Gegen die Witterung hilft Ausrüstung und Wille, gegen die Repression Zusammenhalt, beherztes Handeln und Spitzfindigkeit.
Hier eine Übersicht der bisherigen Strecken:
- von Würzburg nach Nordhausen über 295 Kilometer
- von Nordhausen über die Wasserkuppe nach Fulda über 200 Kilometer
- von Fulda nach Bamberg über 170 Kilometer
- von Bamberg nach Dresden über 371 Kilometer
- von Dresden über Bautzen und Cottbus wieder nach Dresden über 276 Kilometer
- von Dresden nach Halbe über 152 Kilometer
- von Halbe nach Angermünde über 172 Kilometer
- Von Angermünde nach Swinemünde über 221 Kilometer
In diesem Jahr wurde das „Licht für Dresden“ weiter nach Osten getragen. Es ging durch Pommern von Swinemünde an das Ostseebad Kolberg.
Etappe 1 – Große Gruppe und gutes Wetter
Die erste Gruppe mit Aktivisten aus Nord-Ost, Magdeburg/Altmark, Westerwald und dem Rheinland startete in Swinemünde zum Fackellauf „Licht für Dresden“. Geprägt war die Route durch den Nationalpark Wollin mit seinen ausgedehnten Wäldern und schönen Ausblicken auf das Stettiner Haff. Höhepunkt am Schluss das Wikingermuseum und die Runensteine am Wegesrand.
Etappe 2 – Nachts über das Eis
Die zweite Etappe fand vollkommen in Dunkelheit statt. Erschwerend kam hier hinzu, dass der Boden beinahe durchgängig mit einer Eisschicht überzogen war. Eine Eigenschaft, die die nächsten Etappen noch begleiten sollte. Die sportlichen Wanderer kamen jedoch pünktlich an ihrem Etappenziel in Cammin in Pommern an.
Etappe 3 – Als Einzelkämpfer durch die Nacht
Es läuft nicht immer alles wie geplant. Aufgrund kurzfristiger Absagen wegen Arbeitseinsätzen und Ausfällen wegen Krankheit blieb für die Etappe 3 nur ein einzelner Läufer. Dieser musste sich durch die Dunkelheit über die vereiste Landschaft kämpfen. Mit viel Durchhaltevermögen und einer hervorragenden körperlichen Fitness wurde dies aber problemlos gemeistert und das Ziel sogar zweieinhalb Stunden zu früh erreicht.
Etappe 4 – Weites eisiges Land
Von Greifenberg aus übernahm die nächste Gruppe das „Licht für Dresden“. Bei bestem Wetter ging es durch das deutsche Pommernland. Eindrucksvoll wirkten sich vor allem die Weite des Landes und der erbärmliche Zustand der Bebauung aus. Trotz der mittlerweile stark vereisten Wege wurde das Ziel, Treptow an der Rega, problemlos und pünktlich erreicht. Hier pausierte der diesjährige Fackellauf für ein paar Tage.
Etappe 5 – An der deutschen Ostseeküste nach Kolberg
In der fünften Etappe traten Läufer aus Berlin, Brandenburg, Franken und Ostbayern an. Die Landschaft war mit einer dicken Eisschicht überzogen. Egal ob Wege, Wiesen, Äcker, Wald oder Strand. Man hätte überall schneller mit Schlittschuhen vorankommen können. Nichtsdestotrotz und vielen blauen Flecken zum Trotz konnte der Weg in der vorgesehenen Zeit gemeistert werden. Die Eindrücke, welche gerade die Ostsee bei diesem Wetter bot, waren berauschend. Einem polnischen Spaziergänger, der durch einen Sturz das Bewusstsein verlor, wurde erste Hilfe geleistet. Mit wehenden Fahnen zogen die Lichtträger in das Ostseebad Kolberg ein. Am Leuchtturm wurde unter den Klängen unseres Parteirufes der Fackellauf für 2026 würdevoll beendet.
Resümee
Mit nur 151 Kilometern war es in diesem Jahr wieder ein kürzerer Fackellauf. Das eisige Wetter ließ ihn dennoch zu einer Herausforderung werden. Die pommersche Landschaft bot durchaus auch zu dieser Jahreszeit ihre Reize, auch bei Nacht. Unvergessliche Eindrücke und das Wissen, Teil eines großen Ganzen zu sein, erfüllten jeden Läufer, der zum Erfolg der Aktion beitrug. Gerade der Dauerfrost, welcher Norddeutschland in den letzten Wochen im Griff hatte, erschwerte das Unternehmen, verlieh ihm aber auch einen besonderen Reiz. Unsere Forderung nach einem deutschlandweiten Gedenktag für die Bombenopfer am 13. Februar wurde so in diesem Jahr auch weiter durch Pommern getragen. Auch im nächsten Jahr stehen wir wieder bereit, um das „Licht für Dresden“ weiterzutragen.
Der diesjährige Liveticker kann HIER nachgelesen werden.




















Polen hat ungefähr 9/10 der Größe Dtls aber weniger als die Hälfte der Bevölkerung. Natürlich verfällt in den Ostgebieten alles, was die Polen nicht selber brauchen können, weil es davon einfach nicht soviele gibt. In Görlitz gibt es ganze Straßenzüge, die nur aus unbewohnten Ruinen bestehen.